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Roland Berbig

Roland Berbig, geboren 1954 in Quedlinburg, studierte Anglistik, Amerikanistik, Germanistik und Pädagogik an der Berliner Humboldt-Universität. Dort hat er seit 2000 eine Professur für Neuere deutsche Literatur inne. Zu seinen Veröffentlichungen zählen die fünfbändige "Theodor Fontane Chronik" (2010) und die Biographie "Am Rande der Welt. Günter Eich in Geisenhausen 1944 – 1954" (2013). Seit 1999 ist er stellvertretender Vorsitzender der Fontane-Gesellschaft.
 

Tanasgol Sabbagh

Tanasgol Sabbagh, geboren 1993 in Amol (Iran), tritt seit 2011 deutschlandweit auf Slambühnen auf. Sie machte ihren Bachelor in Orientwissenschaft mit dem Schwerpunkt Politik und beschäftigt sich in ihren Texten häufig mit sozialen und gesellschaftlichen Missständen wie Sexismus und Rassismus, zu denen sie immer einen persönlichen Bezug herstellt. Die in Berlin lebende Dichterin bewegt ihre Arbeit zwischen stage poetry und page poetry in Form von Performances, Audiostücken, Videoinstallationen und musikalischen Kollaborationen. Sie ist Gründerin und Redakteurin des auditiven Literaturmagazins Stoff aus Luft, das als Podcast erscheint.

Olga Martynova

Olga Martynova, 1962 bei Krasnojarsk in Sibirien geboren, ist Lyrikerin, Essayistin und Romanautorin. Sie wuchs in Leningrad auf, studierte dort russische Sprache und Literatur und lebt seit 1991 in Deutschland. Für ihre Werke wurde sie unter anderem mit dem Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis (2011), dem Ingeborg-Bachmann-Preis (2012, für ein Kapitel aus ihrem Roman „Mörikes Schlüsselbein“) und dem Berliner Literaturpreis (2015) ausgezeichnet. Martynova lebt in Frankfurt am Main.

Karin Krieger

Karin Krieger ist in Berlin geboren und widmet sich seit mehr als 30 Jahren der italienischen und französischen Literatur. Zu den von ihr übersetzten Autorinnen und Autoren gehören Elena Ferrante, Margaret Mazzantini, Claudio Magris, Ugo Riccarelli, Andrea Camilleri, Fabio Genovesi, Gianfranco Calligarich und Alessandro Baricco. Karin Krieger war mehrfach Stipendiatin des Deutschen Übersetzerfonds und erhielt 2011 den Hieronymusring für besondere Leistungen in der literarischen Übersetzung.

Peter Bichsel

Peter Bichsel, geboren 1935 in Luzern, war bis 1968 als Primarlehrer tätig. 1963 nahm er an Walter Höllerers Schreibkurs in Berlin teil. Nachdem 1964 sein Erzählband „Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennenlernen“ erschien, wurde er in die Gruppe 47 aufgenommen und 1965 mit deren Preis geehrt. Den Hauptteil seines Werkes bilden Erzählungen, Kolumnen und Essays. 2012 erhielt Bichsel den Großen Schillerpreis. Er starb 2025 in Zuchwil.

Maike Wetzel

Nach dem Studium an der Münchner Filmhochschule und in Großbritannien lebt Maike Wetzel als Schriftstellerin, Theater- und Drehbuchautorin in Berlin. Sie erhielt zahlreiche Stipendien und Literaturpreise. In der Villa Aurora in Los Angeles entstand ein Teil der Erzählungen in Entfernte Geliebte (2019). Ihr Romandebüt Elly (2018) wurde unter anderem mit dem Robert-Gernhardt-Preis ausgezeichnet. PROLL! von Adrian Figueroa nach ihrem Drehbuch gewann den Deutschen Kurzfilmpreis 2021.

Nina Maria Wyss

Nina Maria Wyss ist in der Schweiz aufgewachsen und schloss ihr Schauspielstudium an der Hochschule der Künste in Bern mit dem Master in Expanded Theater ab. Direkt im Anschluss war sie mehrere Jahre festes Ensemblemitglied des Theater an der Parkaue in Berlin. Ihre eigenen Arbeiten wie „Nina La Frida”, „Wassererinnerungen” und „tanzbar” umfassen die Verbindung von Schauspiel, Tanz und bildender Kunst. Aktuell ist Wyss freischaffend im Bereich Theater und Performance wie auch Film tätig.

Tamina Kutscher

Tamina Kutscher ist studierte Slawistin und Historikerin. Als Journalistin beschäftigt sie sich seit mehr als 20 Jahren mit Medien, Kultur und Gesellschaft in Mittel- und Osteuropa – auch als Moderatorin, Herausgeberin und Mitglied diverser Fachjurys. Sieben Jahre lang war sie Chefredakteurin der Medien- und Wissenschaftsplattform „dekoder – Russland und Belarus entschlüsseln“, die in dieser Zeit zweimal mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet wurde (2016 und 2022). Regelmäßig arbeitet sie als Gastdozentin, u. a. an der Humboldt-Universität zu Berlin, und ist im Vorstand des internationalen Journalistennetzwerks n-ost.

Langston Uibel

Langston Uibel ist ein britisch-deutscher Schauspieler. Seine erste Rolle spielte er bereits mit 10 Jahren. International machte er sich durch die Netflix-Produktionen »Unorthodox«, »How to Sell Drugs Online (Fast)« und »Dogs of Berlin« einen Namen. Im Februar feierte »Roter Himmel« im Wettbewerb der 73. Berlinale Weltpremiere. Der neue Film von Christian Petzold mit Langston im Hauptcast gewann den »Silbernen Bären Großer Preis der Jury«.

Amina Eisner

Amina Eisner ist eine Schauspielerin, Autorin und Regisseurin. Sie studierte Schauspiel und Regie an der LJMU in Liverpool und sammelte anschließend Erfahrung als Regieassistentin für ua. Nora Abdel Maksoud & Branwen Okpako in Berlin. 2019 absolvierte sie ihren Master in Dramatic Writing am Drama Centre London. Gemeinsam mit Thandi Sebe schrieb Amina Eisner Jung, giftig und Schwarz.

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