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Ihre Suche nach "Internationales" ergab 187 Treffer.
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Agi Mishol
Agi Mishol ist eine der wichtigsten Stimme der zeitgenössischen hebräischen Lyrik. Sie wurde 1946 in eine ungarische Familie in Transsilvanien geboren, die bald darauf nach Israel einwanderte. 1972 erschien der erste ihrer bisher 20 Gedichtbände, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Für ihre Lyrik wurde sie bereits vielfach ausgezeichnet, 2019 etwa mit dem internationalen Zbigniew-Herbert-Literaturpreis und 2024 mit dem Horst-Bienke-Preis für Lyrik.
Anne Applebaum
Anne Applebaum, geboren 1964 in Washington, D. C., ist Journalistin und Osteuropa-Historikerin sowie eine der profiliertesten Kritiker:innen autoritärer Herrschaftssysteme und russischer Expansionspolitik. 1988 war sie als Korrespondentin des »Economist« in Warschau tätig. Seit 2019 schreibt sie als Kolumnistin für »The Atlantic« und ist Senior Fellow an der Johns Hopkins School of Advanced International Studies. Ihre Bücher wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Pulitzer-Preis 2004 und mit dem Carl-von-Ossietzky-Preis 2024. Für ihr Gesamtwerk wird Anne Applebaum mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels im Oktober 2024 ausgezeichnet.
Norbert Otto Eke
Norbert Otto Eke (*1958) ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Paderborn mit Schwerpunkten in Literaturtheorie, Theater sowie deutsch-jüdischer Literatur. Nach Stationen u. a. in Amsterdam und internationalen Gastprofessuren leitet er das Zentrum für deutschsprachige Gegenwartsliteratur und ist Herausgeber bzw. Mitherausgeber mehrerer renommierter germanistischer Fachzeitschriften. Seine Forschung reicht vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, mit besonderem Fokus auf Vormärz, Theater und ästhetische Theorie.
Pajtim Statovci
Pajtim Statovci, geboren 1990, ist ein finnisch-kosovarischer Schriftsteller. Mit zwei Jahren zog er mit den albanischen Eltern aus dem Kosovo nach Finnland. Er lebt in Helsinki und hat Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Helsinki studiert. Statovci wird als Shootingstar und grosser europäischer Autor von der internationalen Kritik euphorisch gefeiert, sein Werk ist vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem »Helsinki Writer of the Year«-Preis. Derzeit promoviert er an der Universität von Helsinki.
Yirgalem Fisseha Mebrahtu
Yirgalem Fisseha Mebrahtu, geboren 1981 in Adi-Keh/Eritrea, lebt heute in München. Von Dezember 2018 bis November 2021 war sie Stipendiatin des Writers in Exile-Programms. 2018 wurde sie als eine von fünf Schriftstellerinnen und Aktivistinnen vom PEN International ausgezeichnet. 2019 erhielt sie den Preis für Meinungsfreiheit des PEN Eritrea. 2020 und 2021 kam sie auf die Shortlist des Disturbing the Peace Award. Ihr Gedichtband Ich bin am Leben erschien 2023 im Verlag Wunderhorn, aus dem Tigrinischen von Kokob Semere, Miras Walid, Mekonnen Mesghena; in der Nachdichtung von Hans Thill.
Tamina Kutscher
Tamina Kutscher ist studierte Slawistin und Historikerin. Als Journalistin beschäftigt sie sich seit mehr als 20 Jahren mit Medien, Kultur und Gesellschaft in Mittel- und Osteuropa – auch als Moderatorin, Herausgeberin und Mitglied diverser Fachjurys. Sieben Jahre lang war sie Chefredakteurin der Medien- und Wissenschaftsplattform „dekoder – Russland und Belarus entschlüsseln“, die in dieser Zeit zweimal mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet wurde (2016 und 2022). Regelmäßig arbeitet sie als Gastdozentin, u. a. an der Humboldt-Universität zu Berlin, und ist im Vorstand des internationalen Journalistennetzwerks n-ost.
Fiston Mwanza Mujila
Fiston Mwanza Mujila, 1981 in Lubumbashi (Demokratische Republik Kongo) geboren, lebt in Graz und schreibt Lyrik, Prosa und Theaterstücke. Sein Debütroman "Tram 83" erschien 2016 in deutscher Übersetzung im Zsolnay Verlag. Dafür wurde er 2017 gemeinsam mit seinen Übersetzerinnen mit dem Internationalen Literaturpreis des HKW und 2018 mit dem Peter-Rosegger-Literaturpreis ausgezeichnet. Im Juni 2018 war er als Stipendiat im LCB zu Gast.
Deniz Arslan
Deniz Arslan ist ein türkischsprachiger Schriftsteller, der in Berlin lebt. Eine Sammlung seiner Kurzgeschichten, Rehavet Havası / Air of Lethargy, wurde in der Türkei veröffentlicht. Er war Co-Autor des Drehbuchs für den Spielfilm Eye Am, der beim Internationalen Filmfestival Moskau mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet wurde. Er übersetzte viele Belletristikwerke, darunter die gesammelten Kurzgeschichten von Virginia Woolf. Er hat einen MA in Wirtschaftswissenschaften, arbeitet aber als Lektor und Übersetzer.
Rebecca Sampson
Rebecca Sampson (*1984) studierte Fotografie an der Ostkreuzschule in Berlin. Ihre Arbeiten wurden international gezeigt und waren 2019 Teil der Ausstellung „Gute Aussichten Deluxe“ in den Deichtorhallen / Haus der Photographie Hamburg. Rebecca Sampson ist die zweite Empfängerin des Florentine Riem Vis Grant. In diesem Jahr erschien Sampsons erstes Buch Apples for Sale im Kerber Verlag. Die Fotografien lebt und arbeitet in Berlin.
Alida Bremer
Alida Bremer, geboren 1959 in Split/Kroatien. Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft, Romanistik, Slawistik und Germanistik in Belgrad, Rom, Münster und Saarbrücken. Alida Bremer arbeitet heute als Freie Autorin und Übersetzerin aus dem Kroatischen. Als Übersetzerin erhielt sie 2018 den Internationalen Literaturpreis des Hauses der Kulturen der Welt zusammen mit Ivana Sajko für "Liebesroman". Ihr Roman "Olivas Garten" wurde 2013 veröffentlicht; 2021 erschien ihr neuer Roman "Träume und Kulissen". Alida Bremer ist Mitgründerin des PEN Berlin, sie lebt und arbeitet in Münster.