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Esther Dischereit

Esther Dischereit ist Lyrikerin, Essayistin, Erzählerin, sowie Theater- und Hörstückautorin. Sie lebt in Berlin. Bekannt geworden  ist sie durch die Veröffentlichung von „Joëmis Tisch: Eine jüdische Geschichte“ (1988) und „Merryn“ bei Suhrkamp. Sie gilt als eine der wichtigsten deutsch-jüdischen Autorinnen  der Nach-Shoah-Generation. Weitere bedeutende Publikationen umfassen die Essaybände „Übungen jüdisch zu sein“ (1998) ebenfalls im Suhrkamp-Verlag und 2001 „Mit Eichmann an der Börse“ im Ullstein Verlag.

Florian Scheibe

Florian Scheibe, geboren 1971 in München, studierte Kulturwissenschaft und Geschichte in Bremen und Paris sowie Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb). 2012 erschien sein Debütroman Weiße Stunde, mit dem er für den Debütpreis im Buddenbrookhaus nominiert war. Ein Jahr später wurde er mit dem Romanprojekt Kollisionen zur LCB-Autorenwerkstatt eingeladen. 2016 erschien dieser Roman bei Klett Cotta. Sein dritter Roman Der Biss wurde im Frühjahr 2022 bei btb veröffentlicht.

Achim Wagner

Achim Wagner wurde 1967 in Coburg geboren und lebt als freier Schriftsteller und Übersetzer in Berlin. Er schreibt vornehmlich Lyrik und Essays. Zu seinen Gedichtbänden zählen niemandem dieser tag (Parasitenpresse, 2000), vor einer ankunft (Yedermann Verlag, 2006), flugschau (SIC-Literaturverlag, 2011), hafif coğrafya (Nika Yayınevi, 2013) und zwischen grün und halb sechs (hochroth, 2017).

Nico Bleutge

Nico Bleutge, geboren 1972 in München, studierte Deutsche Literatur, Rhetorik und Philosophie in Tübingen. 2004 war er Stipendiat im Literarischen Colloquium Berlin. 2006 veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband „klare konturen“ und wurde im selben Jahr mit dem Anna-Seghers-Preis ausgezeichnet. Es folgten weitere Gedichtbände; 2012 erhielt Nico Bleutge den Erich-Fried-Preis.

Antje Rávik Strubel

Antje Rávic Strubel wurde 1974 in Potsdam geboren und machte nach dem Abitur eine Ausbildung zur Buchhändlerin. Sie studierte Literaturwissenschaften, Amerikanistik und Psychologie in Potsdam und an der New York University und arbeitete als Beleuchterin am Wings-Theatre in New York. Seit 2001 lebt und arbeitet sie als freie Autorin in Brieselang und Berlin.
Neben ihren literarischen Veröffentlichungen schreibt sie Buchkritiken und Kolumnen für Zeitschriften und den Rundfunk, u.a. für den Deutschlandfunk und die Frankfurter Rundschau.

Detlef Opitz

Detlef Opitz, 1956 in Steinheidel/Erlabrunn geboren, absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Schienenfahrzeugschlosser in Dresden. Von 1975 bis 1982 arbeitete er als Bibliothekstechniker, Oberkellner, Puppenspieler, Verkäufer und Briefträger in Halle an der Saale. Seit 1982 lebt Detlef Opitz als freier Schriftsteller in Berlin. Er wurde 1985 in der DDR mit einem Publikationsverbot belegt, weshalb er seine Texte bis 1989 nur in diversen Untergrundzeitschriften wie „Ariadnefabrik“ oder „Entwerter/Oder“ veröffentlichte. Opitz' Roman „Der Büchermörder“ (2005) zeugt auch von der Bibliophilie des Autors.

Helene Bukowski

Helene Bukowski, geboren 1993 in Berlin, studierte am Literaturinstitut Hildesheim. 2019 erschien ihr Debütroman Milchzähne, für den sie u. a. für den Mara-Cassens-Preis, den Rauriser Literaturpreis und den Kranichsteiner Literaturförderpreis nominiert war. Der Roman wurde ins Französische und Englische übersetzt und von Sophia Bösch verfilmt. 2022 folgte ihr zweiter Roman Die Kriegerin (Blumenbar).

Sandra Gugić

Sandra Gugić, 1976 in Wien geboren, ist eine österreichische Autorin serbischer Herkunft. Sie arbeitete u.a. als Assistentin für Theaterproduktionen und als Grafikdesignerin. Ab 2009 studierte sie an der Universität für Angewandte Kunst Wien Sprachkunst und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, Arbeiten für Theater und Film. Zahlreiche Preise und Stipendien. Ihr Romandebüt "Astronauten" erschien 2015 bei C.H. Beck. 2019 erschien ihr Lyrikband „Protokolle der Gegenwart“ im Verlagshaus Berlin.

Fabian Hischmann

Fabian Hischmann, 1983 in Donaueschingen geboren, studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sein 2014 erschienener Debütroman „Am Ende schmeißen wir mit Gold“ war für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. 2017 erhielt er ein Aufenthaltsstipendium des Schleswig-Holsteinischen Künstlerhauses Eckernförde. Sein zweiter Roman „Das Umgehen der Orte“ erschien 2017. Hischmann lebt und arbeitet in Berlin.

Martina Hefter

Martina Hefter lebt als Autorin und Performerin in Leipzig. Ihre Texte bewegen sich zwischen Gedicht, szenischen Schreibformen und Roman. Viele ihrer Texte setzt sie in Zusammenarbeit mit anderen Künstler*innen szenisch um. Sie veröffentlichte drei Romane und – im kookbooks-Verlag Berlin – fünf Gedichtbände. Für ihren letzten Roman, »Hey guten Morgen, wie geht es dir?«, erhielt sie 2024 den Deutschen Buchpreis.

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