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Matt Aufderhorst

Matt Aufderhorst studierte in Kiel und Hamburg Kunstgeschichte und Deutsche Literatur. Er arbeitete als Reporter fürs Radio und Fernsehen. Seine Essays über Architektur und Erinnerung sind, unter anderem, in der Kulturzeitschrift Lettre International erschienden. Matt hat einige Jahre, mit Mitte Zwanzig, in einem verrauchten Underground-Club rasante Lieder aufgelegt. Er lebt in Berlin und ist Mitbegründer von Authors for Peace.

Georgi Gospodinov

Georgi Gospodinov, geboren 1968 in Jambol (Bulgarien) ist ein bulgarischer Schriftsteller. Er studierte Bulgarische Philologie in Sofia, redigiert seit 1993 eine Literaturzeitung, ist Kolumnist der Tageszeitung ›Dnevnik‹ und arbeitet am Literaturinstitut der Bulgarischen Akademie der Künste. 2008/09 war er Gast des Berliner Künstlerprogramms DAAD. Mehrere seiner Werke wurden international verlegt, unter anderem sein Debütroman Natürlicher Roman, der in zehn Sprachen übersetzt wurde. Georgi Gospodinov lebt in Sofia.

Larissa Bender

Larissa Bender, geboren 1958 in Köln, studierte Islamwissenschaft, Ethnologie, Soziologie, Kunstgeschichte und Arabisch in Köln, Berlin und Damaskus. Sie übersetzt arabische Literatur und Sachtexte aus Syrien, Irak, Ägypten und Libanon (Samar Yazbek, Dima Wannous, Fadhil al-Azzawi, Jabbour Douaihy, Yussef Ziedan, Abdalrachman Munif) und arbeitet als Journalistin, Dozentin, Moderatorin, Lektorin und Gutachterin, und zwar stets als Expertin für arabische Kultur, Literatur, Politik und Gesellschaft.

Tul’si Bhambry

Tul'si (Tuesday) Bhambry ist seit 2013 als Übersetzerin aus dem Polnischen und Deutschen ins Englische tätig. 2015 gewann sie den Harvill-Secker-Nachwuchsübersetzerpreis. Ihre literarischen Übersetzungen sind in The Paris Review, Granta (online), Asymptote und Words Without Borders erschienen. Als promovierte Literaturwissenschaftlerin übersetzt sie auch gerne geistes- und sozialwissenschaftliche Bücher ins Englische. Sie lebt in Berlin.

Beatrice Faßbender

Beatrice Faßbender, geboren in Reinbek, lebt in Berlin. Sie hat Gedichtbände von Jeffrey Yang und Altaf Tyrewala übersetzt, Essays u. a. von Eliot Weinberger und Priya Basil sowie den Roman »All unsere Jahre« von Kathy Page (Wagenbach). 2014 erschien die von ihr herausgegebene Anthologie »New York. Eine literarische Einladung« (Wagenbach). Stipendien im Banff International Literary Translation Centre (Kanada) und im Ledig House, New York.

Malakoff Kowalski

Malakoff Kowalski, 1979 in Boston geboren und in Hamburg aufgewachsen, ist ein Berliner Musiker und Komponist. Seine Eltern stammen aus Teheran.  Sein im Februar 2020 erschienenes Klavieralbum „Onomatopoetika“ beschreibt der Pianist Igor Levit als „schönste Liebeserklärung an Erik Satie, die ich jemals gehört habe. Ein Juwel. Ein Schatz, der zum Innigsten gehört, das ich kenne.“ Neben seiner Solomusik wirkt Kowalski auch als Film- und Theaterkomponist.

Joachim Reitner

Joachim Reitner, geboren 1952, ist ein deutscher Geobiologe. Er studierte Geologie und Paläontologie an der Universität Tübingen, wo er 1984 promovierte. 1991 wurde er an der Freien Universität Berlin habilitiert, 1994 bekam er einen Lehrstuhl für Geobiologie an der Universität Göttingen. Sein Hauptforschungsgebiet ist die Wechselwirkung zwischen Organismen und abiotischen Faktoren. 1996 erhielt Reitner den Leibniz-Preis der DFG, seit 2013 ist er Präsident der Paläontologischen Gesellschaft.

Sieglinde Geisel

Sieglinde Geisel wurde 1965 in Rüti/ZH in der Schweiz geboren. Sie studierte Germanistik und Theologie in Zürich und Berlin. Als Kulturkorrespondentin der NZZ war sie von 1994 bis 1998 in New York tätig. Anschließend arbeitete sie als Kulturjournalistin unter anderem für die Neue Zürcher Zeitung, NZZ am Sonntag und Deutschlandradio Kultur. Im März 2016 hat Sieglinde Geisel tell gegründet, ein Online-Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft.

Ekke Maaß

Ekkehard Maaß, geboren 1951, studierte Theologie und Philosophie und war in der DDR als Sänger von Okudshawa-Liedern bekannt. Nach der Ausbürgerung Wolf Biermanns organisierte er in seiner Wohnung Lesungen für junge Dichter - ein Beitrag zur Förderung einer Künstlergeneration, die sich 10 Jahre vor dem Ende der DDR von der sozialistischen Ideologie lossagte. Seit 1996 leitet er die von ihm gegründete Deutsch-Kaukasische Gesellschaft und seit 2008 das Tschetschenische Kulturzentrum in Berlin-Wedding. 2011 Ehrung mit dem Bundesverdienstkreuz.

Meike Harms

Meike Harms lebt im Outback Münchens. Sie studierte Geisteswissenschaftliches in Augsburg und absolvierte eine Ausbildung zur Poesiepädagogin in Berlin. Sie leitet kreative Schreibprojekte für Menschen jeden Alters und jeder Herkunft. Außerdem bildet sie Lehrkräfte fort. Als Bühnenpoetin bereist sie den gesamten deutschsprachigen Raum. 2014 wurde sie bayerische Meisterin und 2019 Münchner Stadtmeisterin im Poetry Slam. Zu lesen ist sie in „Poesie kann Karate“ (Tinx-Verlag, 2015) und „Lautstärke ist weiblich“ (Satyr Verlag, 2017). Sie mag Buchstaben in allen Geschmacksrichtungen und Fahrräder.

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