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Guntram Vesper
Guntram Vesper, geboren 1941 in Frohburg und gestorben 2020 in Göttingen, war ein deutscher Schriftsteller. Er studierte Germanistik, Geschichte und Medizin in Gießen und Göttingen. Sein Lyrikdebüt "Fahrplan" erschien 1964. Neben Gedichten verfasste er vor allem Hörspiele und Erzählungen. Er wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, für seinen Roman "Frohburg" erhielt er 2016 den Preis der Leipziger Buchmesse.
Günter Bruno Fuchs
Günter Bruno Fuchs wurde am 3. Juli 1928 geboren. Er verfasste Romane, Erzählungen, Gedichte und Geschichten für Kinder. Außerdem trat er als Grafiker hervor und illustrierte und gestaltete seine Bücher selbst. Er starb am 19. April 1977 in Berlin.
Brigitte Kronauer
Brigitte Kronauer (1940-2019) war eine deutsche Schriftstellerin. Sie gilt in den Augen der Literaturkritik neben Botho Strauß und Peter Handke als wichtigste literarische Stimme ihrer Generation. Erst spät, Ende der 80er, wurde ihr Talent gewürdigt. Kronauer verfasste zahlreiche Romane, Erzählungen und Essays; ihr Werk erschien bei Klett-Cotta.
Jörg Steiner
Jörg Steiner, geboren 1930 in Biel, gehörte zu den prägenden Schweizer Schriftstellern seiner Generation. Neben zahlreichen Romanen und Erzählungen verfasste er auche ine Reihe von Kinderbüchern. Sein Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet. Jörg Steiner starb am 20. Januar 2013 in Biel.
Ralf Rothmann
Seit der Publikation der Romane "Stier" und "Wäldernacht" in der ersten Hälfte der 90er Jahre gilt Ralf Rothmann der Literaturkritik als einer der wichtigsten deutschsprachigen Autoren. Rothmanns Romane und Erzählungen halten häufig ein kleinbürgerliches Ruhrpott-Milieu fest und beschäftigen sich mit der Popkultur der 70er Jahre und ihren Folgen. Rothmann wurde 1953 in Schleswig geboren.
Emine Sevgi Özdamar
Emine Sevgi Özdamar, geboren 1946 in Malatya / Türkei, lebt heute in Berlin. Neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin und Theaterregisseurin veröffentlicht sie seit 1982 Theaterstücke, Gedichte, Romane und Erzählungen. Sie erhielt unter anderem 1991 den Ingeborg-Bachmann-Preis und 2004 den Kleist-Preis.
Hubert Spiegel
Von 2001 bis 2008 leitete Hubert Spiegel, Jahrgang 1962, das Literaturressort der "FAZ" und widmet sich heute vor allem der Reportage. Er ist Herausgeber u.a. eines Bandes über M. Reich-Ranicki und einer Anthologie, in der heutige Autoren die sprachkritische Idee von Hofmannsthals berühmter Erzählung "Brief an Lord Chandos" aufgreifen und variieren.
Eckhard Henscheid
Eckhard Henscheid wurde 1941 in Armberg geboren. 1979 gehörte er zu den Gründern der Satirezeitschrift „Titanic“. Neben seinen journalistischen Arbeiten wurde Henscheid vor allem durch seine „Trilogie des laufenden Schwachsinns“ bekannt. Neben weiteren Romanen veröffentlichte er Erzählungen und Gedichte, 2013 erschienen seine Memoiren. Eckhard Henscheid wurde unter anderem mit dem Italo-Sevo- und dem Jean-Paul-Preis ausgezeichnet.
Hans J. Fröhlich
Hans-Jürgen Fröhlich wurde 1932 in Hannover geboren. Nach einem Kompositionsstudium arbeitete Fröhlich ab den späten 50er Jahren als Buchhändler, Antiquar und Lektor. Ab den 60er Jahren trat er als Schriftsteller und Kritiker an die Öffentlichkeit. Seine Prosa wird größtenteils dem experimentellen Erzählen zugeordnet. Hans J. Fröhlich starb 1986 in Dannenberg.
Traude Bührmann
Traude Bührmann, 1942 in Essen geboren, ist Schriftstellerin, Journalistin, Fotografin und Übersetzerin. Bührmann studierte Soziologie in Berlin und arbeitete als Redakteurin der Frauenzeitschrift Courage. Sie organisiert verschiedene interdisziplinäre Projekte, Werkstätte und Austellungen, unter anderem mit dem Schwerpunkt lesbische Frauen. Zu Ihrem Werk gehören Reportagen, Essays, Romane, Erzählungen und Foto-Text-Bücher.