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Ihre Suche nach "Roman" ergab 909 Treffer.
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Elisabeth Plessen
Elisabeth Plessen wurde 1944 in ein holsteinisch-mecklenburgisches Adelsgeschlecht geboren. Erste Bekanntheit erlangte sie durch die Herausgabe der "Ungeschriebenen Memoiren" Katia Manns. Ihr Debütroman „Mitteilungen an den Adel“ wurde sowohl bei Kritik als auch beim Publikum ein großer Erfolg. Neben weiteren Prosawerken und Gedichten übersetzte Elisabeth Plessen viele Theaterwerke, die meist von ihrem Lebensgefährten Peter Zadek inszeniert wurden.
Mirna Funk
Mirna Funk wurde 1981 in Ostberlin geboren und studierte Philosophie sowie Geschichte an der Humboldt-Universität. Sie arbeitet als freie Journalistin und Autorin, unter anderem für »Neon«, »L’Officiel Germany« und »Süddeutsche Magazin«, und schreibt über Kultur und ihr Leben zwischen Berlin und Tel Aviv. 2015 erschien ihr Debütroman ›Winternähe‹, für den sie mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis 2015 für das beste deutschsprachige Debüt ausgezeichnet wurde. Literaturpreise: Uwe-Johnson-Förderpreis 2015
Uwe Johnson
Uwe Johnson wurde 1934 im damaligen Pommern geboren. er studierte Germanistik in Rostock und Leipzig und siedelte 1959 nach West-Berlin über. Mit seinem Roman „Mutmaßungen über Jakob“ und seinem Hauptwerk „Jahrestage“ wurde er zu einem der wichtigsten deutschen Autoren der Nachkriegsliteratur. Uwe Johnson wurde unter anderem mit dem Georg-Büchner-Preis 1971 ausgezeichnet. Er starb am 23. Februar 1984 in Sheerness on Sea auf der englischen Insel Sheppey.
Luise Rinser
Luise Rinser wurde 1911 in Pitzling am Lech geboren. Ab 1935 arbeitete sie als Lehrerin, schied 1939 aus dem Schuldienst aus und arbeitete fortan als Autorin. 1956 zog sie nach Rom, später nach Rocca di Papa, wo sie als freie Schriftstellerin lebte. 1984 wurde sie von den Grünen als Kandidatin für das Bundespräsidentenamt vorgeschlagen. Luise Rinsers Werk umfasst Romane, Erzählungen, Jugendbücher und politische, ästhetische und religiöse Schriften. Sie gilt als Vertreterin des Linkskatholizismus, ihr Verhalten während des Nationalsozialismus würde sehr kontrovers diskutiert, viele ihrer eigenen Aussagen berichtigt. Luise Rinser starb am 17. März 2002 in Unterhaching.
Jens Sparschuh
Jens Sparschuh, geboren 1955 in Karl-Marx-Stadt, studierte von 1973-78 Philosophie und Logik in Leningrad. 1983 wurde er in Berlin promoviert und arbeitet seither dort als freier Schriftsteller. Zu Zeiten der DDR war er engagierter Bürgerrechtler, was sich auch in seinen Romanen und Hörspielen zeigt: Sie kreisen vor allem um das Problem der persönlichen Freiheit. Sparschuh erhielt das Anna-Seghers-Stipendium der Akademie der Künste, den Ernst-Reuter-Hörspielpreis und 1989 den Hörspielpreis der Kriegsblinden, durch den auch das westdeutsche Feuilleton auf den Autor aufmerksam wurde.
Reinhard Kaiser
Reinhard Kaiser, geboren 1950 in Viersen am Niederrhein, ist Schriftsteller und Übersetzer. Er studierte Germanistik, Romanistik, Sozialwissenschaften und Philosophie. Nach Abschluss seines Studiums arbeitete er als Übersetzer und Lektor, unter anderem für die „Andere Bibliothek“. Er übersetzte zahlreiche sozialwissenschaftliche und belletristische Texte ins Deutsche, darunter Werke von Susan Sontag und Irene Dische. Sein erstes eigenes Buch „Der Zaun am Ende der Welt“ erschien 1989. Reinhard Kaiser ist Mitglied des P.E.N.-Zentrums Deutschland.
Jean-Philippe Toussaint
Jean-Philippe Toussaint, geboren 1957 in Brüssel, ist ein belgischer Schriftsteller und Regisseur. Er studierte Politik und Neuere Geschichte in Paris und war u.a. als Französischlehrer in Algerien tätig. Sein literarisches Debüt „La Salle de bain“ (dt: Das Badezimmer) erschien 1985 in den Éditions de Minuit. Seine Bücher wurden in circa 20 Sprachen übersetzt. Der Autor lebt in Brüssel und auf Korsika.
Carl-Henning Wijkmark
1934 in Stockholm geboren, studierte Carl-Henning Wijkmark zunächst Philosophie und Literatur im schwedischen Lund, in Stockholm und München. Anschließend arbeitete er als Kulturjournalist und Übersetzer (u.a. von Benjamin und Nietzsche), bis er sich 1970 ausschließlich auf die Schriftstellerei konzentrierte. Neben Romanen schreibt er Opern sowie Fernseh- und Hörspiele. Er hat mehrere Preise gewonnen und war 2009/10 Stipendiat der Villa Concordia.
Ulf Erdmann Ziegler
Ulf Erdmann Ziegler wurde 1959 in Neumünster geboren. Nach seinem Studium in Dortmund und Berlin und seiner Tätigkeit als Kunstredakteur bei der „taz“ ist er freier Kritiker, Essayist, Kurator und Schriftsteller. Sein erster Roman "Hamburger Hochbahn" (2007) war auf der Shortlist für den Aspekte Preis, 2008 gewann Ulf Erdmann Ziegler den Friedrich-Hebbel-Preis, 2011 erhielt er ein Stipendium des Deutschen Literaturfonds.
Marion Brasch
Marion Brasch, geboren 1961 in Berlin, ist Radiomoderatorin und Autorin. Sie entstammt einer Familie deutsch-österreichischer Kommunisten mit jüdischen Wurzeln, ihr Vater bekleidete diverse Ämter in der Kulturpolitik der DDR. Nach ihrem Abitur arbeitete Marion Brasch in einer Druckerei, bei verschiedenen Verlagen und beim Komponistenverband der DDR. Seit 1992 arbeitet sie bei Radio Eins. 2012 erschien ihr erster Roman „Ab jetzt ist Ruhe“.