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Mats O. Svensson
Mats O. Svensson, geboren 1987 in Linköping, Schweden, studierte Literaturgeschichte in Uppsala. Er ist Literaturkritiker, Übersetzer und Redakteur der pan-skandinavischen Kulturzeitschrift Vagant. Sein erstes Buch, De som sjöng vid civilisationens slut. Om lyrik i antropocen (Die die am Ende der Civilisation gesungen haben. Über Lyrik in Anthropozän) ist gerade erscheinen. Seit 2015 lebt er in Berlin.
Ozan Zakariya Keskinkilic
Ozan Zakariya Keskinkılıç ist Politikwissenschaftler, Dozent und freier Autor. Er lehrt und forscht an der Alice Salomon Hochschule Berlin u.a. zu Migration, Rassismus, Antisemitismus und Orientalismus sowie jüdisch-muslimische Beziehungen. Keskinkilic ist Mitherausgeber des Bandes „Fremdgemacht & Reorientiert. jüdisch-muslimische Verflechtungen” (2018) und Autor des Buches „Die Islamdebatte gehört zu Deutschland” (2019). Neben wissenschaftlichen Publikationen in Zeitschriften und Fachbänden finden sich seine journalistischen Beiträge u.a. auf Zeit Online, Tagesspiegel und Süddeutsche Zeitung sowie Gedichtveröffentlichungen in verschiedenen Anthologien und Literaturzeitschriften.
Judith Schalansky
Judith Schalansky, geboren 1980 in Greifswald, studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign, unterrichtete Typografische Grundlagen an der Fachhochschule Potsdam und lebt heute als freie Schriftstellerin und Buchgestalterin in Berlin. 2006 veröffentlichte sie ihr typografisches Kompendium „Fraktur mon Amour“. 2008 erschien ihr literarisches Debüt, der Matrosenroman „Blau steht dir nicht“. Für ihren „Atlas der abgelegenen Inseln“ wurde sie mit dem 1. Preis der Stiftung Buchkunst ausgezeichnet. Im Herbst 2011 erschien ihr Bildungsroman „Der Hals der Giraffe“, welcher es auf die Longlist zum Deutschen Buchpreis schaffte.
Joachim Helfer
Der 1964 in Bonn geborene Joachim Helfer wuchs bei Frankfurt am Main auf und studierte Anglistik in Hamburg. Nach Reisen durch Europa, Afrika und die USA lebt er seit 2001 in Berlin. Sein Debütroman „Du Idiot“ erschien 1994. Außerdem schreibt Joachim Helfer Essays und Artikel zu politischen und gesellschaftlichen Themen. Für seine Arbeiten hat er bereits mehrere Preise gewonnen, u.a. den Irmgard-Heilmann-Preis (2000). 1999 erhielt er das Aufenthaltsstipendium der Villa Aurora in Los Angeles.
Heike Geißler
Heike Geißler (1977 in Riesa, Sachsen, geboren) studierte Amerikanistik, Hispanistik und Politik. Für ihre literarischen Arbeiten erhielt sie den Alfred-Döblin-Förderpreis (2001) sowie mehrere Stipendien, u.a. im Literarischen Colloquium Berlin (2003) und in Archangelsk, Russland (2007). 2008 nahm Heike Geißler am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb teil. Von ihr erschienen sind u.a. die Romane „Rosa“ (2002) und „Nichts, was tragisch wäre“ (2007).
Bahram Moradi
Bahram Moradi (geboren 1960 in Broujerd, Iran) begann in den 1970er Jahren als Schauspieler, Dramatiker und Regisseur am Theater zu arbeiten. Mitte der achtziger Jahre flüchtete er aus dem Iran und lebt seit 1994 in Berlin. In Deutschland begann Moradi, Kurzgeschichten und Romane zu schreiben. Bisher veröffentlichte er sechs Bücher auf Persisch: »Das Gewicht der anderen« erschien im Original 2021.
Joseph Vogl
Joseph Vogl, geboren 1957 in Eggenfelden, studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in München und Paris. 1990 wurde er in München im Fach Neuere deutsche Literatur promoviert. Bis 2023 war er Inhaber des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literatur: Literatur- und Kulturwissenschaft/Medien an der Berliner Humboldt-Universität. Er hat zahlreiche literatur- und kulturwissenschaftliche Werke veröffentlicht, von denen "Der Souveränitätseffekt" (2015) für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war.
Muri Darida
Muri Darida (*1993) lebt zwischen Budapest und Berlin. Literarische Publikationen u.a. in BELLA triste, Edit, mosaik und Jenny. Zu politischen und gesellschaftlichen Themen publiziert Muri Darida regelmäßig u.a. auf ZEIT ONLINE, arte, taz und SZ. Mit einem Auszug aus ›King Cobra‹ war Darida für den Wortmeldungen Förderpreis 2022 nominiert und gewann den Publikumspreis des Open Mike 2024.
Roland Berbig
Roland Berbig, geboren 1954 in Quedlinburg, studierte Anglistik, Amerikanistik, Germanistik und Pädagogik an der Berliner Humboldt-Universität. Dort hat er seit 2000 eine Professur für Neuere deutsche Literatur inne. Zu seinen Veröffentlichungen zählen die fünfbändige "Theodor Fontane Chronik" (2010) und die Biographie "Am Rande der Welt. Günter Eich in Geisenhausen 1944 – 1954" (2013). Seit 1999 ist er stellvertretender Vorsitzender der Fontane-Gesellschaft.
Tanasgol Sabbagh
Tanasgol Sabbagh, geboren 1993 in Amol (Iran), tritt seit 2011 deutschlandweit auf Slambühnen auf. Sie machte ihren Bachelor in Orientwissenschaft mit dem Schwerpunkt Politik und beschäftigt sich in ihren Texten häufig mit sozialen und gesellschaftlichen Missständen wie Sexismus und Rassismus, zu denen sie immer einen persönlichen Bezug herstellt. Die in Berlin lebende Dichterin bewegt ihre Arbeit zwischen stage poetry und page poetry in Form von Performances, Audiostücken, Videoinstallationen und musikalischen Kollaborationen. Sie ist Gründerin und Redakteurin des auditiven Literaturmagazins Stoff aus Luft, das als Podcast erscheint.