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Susanne Kippenberger

Susanne Kippenberger, 1957 in Dortmund geboren, arbeitet als Redakteurin beim Berliner Tagesspiegel. Sie ist die Schwester des 2007 verstorbenen Künstlers Martin Kippenberger, dessen biografisches Porträt sie in ihrem 2007 erschienenen Buch „Der Künstler und seine Familien“ lieferte.

Brigitte Preissler

Die freie Literaturkritikerin Brigitte Preissler wurde 1974 in Stuttgart geboren und studierte in Erlangen Germanistik, Theaterwissenschaften, Politikwissenschaften und Slavistik. Sie schreibt unter anderem im Feuilleton der Welt und der Berliner Zeitung, außerdem ist sie zuständig für Kultur bei der Onlinezeitung Prenzlauer Berg Nachrichten.

Uwe Timm

Uwe Timm wurde 1940 in Hamburg geboren. Er machte eine Lehre als Kürschner, bevor er Germanistik und Philosophie in München und Paris studierte und 1971 promovierte. Zu seine Werken gehört die Novelle "Die Entdeckung der Currywurst" (1993) oder der Roman "Halbschatten" (2008). Heute lebt Uwe Timm als freier Schriftsteller in München und Berlin.

Philipp Schönthaler

Philipp Schönthaler, geboren 1976 in Stuttgart, studierte Anglistik, Kunst und Modern European Literature in Vancouver und Brighton. 2012 erschien der Erzählband „Nach oben ist das Leben offen“, im selben Jahr war er Stipendiat im Literarischen Colloquium Berlin. 2013 erschien sein Debütroman „Das Schiff das singend zieht auf seiner Bahn“.

Torsten Schulz

Torsten Schulz, geboren 1959 in Berlin, ist Autor, Regisseur und an der HFF Babelsberg Professor für Dramaturgie. Der Roman „Boxhagener Platz“ erschien 2004 bei Ullstein, wurde in mehrere Sprachen übersetzt und auch als Hörbuchversion und Spielfilm bearbeitet. 2013 ist mit „Nilowsky“ (Klett Kotta) ein weiterer Roman erschienen.

Anna Weidenholzer

Anna Weidenholzer, geboren 1984 in Linz, studierte Vergleichende Literaturwissenschaft in Wien und Wroclaw (Polen). 2010 debütierte sie mit dem Erzählband „Der Platz des Hundes“. 2012 war sie Stipendiatin im Literarischen Colloquium Berlin, im selben Jahr erschien ihr erster Roman „Der Winter tut den Fischen gut“, welcher eine Nominierung für den Preis der Leipziger Buchmesse 2013 erhielt.

Helmut Böttiger

Helmut Böttiger, 1956 in Creglingen geboren, ist Verfasser von literaturessayistischen Werken. Er studierte Germanistik in Freiburg und war als Literaturredakteur bei der "Frankfurter Rundschau" und im Berliner "Tagesspiegel" tätig. Seit 2002 ist er freier Autor und Literaturkritiker. Für sein Werk "Die Gruppe 47" wurde er 2013 mit dem Sachbuch-Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.

Katharina Döbler

Katharina Döbler ist 1957 in Gunzenhausen/ Mittelfranken geboren. Gunzenhausen, weil dort das nächste Krankenhaus war. Sie wuchs in München auf. In Paris, München und Berlin studierte sie unter anderem Theaterwissenschaften, Pädagogik und Lateinamerikanistik. In Berlin experimentierte sie als Kabarettistin und Punksängerin. Von 1987 bis 1989 arbeitete sie beim neugegründeten links-alternativen Radio 100 als Verantwortliche von Nachtflug, einer einstündigen Wortsendung ohne Budget. Der Sender ging pleite. Als freie Autorin schrieb sie mehrere Hörspiele und zahlreiche Radiofeatures, mit einer Vorliebe für Originaltonexperimente. Ihr Theaterstück Schneeziegenmanöver wurde im Jahr 2000 in Wien uraufgeführt.
Als Journalistin und Literaturkritikerin war sie eine Zeitlang für Die Zeit, FAZ und NZZ tätig, mit besonderem Augenmerk auf weibliche Traditionslinien des Schreibens. Sie arbeitet für die internationale Monatszeitung Le Monde diplomatique, und immer noch für den Rundfunk, unter anderem bei rbbKultur, wo sie regelmäßig Bücher zum Wiederlesen empfiehlt. Ihr erster Roman „Die Stille nach dem Gesang“ erschien 2010 beim Galiani Verlag, der neue Roman „Dein ist das Reich“ im Mai 2021 beim Claassen Verlag.

Ralf Klausnitzer

Ralf Klausnitzer, geboren 1967 in Leipzig, studierte von 1988 bis 1994 Philosophie in Rostow am Don (Russland) sowie Neuere Deutsche Literaturwissenschaft / Philosophie an der Humboldt Universität zu Berlin. Anschließend folgte eine Promotion mit seiner Dissertation zum Thema „Blaue Blume unterm Hakenkreuz. Die Rezeption der deutschen literarischen Romantik im Dritten Reich“. In den darauffolgenden Jahren arbeitete Ralf Klausnitzer als Mitarbeiter am DFG-Projekt „DISSERTATIONEN ONLINE“, zugleich war er beteiligt an der Projektgruppe „Der auktoriale Diskurs in vergleichender Sicht“ am Zentrum für Literaturforschung Berlin. Es folgte eine Habilitation mit der Schrift „Poesie und Konspiration. Beziehungssinn und Zeichenökonomie von Verschwörungsszenarien in Publizistik, Literatur und Wissenschaft 1750–1850“. Zwischen 2007 und 2008 war er Visiting Professor am German Department der Tamkang Universität, Taiwan. Seit 2014 ist Ralf Klausnitzer Hochschullehrer am Institut für deutsche Literatur an der HU, außerdem ist er Leiter der Arbeitsstelle Fachgeschichte. Er forscht und lehrt zur Geschichte des Wissens und der Wissenschaften, zu Text-Bild-Relationen und zu Großstadtliteratur und -medien.

Il'ja Kitup

Il'ja Kitup ist Dichter, Maler, Grafiker, Comiczeichner, Verleger und Musiker. 1964 in Wilna, Litauen, geboren, absolvierte er ein Studium der Russischen und Englischen Literaturen an der Moskauer Lomonossow-Universität. Sein Bildwerk wurde in 27 Einzelausstellungen präsentiert. Ilia Kitup trat bei zahlreichen Lesungen und Poetry Slams auf, in Berlin unter anderem an der Humboldt-Universität, im Grünen und Roten Salon der Volksbühne, in der Literaturwerkstatt und im Literarischen Colloquium, außerdem in Moskau und St. Petersburg. Seit 1991 betreibt er den Propeller Verlag, zunächst in Moskau und Amsterdam, heute in Berlin. Das Verlagsprogramm umfasst 17 eigene Gedichtbände, 40 Bücher anderer Autoren und drei Zeitschriften. The GAF (Der Galaktische Futurist), Literatur und Kunst gewidmet, erscheint seit 2009 mit bisher insgesamt 48 Ausgaben.

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