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Johanna Polley

Johanna Polley, *1992 in Berlin, sammelte erste Schauspielerfahrungen u.a. als Schülerin an der Academy Bühnenkunstschule für Jugendliche . Von 2013 bis 2017 studierte sie Schauspiel an der Filmuniversität Konrad Wolf in Potsdam. Während des Studiums wirkte sie in einigen Kurzfilmen sowie in mehreren Fernsehproduktionen mit. Von 2017 bis 2020 war sie an der Seite Christian Berkels in der ZDF-Krimiserie Der Kriminalist als Kommissarin Verena Kleinefeldt zu sehen.

Lucy Jones

Die britische Übersetzerin Lucy Jones lebt seit 1998 in Berlin. Sie übersetzte unter anderem Romane von Brigitte Reimann, Anke Stelling, Silke Scheuermann und Theresia Enzensberger. Zehn Jahre lang kuratierte sie die Lesereihe Fiction Canteen. Eigene Texte erschienen in SAND, STAT®REC, Pigeon Papers NYC, 3AM Magazine und LitroMag.

Fatma Aydemir

Fatma Aydemir (*1986) lebt in Berlin und ist Kolumnistin und Redakteurin bei der taz. Bei Hanser erschien 2017 ihr Debütroman Ellbogen, für den sie den Klaus-Michael-Kühne-Preis und den Franz-Hessel-Preis erhielt. 2019 war sie gemeinsam mit Hengameh Yaghoobifarah Herausgeberin der Anthologie Eure Heimat ist unser Albtraum. Ihr zweiter Roman Dschinns (Hanser, 2022) wurde mit dem Robert-Gernhardt-Preis ausgezeichnet.

Gün Tank

Gün Tank ist Autorin und Moderatorin. Sie war Co-Kuratorin der Ausstellung »22:14 …und es kamen Frauen« (2011), zu den ersten Arbeitsmigrantinnen der Bundesrepublik und der Veranstaltungsreihe CrossKultur, eine jährliche Kulturreihe mit Lesungen, Ausstellungen, Konzerten, Theater, Film und Konferenzen. Neun Jahre lang arbeitet sie als Integrationsbeauftragte eines Berliner Bezirks, in dieser Funktion kuratierte sie die Veranstaltungsreihe CrossKultur, eine jährliche Kulturreihe, mit Lesungen, Ausstellungen, Konzerten, Theater, Film und Konferenzen. Sie hat die Geschäftsstelle der “neuen deutschen organisationen” zwei Jahre, bis März 2019, geleitet und aufgebaut.

Sebastian Guggolz

Sebastian Guggolz, geboren 1982 am Bodensee, studierte Kunstgeschichte und Germanistik in Hamburg. Anschließend war er als Lektor für den Verlag Matthes & Seitz Berlin tätig. 2014 gründete er den Guggolz Verlag, der sich auf Neuübersetzungen von Werken in Vergessenheit geratener Autor*innen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus Nord- und Osteuropa spezialisiert hat, u. a. verlegt er Boris Poplawski neu. 2017 wurde der Verlag mit dem Förderpreis der Kurt Wolff Stiftung ausgezeichnet.

Langston Uibel

Langston Uibel ist ein britisch-deutscher Schauspieler. Seine erste Rolle spielte er bereits mit 10 Jahren. International machte er sich durch die Netflix-Produktionen »Unorthodox«, »How to Sell Drugs Online (Fast)« und »Dogs of Berlin« einen Namen. Im Februar feierte »Roter Himmel« im Wettbewerb der 73. Berlinale Weltpremiere. Der neue Film von Christian Petzold mit Langston im Hauptcast gewann den »Silbernen Bären Großer Preis der Jury«.

Zafer Şenocak

Zafer Şenocak, geboren 1961 in Ankara. Er studierte in München Germanistik, Politik und Philosophie. Seit 1979 veröffentlicht er Gedichte, Essays und Prosa in deutscher Sprache. Er schreibt regelmäßig für die „tageszeitung“ in Berlin und andere Publikationen. Zuletzt erschien sein Buch „Das Fremde, das in jedem wohnt: Wie Unterschiede unsere Gesellschaft zusammenhalten" in der Edition Körber.

Dilek Mayatürk

Dilek Mayatürk-Yücel ist 1986 in Istanbul geboren und studierte in Klagenfurt Soziologie. Als Dokumentarfilmerin und -produzentin arbeitete sie u.a. für IZ TV und die BBC. 2014 erschien ihr Lyrikdebüt Mutsammlung. 2020 erschien ihr Lyrikband Brache bei Hanser Berlin. Seit 2017 ist sie mit dem Journalisten Deniz Yücel verheiratet. Für ihre Gedichte wurde sie in der Türkei mehrfach ausgezeichnet.

Deniz Arslan

Deniz Arslan ist ein türkischsprachiger Schriftsteller, der in Berlin lebt. Eine Sammlung seiner Kurzgeschichten, Rehavet Havası / Air of Lethargy, wurde in der Türkei veröffentlicht. Er war Co-Autor des Drehbuchs für den Spielfilm Eye Am, der beim Internationalen Filmfestival Moskau mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet wurde. Er übersetzte viele Belletristikwerke, darunter die gesammelten Kurzgeschichten von Virginia Woolf. Er hat einen MA in Wirtschaftswissenschaften, arbeitet aber als Lektor und Übersetzer.

Georg Manuel Zeller

Georg Manuel Zeller (*1973 in Stuttgart) studierte an der Filmschule ZeLIG in Bozen sowie an der Universität der Künste Berlin. Über viele Jahre betreute er als Tutor und Produktionsleiter die Dokumentarfilmproduktionen der Bozener Filmschule. Seit einiger Zeit baut er neue Infrastrukturen für die Filmlandschaft Südtirol auf, vertritt den Südtirol-Sitz des Filmgeräteverleihs REC und organisiert Aus- und Fortbildungsinitiativen. Außer den Tätigkeiten als Dozent und Übersetzer filmspezifischer Texte arbeitet er als Fotograf, Filmemacher und Kameramann.

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