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Matthew Karnitschnig

Matthew Karnitschnig wurde 1972in Paradise Valley (nahe Phoenix / Arizona) geboren. Seine erste Station als Journalist absolvierte er bei der "Kinston Free Press" in North Carolina. Es folgten weitere Stationen als Reporter und Redakteur bei Bloomberg, Reuters und "Business Week", später als Chefreporter beim "Wall Street Journal" in New York. Von 2009 bis 2015 war Karnitschnig deutscher Bürochef für das "Wall Street Journal" mit Sitz in Berlin. Seit 2015 mit dem Start von Politico.eu (mit Sitz in Brüssel) ist er Chef des Deutschland-Büros von "Politico".

Ethel Matala de Mazza

Ethel Matala de Mazza studierte Neuere Deutsche Literatur, Philosophie, Linguistik und Kunstgeschichte an den Universitäten Bochum, Paris I (Panthéon-Sorbonne) und München. Nach der Promotion arbeitete sie am Institut für Deutsche Philologie der Universität München, nahm anschließend Gastprofessuren in Chicago und Harvard an und wurde dann Professorin für Kulturtheorie und kulturwissenschaftliche Methoden an der Universität Konstanz. Seit 2010 ist sie Professorin am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin. 2018 erschien im S. Fischer Verlag ihr Buch "Der populäre Pakt. Verhandlungen der Moderne zwischen Operette und Feuilleton".

Julia Korbik

Julia Korbik wurde 1988 in Herne geboren und lebt heute als Autorin und freie Journalistin in Berlin. Sie schreibt vor allem über Politik und Popkultur aus feministischer Sicht. Korbik ist Autorin mehrerer Bücher, darunter »Stand up! Feminismus für alle«, »Oh, Simone! Warum wir Beauvoir wiederentdecken sollten« und »Bonjour Liberté! Françoise Sagan und der Aufbruch in die Freiheit«. 2018 wurde sie für ihre Arbeit mit dem Luise-Büchner-Preis für Publizistik ausgezeichnet. 

Götz Aly

Götz Aly, geboren 1947 in Heidelberg, ist Historiker und Journalist. Er arbeitete für die »taz« und die »Berliner Zeitung« und war als Gastprofessor tätig. Er ist Autor zahlreicher Bücher über Nationalsozialismus und Antisemitismus. Er wurde mit dem Heinrich-Mann-Preis (2002), dem Marion-Samuel-Preis (2003), dem Ludwig-Börne-Preis (2012) und für seine Studie über die europäische Geschichte von Antisemitismus und Holocaust »Europa gegen die Juden 1880–1945« mit dem Geschwister-Scholl-Preis (2018) ausgezeichnet. »Das Prachtboot. Wie Deutsche die Kunstschätze der Südsee raubten« widmet sich dem kolonialen Kunstraub.

Helga Schubert

Helga Schubert, geboren 1940 in Berlin, Fachpsychologin der Medizin. Ihre wichtigsten Veröffentlichungen sind »Lauter Leben« (1975), »Das verbotene Zimmer« (1982), »Judasfrauen« (1990), »Die Welt da drinnen« (2003) und »Vom Aufstehen« (2021). Sie wurde u. a. mit dem Heinrich-Greif-Preis, dem Heinrich-Mann-Preis, dem Hans-Fallada-Preis, Ingeborg Bachmann-Preis und der Ehrendoktorwürde der Purdue University (USA) ausgezeichnet.

Michael Hagner

Michael Hagner, geboren 1960,  ist Professor für Wissenschaftsforschung an der ETH Zürich. Zuvor arbeitete er am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. Zahlreiche Veröffentlichungen. 2008 erhielt er den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Sein Buch "Foucaults Pendel und wir" wurde für den Preis der Leipziger Buchmesse 2021 nominiert.

Mette Moestrup

Die Dichterin Mette Moestrup wurde 1969 in Aarhus geboren. Zu ihren Gedichtbänden zählen Tatoveringer (1998), Golden Delicious (2002), Kingsize (2006) und Dø løgn dø (2013). In deutschsprachiger Übersetzung erschien Stirb, Lüge, stirb, übers. v. Alexander Sitzmann (Berlin: kookbooks, 2017), außerdem sind ihre Gedichte in der folgenden Anthologie vertreten: Peter Urban-Halle und Henning Vangsgaard (Hrsg.): Licht überm Land. Dänische Lyrik vom Mittelalter bis heute (München: Hanser, 2020).

Adi Hirschal

Adi Hirschal, geb. 1948 in Innsbruck. Nach einer Ausbildung zum Sängerknaben sammelte er erste Erfahrungen als Schauspieler in Berlin. Abschluss des Wiener Reinhardt-Seminars 1974 mit Diplom und Studium der Theaterwissenschaften. Zahlreiche Engagements in Deutschland und Österreich, daneben Fernsehserien und -filme: u. a. Kaisermühlen-Blues, Kommissar Rex und Der Bockerer. Seit 2004 Künstlerischer Leiter des von ihm begründeten Wiener Lustspielhauses. Seit 2011 Intendant des Laxenburger Kultursommers. „Da stimmt was nicht“ (Seifert, 2021) ist sein erstes Buch.

Ron Winkler

Ron Winkler, geb. 1973, arbeitet v. a. als Lyriker, Herausgeber und Übersetzer. Veröffentlichungen u. a.: Vereinzelt Passanten (kookbooks, 2004), Fragmentierte Gewässer (Berlin-Verlag, 2007), Karten aus Gebieten (Schöffling, 2017); zusammen mit Mara-Daria Cojocaru: Du weißt nicht, wie schwer es geworden ist, einen Brief zu verschicken. Poetische Korrespondenzen (Schöffling, 2021).

Armin Senser

Der Schweizer Lyriker und Schriftsteller Armin Senser wurde 1964 in Biel geboren. Er studierte Philosophie, Germanistik und Linguistik an der Universität Bern. Er ist auch als Übersetzer und Dramatiker tätig. Für sein literarisches Schaffen wurde er mit zahlreichen Preisen geehrt, darunter mit dem Buchpreis des Kantons Bern, dem H. C. Artmann-Stipendium der Stadt Salzburg und dem Poesiepreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Der Autor lebt in Berlin.

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