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Katerina Poladjan
Katerina Poladjan, 1971 in Moskau geboren und seit 1979 in Deutschland, schreibt Romane, Dramen und Essays. Sie studierte angewandte Kulturwissenschaften und darstellende Kunst in Lüneburg und München. 2014 erhielt sie das Alfred-Döblin-Stipendium der Berliner Akademie der Künste sowie das Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung. Auf Einladung von Meike Feßmann nahm sie 2015 am Ingeborg-Bachmann-Preis teil. 2016/2017 war sie Stipendiatin des Deutschen Literaturfonds.
Nina Maria Wyss
Nina Maria Wyss ist in der Schweiz aufgewachsen und schloss ihr Schauspielstudium an der Hochschule der Künste in Bern mit dem Master in Expanded Theater ab. Direkt im Anschluss war sie mehrere Jahre festes Ensemblemitglied des Theater an der Parkaue in Berlin. Ihre eigenen Arbeiten wie „Nina La Frida”, „Wassererinnerungen” und „tanzbar” umfassen die Verbindung von Schauspiel, Tanz und bildender Kunst. Aktuell ist Wyss freischaffend im Bereich Theater und Performance wie auch Film tätig.
Tonio Schachinger
Tonio Schachinger, geboren 1992 in New Delhi, studierte Germanistik an der Universität Wien und Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst Wien. Nicht wie ihr, sein erster Roman, stand 2019 auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis, war für den Rauriser Literaturpreis nominiert und wurde mit dem Förderpreis des Bremer Literaturpreises ausgezeichnet. Tonio Schachinger lebt in Wien.
Katharina Hauke
Katharina Hauke ist eine in Berlin lebende Audio- und Bildkünstlerin und Kamerafrau. Sie studierte Philosophie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Düsseldorf, wo sie mit ihrer audiovisuellen Diplomarbeit „Darwin’sche Finken suchen“ abschloss. 2016 schloss sie ihr Studium an der Universität der Künste Berlin (Erzählfilm und generative Kunst) mit ihrem Instrument „MikroKontrolleur“ ab, 2019 erhielt sie den Grad der Meisterschülerin bei Prof. Dr. phil. Alberto de Campo für sein künstlerisches Forschungsprojekt „Sirenen“.
Hanno Hauenstein
Hanno Hauenstein arbeitet als Schriftsteller und Journalist in Berlin. Er ist Gründer und Herausgeber der deutsch-hebräischen Kunst- und Literaturzeitschrift aviv Magazine. In seinen Texten beschäftigt er sich vor allem mit den Themen Kunst und Gesellschaft. Seine Texte erschienen unter anderem in BLAU, Fräulein Magazin, Block, ZEIT-Online und Der Freitag. Er war außerdem als Texter und Producer für Ai Weiwei’s Dokumentarfilm “Human Flow” sowie für internationale Ausstellungen tätig.
Götz Aly
Götz Aly, geboren 1947 in Heidelberg, ist Historiker und Journalist. Er arbeitete für die »taz« und die »Berliner Zeitung« und war als Gastprofessor tätig. Er ist Autor zahlreicher Bücher über Nationalsozialismus und Antisemitismus. Er wurde mit dem Heinrich-Mann-Preis (2002), dem Marion-Samuel-Preis (2003), dem Ludwig-Börne-Preis (2012) und für seine Studie über die europäische Geschichte von Antisemitismus und Holocaust »Europa gegen die Juden 1880–1945« mit dem Geschwister-Scholl-Preis (2018) ausgezeichnet. »Das Prachtboot. Wie Deutsche die Kunstschätze der Südsee raubten« widmet sich dem kolonialen Kunstraub.
László F. Földényi
László F. Földényi, 1952 in Debrecen (Ungarn) geboren, ist Kunsttheoretiker, Literaturwissenschaftler und Essayist. Er zählt zu den bedeutendsten ungarischen Intellektuellen und leitet als Professor den Lehrstuhl für Kunsttheorie an der Akademie für Theater und Film, Budapest. Er ist Herausgeber der gesammelten Werke von Heinrich von Kleist in ungarischer Sprache und u.a. Friedrich-Gundolf-Preisträger. Seit 2009 ist er Mitglied der der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Für sein Werk Lob der Melancholie. Rätselhafte Botschaften wird er mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2020 ausgezeichnet.
Matthias Bumiller
Matthias Bumiller studierte Grafik Design an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und an der Akademie für angewandte Kunst in Wien. 1992 war er Stipendiat der Akademie Schloss Solitude Stuttgart. Seither arbeitet er als freier Grafiker für verschiedene Verlage (Büro für Buchgestaltung Finken & Bumiller). Sein Interesse richtet sich besonders auf Kurioses, Seltsames und Amüsantes in der Natur und im Alltag.
Maxi Obexer
Maxi Obexer, 1970 in Brixen, Südtirol geboren, studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Philosophie und Theaterwissenschaft in Wien und Berlin. Sie schreibt Kurzgeschichten, Romane, Theaterstücke und Essays und war Stipendiatin des Literarischen Colloquiums Berlin, der Berliner Akademie der Künste sowie der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart. In ihren Werken behandelt Obexer Themen wie die Ungleichheit der Geschlechter oder Migration. Sie war Gastprofessorin der Georgetown University in Washington, D.C., am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und an der Akademie der Künste in Berlin. Sie wurde mit dem eurodram-Preis und dem Potsdamer Theaterpreis ausgezeichnet. Obexer lebt und arbeitet in Berlin.
Walter Huder
Walter Huder, geboren 1921 in Mladé Buky (Tschechoslowakei), studierte Philosophie, Germanistik, Kunstgeschichte und weitere Fächer in Prag und an der FU Berlin. 1959 übernahm er die Leitung des Archivs der Berliner Akademie der Künste. In den Jahren bis 1986 trug er zahlreiche bedeutende literarische Nachlässe zusammen und kuratierte vielbeachtete Ausstellungen. 1981 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Walter Huder starb 2002 in Berlin.