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Anna Jäger
Anna Jäger ist Kuratorin, Übersetzerin und Herausgeberin. Als Mitglied von SAVVY Contemporary leitet sie die Kommunikation und kuratiert internationale Forschungs- und Ausstellungsprojekte. Sie übersetzt außerdem Geschichten, Interviews, Gedichte, Filme und Theaterstücke aus dem Englischen und Kiswahili ins Deutsche. 2015 wurde sie mit dem Forschungs- und Arbeitsstipendium des Berliner Senats ausgezeichnet. 2017 verbrachte sie eine Residenz im Internationalen Haus für Schriftsteller und Übersetzer in Ventspils, Lettland.
Jakob Hessing
Jakob Hessing wurde 1944 in einem Versteck in der Nähe von Lyssowce in Polen geboren. Nach dem Krieg lebte er bis 1964 in Berlin. Er ist emeritierter Professor für deutsche Literatur an der Hebrew University in Jerusalem. Neben zahlreichen Veröffentlichungen zur deutsch-jüdischen Literaturgeschichte publiziert er regelmäßig in deutschen Zeitungen und Zeitschriften.
Stella Müller-Madej
Stella Müller-Madej wurde 1930 in Krakau geboren. Mit 14 Jahren wurde sie nach Auschwitz deportiert. Sie überlebte Dank eines Platzes auf Oskar Schindlers „Liste kriegswichtiger Arbeiter". Nach einer Zeit in den USA kehrte sie schließlich nach Polen zurück, wo sie 2013 starb. Ihre Erlebnisse und Rettung schilderte sie in dem Buch „Das Mädchen von der Schindler-Liste“.
Siegmar Faust
Siegmar Faust, geboren 1944 in Dohna, studierte ab 1964 Kunsterziehung und Geschichte, wurde jedoch 1966 aus politischen Gründen exmatrikuliert. Aufgrund staatsfeindlicher Hetze wurde er mehrmals inhaftiert bis er im Jahre 1976 von der Bundesrepublik Deutschland freigekauft wurde. Faust ist tätig als Schriftsteller, Drehbuchautor und arbeitet als Besucherreferent in der Gedenkstätte Hohenschönhausen.
Hanya Yanagihara
Hanya Yanagihara, geboren 1974, lebt als Schriftstellerin, Journalistin und Redakteurin beim Magazin T der New York Times in New York. "Ein wenig Leben" stand auf der Shortlist des Man Booker Prize und des National Book Award und gehört zu den meist diskutiertesten literarischen Werken der vergangenen Jahre in den USA.
Gerold Späth
Gerold Späth wurde 1939 in Rapperswil geboren. Nach kaufmännischer Tätigkeit im familieneigenen Orgelbauunternehmen arbeitet er seit Mitte der 70er Jahre als freier Schriftsteller. Seine ersten Romane erregten großes Aufsehen, da er sich erzählerisch an Autoren wie Grimmelshausen, Rabelais und Sterne orientierte. Gerold Späth wurde unter anderem mit dem Alfred-Döblin-Preis und dem Gottfried-Keller-Preis für sein erzählerisches Gesamtwerk ausgezeichnet.
Philip Ajouri
Philip Ajouri studierte Neuere Deutsche Literaturwissenschaft in Freiburg und München. Er promovierte mit einer Arbeit zu Friedrich Theodor Vischer und Gottfried Keller und habilitierte sich mit einer Studie zu utopischen und satirischen Texten vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt „Text und Rahmen“ des Forschungsverbundes Marbach Weimar Wolfenbüttel.
Richard Pietraß
Richard Pietraß, geboren 1946 in Lichtenstein (Sachsen), studierte Klinische Psychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin, arbeitete anschließend als Lektor im Verlag Neues Leben und debütierte dort 1974 mit dem Band Nr. 82 der Reihe "Poesiealbum." Er hat seither über zwanzig weitere Gedichtbände veröffentlicht.
Karin Hempel-Soos
Karin Hempel-Soos, geboren 1939 in Dresden, studierte Germanistik, Politologie und Wirtschaftswissenschaft in Dresden, Köln und Bonn. 1980 erschien ihr Lyrikdebüt "Meine unsortierten Jahre". Ab 1994 leitete sie das Bonner Haus der Sprache und Literatur, 1999 wurde ihr das Bundesverdienstkreuz verliehen. Sie starb 2009 in Bonn.
Fritz Stern
Fritz Stern, geboren 1926 in Breslau, emigrierte 1938 in die USA. Er war bis zu seiner Emeritierung Professor für Geschichte an der Columbia University. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, u.a.: "Fünf Deutschland und ein Leben" (2007) und "Unser Jahrhundert" (2010, mit Helmut Schmidt). Er starb 2016 in New York.