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Stefan Moster
Stefan Moster, geboren 1964 in Mainz, lebt als Autor, Übersetzer, Lektor und Herausgeber mit seiner Familie in Espoo, Finnland. 2007 war er Stipendiat der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin. Er debütierte 2009 mit „Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels“, 2011 folgte der Roman „Lieben sich zwei“.
Leif Randt
Leif Randt wurde 1983 in Frankfurt am Main geboren und debütierte 2010 mit Leuchtspielhaus. Er wurde als KulturSPIEGEL-Nachwuchsautor des Jahres ausgezeichnet, erhielt u.a. den Nicolas-Born-Debütpreis und bei den Tagen der deutschen Literatur in Klagenfurt den Ernst-Willner-Preis 2011. Er lebt in Berlin und Maintal-Ost.
Anna Weidenholzer
Anna Weidenholzer, geboren 1984 in Linz, studierte Vergleichende Literaturwissenschaft in Wien und Wroclaw (Polen). 2010 debütierte sie mit dem Erzählband „Der Platz des Hundes“. 2012 war sie Stipendiatin im Literarischen Colloquium Berlin, im selben Jahr erschien ihr erster Roman „Der Winter tut den Fischen gut“, welcher eine Nominierung für den Preis der Leipziger Buchmesse 2013 erhielt.
Daniel Falb
Daniel Falb, geboren 1977 in Kassel, studierte Philosophie, Politische Wissenschaften und Physik in Berlin, wo er heute auch lebt. Er debütierte 2003 mit dem Gedichtband die „räumung dieser parks“ (kookbooks) und wurde u.a. mit dem Lyrik-Debüt-Preis 2005 des Literarischen Colloquiums Berlin ausgezeichnet.
Anna Jäger
Anna Jäger ist Kuratorin, Übersetzerin und Herausgeberin. Als Mitglied von SAVVY Contemporary leitet sie die Kommunikation und kuratiert internationale Forschungs- und Ausstellungsprojekte. Sie übersetzt außerdem Geschichten, Interviews, Gedichte, Filme und Theaterstücke aus dem Englischen und Kiswahili ins Deutsche. 2015 wurde sie mit dem Forschungs- und Arbeitsstipendium des Berliner Senats ausgezeichnet. 2017 verbrachte sie eine Residenz im Internationalen Haus für Schriftsteller und Übersetzer in Ventspils, Lettland.
Gerold Späth
Gerold Späth wurde 1939 in Rapperswil geboren. Nach kaufmännischer Tätigkeit im familieneigenen Orgelbauunternehmen arbeitet er seit Mitte der 70er Jahre als freier Schriftsteller. Seine ersten Romane erregten großes Aufsehen, da er sich erzählerisch an Autoren wie Grimmelshausen, Rabelais und Sterne orientierte. Gerold Späth wurde unter anderem mit dem Alfred-Döblin-Preis und dem Gottfried-Keller-Preis für sein erzählerisches Gesamtwerk ausgezeichnet.
Jakob Hessing
Jakob Hessing wurde 1944 in einem Versteck in der Nähe von Lyssowce in Polen geboren. Nach dem Krieg lebte er bis 1964 in Berlin. Er ist emeritierter Professor für deutsche Literatur an der Hebrew University in Jerusalem. Neben zahlreichen Veröffentlichungen zur deutsch-jüdischen Literaturgeschichte publiziert er regelmäßig in deutschen Zeitungen und Zeitschriften.
Stella Müller-Madej
Stella Müller-Madej wurde 1930 in Krakau geboren. Mit 14 Jahren wurde sie nach Auschwitz deportiert. Sie überlebte Dank eines Platzes auf Oskar Schindlers „Liste kriegswichtiger Arbeiter". Nach einer Zeit in den USA kehrte sie schließlich nach Polen zurück, wo sie 2013 starb. Ihre Erlebnisse und Rettung schilderte sie in dem Buch „Das Mädchen von der Schindler-Liste“.
Alexander von Bormann
Alexander von Bormann wurde 1936 auf dem Gut Menzlin in Vorpommern geboren. Er war Literaturwissenschaftler und Publizist und von 1971 bis 2001, dem Jahr seiner Emeritierung, Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Amsterdam. Seit ihrem Bestehen war er zudem Präsidiumsmitglied der Erich Fried-Gesellschaft. Alexander von Bormann starb 2009 in Worpswede.
Hanya Yanagihara
Hanya Yanagihara, geboren 1974, lebt als Schriftstellerin, Journalistin und Redakteurin beim Magazin T der New York Times in New York. "Ein wenig Leben" stand auf der Shortlist des Man Booker Prize und des National Book Award und gehört zu den meist diskutiertesten literarischen Werken der vergangenen Jahre in den USA.