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Ihre Suche nach "Roman" ergab 909 Treffer.
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Jürgen Fuchs
Jürgen Fuchs, geboren 1950 in Reichenbach im Vogtland, absolvierte eine Lehre bei der Deutschen Reichsbahn und studierte anschließend Sozialpsychologie in Jena. Wegen seiner Proteste gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns wurde Fuchs 1976 inhaftiert und im Folgejahr zur Ausreise in die Bundesrepublik gezwungen, wo er 1978 seine „Vernehmungsprotokolle“ veröffentlichte. Er starb 1999 in Berlin.
Walter Kempowski
Walter Kempowski, geboren 1929 in Rostock, war von 1948 bis 1956 wegen Spionage in Bautzen inhaftiert. Nach seiner Entlassung studierte er Pädagogik und arbeitete zunächst als Lehrer. 1969 erschien sein erster Roman "Im Block", in welchem er seine Hafterfahrungen verarbeitete. Seine "Deutsche Chronik" verschaffte ihm in den 70er Jahren große Bekanntheit bei Publikum und Kritik. Kempowski wurde mit zahlreichen Literaturpreisen und akademischen Ehrentiteln ausgezeichnet. Er verstarb 2007.
Najem Wali
Najem Wali, geboren 1956 in Basra, flüchtete 1980 nach Ausbruch des Iran-Irak-Kriegs nach Deutschland. Er zählt zu den führenden Schriftstellern der jüngeren Generation der arabischen Welt. Seine Romane und Erzählungen wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Wali schreibt regelmässig für verschiedene renommierte Zeitungen, u.a. für die arabische Tageszeitung Al-Hayat, die NZZ und Die Zeit.
Eveline Passet
Nach ihrem Studium der Slavistik und Romanistik, das sie in Paris absolvierte, arbeitet Eveline Passet (geboren 1958) heute als Übersetzerin und Rundfunkautorin. Sie übersetzte bisher u.a. Alfred de Musset, Daniel Pennac, Alexander Kuprin und Wassili Rosanow ins Deutsche. In ihren Radiobeträgen befasste sie sich mit Ilja Ehrenburg und Themen wie der Pariser Metro und der russischen Emigration. Eveline Passet lebt in Berlin.
Peter Kurzeck
Peter Kurzeck wurde 1943 in Tachau/Böhmen geboren und 1946 aus dem Sudetenland vertrieben. Seine Jugend verbrachte er daraufhin in Staufenberg bei Gießen. Kurzeck ist vor allem bekannt für seine Romane, die stark autobiografisch geprägt sind. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Alfred-Döblin-Preis, dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, dem Kranichsteiner Literaturpreis und mit der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main. Er starb am 25.11.2013 in Frankfurt.
John Burnside
John Burnside, geboren 1955 in Dunfermline (Schottland), studierte Englisch und Europäische Sprachen an der Anglia Polytechnic University. Er arbeitete zunächst als Software-Entwickler; seit 1996 ist er freier Schriftsteller. 1988 erschien sein erster Gedichtband „The Hoop“, sein Romandebüt „The Dumb House“ wurde 1997 veröffentlicht. Für seine Lyrik und Prosa wurde Burnside mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, unter anderem dem T. S. Eliot Prize (2011).
Pavel Kohout
Pavel Kohout, geboren 1928 in Prag, ist ein tschechischer und österreichischer Schriftsteller. Er studierte Philosophie in Prag und wurde als Journalist tätig. Er entstammt einer politisch engagierten Familie, war selbst Unterzeichner und Gründungsmitglied der Charta 77 und Wortführer des "Prager Frühlings", was zu seinem Ausschluss aus der Kommunistischen Partei 1969 führte. 1978 wurde er aus der Tschechoslowakei ausgewiesen, worauf er 1980 die österreichische Staatsbürgerschaft annahm. Er veröffentlichte zahlreiche Romane und lebt heute in Wien und Prag.
Urs Widmer
Urs Widmer, geboren 1938 in Basel, studierte Germanistik, Romanistik und Geschichte in Basel, Montpellier und Paris. 1968 erschien sein Prosadebüt "Alois". Im Folgejahr gehörte Widmer zu den Gründern des "Verlags der Autoren". Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit übersetzte er literarische Werke aus dem Englischen und Französischen. Er wurde mit zahlreichen literarischen Auszeichnungen bedacht. Widmer starb 2014 in Zürich.
Christiane Neudecker
Christiane Neudecker, geboren 1974 in Erlangen, studierte Regie an der Hochschule „Ernst Busch“ Berlin und arbeitet seit 2001 für das Berliner Künstlernetzwerk „Phase7 performing.arts“. 2005 erschien ihr erster Erzählband „In der Stille ein Klang“, 2008 folgte das Romandebüt „Nirgendwo sonst“. Für ihren Erzählband „Das siamesische Klavier“ erhielt sie 2010 den Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar.
Adrianus Franciscus Theodorus van der Heijden
Adrianus Franciscus Theodorus van der Heijden wurde 1951 in Geldrop in den Niederlanden geboren und gilt als einer der sprachmächtigsten und bedeutendsten zeitgenössischen Autoren der Niederlande. Bekannt wurde van der Heijden besonders durch seinen siebenbändigen Romanzyklus "De tandeloze tijd", auf deutsch "Die zahnlose Zeit", während dessen Entstehung er sich zeitweise in eine Zelle des ehemaligen Amsterdamer Untersuchungsgefängnisses am Amstelveenseweg einmietete. Seine ersten literarischen Gehversuche unternahm er in den 70er Jahren noch unter dem Pseudonym Patrizio Canaponi, unter dem er noch den niederländischen Literaturpreis für das beste Erstlingswerk (Anton-Wachterprijs) für seinen Erzählband "Eine Gondel in der Herrengracht" erhielt.