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Sylvie Kandé

Sylvie Kandé ist eine 1957 in Paris geborene Dichterin bretonisch-senegalesischer Herkunft und lehrt Afrikanische Geschichte an der State University of New York. Für ihre literarischen Werke wurde sie mehrfach ausgezeichnet, aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt erschienen u. a. "Die unendliche Suche nach dem andren Ufer", übers. v. Leo Pinke / Tim Trzaskalik (Berlin: Matthes & Seitz 2021) und "Stiller Tausch", übers. v. Tim Trzaskalik  (Edition Lyrik Kabinett bei Hanser, 2023).

Katerina Poladjan

Katerina Poladjan, 1971 in Moskau geboren und seit 1979 in Deutschland, schreibt Romane, Dramen und Essays. Sie studierte angewandte Kulturwissenschaften und darstellende Kunst in Lüneburg und München. 2014 erhielt sie das Alfred-Döblin-Stipendium der Berliner Akademie der Künste sowie das Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung. Auf Einladung von Meike Feßmann nahm sie 2015 am Ingeborg-Bachmann-Preis teil. 2016/2017 war sie Stipendiatin des Deutschen Literaturfonds.

Amir Gudarzi

Amir Gudarzi, 1986 in Teheran geboren, studierte ebendort szenisches Schreiben. Seit 2009 lebt er im Exil in Wien, wo er als vielfach ausgezeichneter (inzwischen) österreichischer Dramatiker und Autor arbeitet. 2021 war er Stipendiat im Literarischen Colloquium in Berlin und erhielt den Förderungspreis für Literatur der Stadt Wien, 2022 wurden ihm der Kleist-Förderpreis und der Christian-Dietrich-Grabbe-Preis verliehen. ›Das Ende ist nah‹ ist sein erster Roman.

Katja Brunner

Katja Brunner, geboren 1991 in Zürich, ist eine renommierte Schweizer Dramatikerin. Sie studierte Literarisches und Szenisches Schreiben in Biel/Bienne und Berlin. 2013 gewann sie mit dem Stück von den beinen zu kurz den Mülheimer Dramatikerpreis. Seitdem wurden ihre Stücke an namhaften Theatern in Deutschland und der Schweiz uraufgeführt. Brunner war u.a. Hausautorin am Theater Luzern und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Kulturpreis des Regierungsrates Zürich. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin unterrichtet sie am Literaturinstitut Biel und Leipzig. 

Gianna Molinari

Gianna Molinari, geboren 1988 in Basel, studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut Biel und Neuere Deutsche Literatur an der Universität Lausanne. Sie war Stipendiatin der Autorenwerkstatt Prosa 2012 im Literarischen Colloquium Berlin und wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis sowie dem Publikumspreis des 17. MDR-Literaturwettbewerbs und dem Robert-Walser-Preis. Ihr Debütroman „Hier ist noch alles möglich“ (Suhrkamp) war für den Schweizer Buchpreis 2018 nominiert. Molinari lebt in Zürich.

Evan Tepest

Evan Tepest lebt als Autor in Berlin. Im Februar 2024 erscheint sein erster Roman "Schreib den Namen deiner Mutter" im Piper Verlag. 2023 erschien der Essayband "Power Bottom". Seine Texte sind außerdem in Anthologien und Zeitschriften erschienen, zuletzt in Delfi. Zeitschriftfür neue Literatur. Tepest ist Kolumnist für das Missy Magazine und ist im Wintersemester 24/25 Dozent für Essayistik am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

Theresia Enzensberger

Theresia Enzensberger wurde 1986 geboren und lebt in Berlin. Sie studierte Film und Filmwissenschaft am Bard College in New York studiert und schreibt als freie Autorin Prosa, Essays, Reportagen und Kritiken. 2014 gründete sie das preisgekrönte BLOCK Magazin. Bei Hanser erschien 2017 ihr erster Roman »Blaupause«, der in mehrere Sprachen übersetzt und mit der Alfred Döblin-Medaille ausgezeichnet wurde, sowie zuletzt ihr Roman »Auf See« (2022), der für den Deutschen Buchpreis nominiert war.

Andrea Karimé

Andrea Karimé wuchs in Kassel zwischen deutscher und libanesischer Sprache und Kultur auf und lebt in Köln. Sie studierte an der Gesamthochschule Kassel Kunst- und Musikerziehung. Anschließend Referendariat und Ausbildung im Kreativen Schreiben am IFK Berlin, von 1995 bis 2007 Lehrerin in Leverkusen. Ausbildung zur Geschichtenerzählerin an der Wirkstatt, Karlsruhe. Seit 2007 arbeitet sie als freie Autorin. Stipendien und Auszeichnungen, u.a.: Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis; Kinderbuchpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für „King kommt noch“, zusammen mit Jens Rassmus. Im April 2023 erhielt sie den Preis der Jungen Literaturhäuser.

Thomas Medicus

Thomas Medicus, geboren 1953, schrieb u.a. für die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» und war stellvertretender Feuilletonchef der «Frankfurter Rundschau», viele Jahre arbeitete er für das Hamburger Institut für Sozialforschung. Heute lebt Thomas Medicus als freier Publizist in Berlin. 2012 veröffentlichte er die Biographie «Melitta von Stauffenberg», 2020 folgte die Doppelbiographie «Heinrich und Götz George», 2024 die Biografie Klaus Manns.

Susanne Lange

Susanne Lange, geboren 1964 in Berlin, ist eine deutsche Übersetzerin und Philologin. Sie studierte Komparatistik, Germanistik und Theaterwissenschaft und lehrte an der Universität Tübingen und an der Universidad de los Andes in Bogotá (Kolumbien) Literatur und Übersetzung. Seit 1992 ist Susanne Lange als freie Übersetzerin von literarischen Texten aus dem Spanischen und Englischen tätig. 2009 wurde sie mit dem Übersetzerpreis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung für ihre Übertragungen aus dem Spanischen ausgezeichnet, insbesondere für ihre Neuübersetzung des Don Quijote von der Mancha von Miguel de Cervantes.

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