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Katja Brunner

Katja Brunner, geboren 1991 in Zürich, ist eine renommierte Schweizer Dramatikerin. Sie studierte Literarisches und Szenisches Schreiben in Biel/Bienne und Berlin. 2013 gewann sie mit dem Stück von den beinen zu kurz den Mülheimer Dramatikerpreis. Seitdem wurden ihre Stücke an namhaften Theatern in Deutschland und der Schweiz uraufgeführt. Brunner war u.a. Hausautorin am Theater Luzern und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Kulturpreis des Regierungsrates Zürich. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin unterrichtet sie am Literaturinstitut Biel und Leipzig. 

Gianna Molinari

Gianna Molinari, geboren 1988 in Basel, studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut Biel und Neuere Deutsche Literatur an der Universität Lausanne. Sie war Stipendiatin der Autorenwerkstatt Prosa 2012 im Literarischen Colloquium Berlin und wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis sowie dem Publikumspreis des 17. MDR-Literaturwettbewerbs und dem Robert-Walser-Preis. Ihr Debütroman „Hier ist noch alles möglich“ (Suhrkamp) war für den Schweizer Buchpreis 2018 nominiert. Molinari lebt in Zürich.

Evan Tepest

Evan Tepest lebt als Autor in Berlin. Im Februar 2024 erscheint sein erster Roman "Schreib den Namen deiner Mutter" im Piper Verlag. 2023 erschien der Essayband "Power Bottom". Seine Texte sind außerdem in Anthologien und Zeitschriften erschienen, zuletzt in Delfi. Zeitschriftfür neue Literatur. Tepest ist Kolumnist für das Missy Magazine und ist im Wintersemester 24/25 Dozent für Essayistik am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

Theresia Enzensberger

Theresia Enzensberger wurde 1986 geboren und lebt in Berlin. Sie studierte Film und Filmwissenschaft am Bard College in New York studiert und schreibt als freie Autorin Prosa, Essays, Reportagen und Kritiken. 2014 gründete sie das preisgekrönte BLOCK Magazin. Bei Hanser erschien 2017 ihr erster Roman »Blaupause«, der in mehrere Sprachen übersetzt und mit der Alfred Döblin-Medaille ausgezeichnet wurde, sowie zuletzt ihr Roman »Auf See« (2022), der für den Deutschen Buchpreis nominiert war.

Noemi Somalvico

Noemi Somalvico, 1994 in Solothurn geboren, studierte Literarisches Schreiben in Biel, Contemporary Arts Practice in Bern und ging dazwischen allerlei Beschäftigungen nach. Nach ihrem Studium am Literaturinstitut in Biel hat Somalvico einen Master in Contemporary Arts Practice absolviert. Anfang 2022 erschien bei Voland & Quist ihr Debüt »Ist hier das Jenseits, fragt Schwein«, das mehrfach ausgezeichnet wurde. 2023 war sie zu Gast im Literarischen Colloquium Berlin, wo sie an ihren neuen Texten gearbeitet hat.

Sylvie Kandé

Sylvie Kandé ist eine 1957 in Paris geborene Dichterin bretonisch-senegalesischer Herkunft und lehrt Afrikanische Geschichte an der State University of New York. Für ihre literarischen Werke wurde sie mehrfach ausgezeichnet, aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt erschienen u. a. "Die unendliche Suche nach dem andren Ufer", übers. v. Leo Pinke / Tim Trzaskalik (Berlin: Matthes & Seitz 2021) und "Stiller Tausch", übers. v. Tim Trzaskalik  (Edition Lyrik Kabinett bei Hanser, 2023).

Katerina Poladjan

Katerina Poladjan, 1971 in Moskau geboren und seit 1979 in Deutschland, schreibt Romane, Dramen und Essays. Sie studierte angewandte Kulturwissenschaften und darstellende Kunst in Lüneburg und München. 2014 erhielt sie das Alfred-Döblin-Stipendium der Berliner Akademie der Künste sowie das Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung. Auf Einladung von Meike Feßmann nahm sie 2015 am Ingeborg-Bachmann-Preis teil. 2016/2017 war sie Stipendiatin des Deutschen Literaturfonds.

Amina Eisner

Amina Eisner ist eine Schauspielerin, Autorin und Regisseurin. Sie studierte Schauspiel und Regie an der LJMU in Liverpool und sammelte anschließend Erfahrung als Regieassistentin für ua. Nora Abdel Maksoud & Branwen Okpako in Berlin. 2019 absolvierte sie ihren Master in Dramatic Writing am Drama Centre London. Gemeinsam mit Thandi Sebe schrieb Amina Eisner Jung, giftig und Schwarz.

Ekkehard Knörer

Ekkehard Knörer, 1971 geboren, ist Filmkritiker, Redakteur und Kulturwissenschaftler. Er studierte in Würzburg, Austin/Texas und Frankfurt (Oder) und promovierte zum "Witz und Ingenium in Rhetorik und Poetik des 17. und 18. Jahrhunderts". Es folgten Lehraufträge an der New York University, der Johns Hopkins University sowie den Universitäten Frankfurt (Oder), Erfurt, Konstanz und der FU Berlin. Knörer ist Mitbegründer, Herausgeber und Redakteur der Zeitschrift Cargo sowie Redakteur und Mitherausgeber der Zeitschrift Merkur. 2016 erhielt er den Siegfried-Kracauer-Preis für Filmkritik.

Tomer Gardi

Tomer Gardi, geboren 1974 im Kibbuz Dan in Galiläa, studierte Literatur und Erziehungswissenschaft in Tel Aviv und Berlin. Er war Herausgeber der Zeitschrift Sedek: A Journal on the Ongoing Nakba, ein Projekt der israelisch-jüdischen Initiative Zochrot, die die Erinnerung an die Vertreibung der Palästinenser im öffentlichen Diskurs verankern will. Gardi las beim Bachmannpreis 2016 einen Text, der gänzlich auf Grammatik und Rechtschreibung verzichtet und in gebrochenem Deutsch geschrieben wurde. Der Text und seine Hybridsprache wurde von der Jury heiß diskutiert.

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