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Ihre Suche nach "Berlin" ergab 1086 Treffer.
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Wilfried N'Sondé
Wilfried N’Sondé, 1968 in Brazzaville / Republik Kongo geboren, ist Autor, Musiker und Streetworker. Er wuchs in einem Vorort von Paris auf und studierte Politologie an der Sorbonne. Für sein 2007 erschienenes Romandebüt "Le Cœur des enfants léopards" erhielt er den Prix Senghor de la Création Littéraire und den Prix des Cinq Continents. Der Roman "Berlinoise" erschien 2015. Er lebt seit über 20 Jahren in Berlin.
Eva Birkenstock
Eva Birkenstock, 1978 in Siegen geboren, studierte Kunstgeschichte, Ethnologie und Romanistik in Köln, Berlin und Havanna. Bevor sie 2008 die künstlerische Leitung der Halle für Kunst in Lüneburg übernahm, arbeitete sie drei Jahre als wissenschaftliche Assistentin im Kunstverein Hamburg unter der Leitung von Yilmaz Dziewior. 2010 folgte sie Dziewior nach Bregenz, wo sie Kuratorin am Haus für zeitgenössische Kunst wurde. Seit Herbst 2016 ist Eva Birkenstock Leiterin des Düsseldorfer Kunstvereins.
Hinrich Schmidt-Henkel
Hinrich Schmidt-Henkel, geboren 1959 in Berlin, studierte Germanistik und Romanistik. Seit 1987 arbeitet er als Literaturübersetzer aus dem Französischen, Italienischen und Norwegischen. Er hat u.a. Werke von Michel Houellebecq, Henrik Ibsen, Jon Fosse und Yasmina Reza ins Deutsche übertragen. Für seine Neuübersetzung von Louis Ferdinand Célines „Voyage au bout de la nuit“ wurde er mit dem Paul-Celan-Preis ausgezeichnet. Weiterhin ist er als Moderator literarischer Veranstaltungen, als Sprecher, Fernsehautor und als Leiter von Übersetzerseminaren tätig. Von 2008 bis März 2017 war er Vorsitzender des Übersetzerverbandes (VdÜ).
Sarah Kirsch
Sarah Kirsch, geboren 1935 in Limlingerode, studierte Biologie in Halle (Saale) und später am Literaturinstitut "Johannes R. Becher" in Leipzig. Von 1960 bis 1968 war sie mit dem Lyriker Rainer Kirsch verheiratet; 1965 publizierten sie ihr gemeinsames Lyrikdebüt "Gespräch mit dem Saurier". Seit 1973 war sie Mitglied im Vorstand des Schriftstellerverbandes der DDR, aus welchem sie 1976 nach Protesten gegen die Biermann-Ausbürgerung ausgeschlossen wurde. Im Folgejahr siedelte sie nach West-Berlin über. Kirsch wurde mit zahlreichen bedeutenden Literaturpreisen ausgezeichnet, darunter der Büchner-Preis (1996). Sie starb 2013 in Heide (Holstein).
Géraldine Schwarz
Géraldine Schwarz, geb. 1974 in Straßburg, ist eine deutsch-französische Journalistin und Dokumentarfilmerin. Die langjährige Deutschland-Korrespondentin der Agence France Presse (afp) publiziert heute in verschiedenen internationalen Medien. Seit mehreren Jahren recherchiert sie für ein größeres Projekt in den Archiven des Bundesnachrichtendienstes. Sie lebt in Berlin. Die Gedächtnislosen erschien im Herbst 2017 in Frankreich und wird derzeit in sieben Sprachen übersetzt.
Hila Amit
Hila Amit wurde 1985 in Israel geboren. Sie studierte Literatur und Kreatives Schreiben an der Universität Tel Aviv, wo sie bis 2011 lebte, bevor sie nach London zog. 2016 erhielt sie den Doktortitel in Gender Studies der University of London. Schon 2014 kam sie im Zuge ihrer Forschungsarbeit nach Berlin und entschied, die Stadt zu ihrer Heimat zu machen. 2016 erschien ihr erstes Buch “Moving on from Bliss”.
Lê Minh Hà
Lê Minh Hà, in Hanoi (Vietnam) geboren, studierte Literaturwissenschaft. Danach arbeitete sie als Lehrerin, bevor sie nach Deutschland kam. Zurzeit lebt sie in Berlin. Lê Minh Hà hat zahlreiche Romane, Erzählungen und Essays in Vietnam publiziert, darunter “Der verwitwete Mond” (1998), “Der sehr grüne Wind” (1999), “Der Wind aus der gesichtslosen Zeit” (2005), “Alte neugeschriebene Legenden” (2015), “Hey, wir waren sehr schön” (2015), “Märchen für den neuen Tag” (2018) und “Wer lief noch da, auf uralte Senken” (2018).
Anna Galt
Dr. Anna Galt, geboren in Dublin/Irland, wo sie am Trinity College Germanistik, Anglistik und literarische Übersetzung studierte, ist freie Übersetzerin aus dem Deutschen ins Englische. 2011 promovierte sie an der FU Berlin. Seit 2007 ist sie freie Übersetzerin, hauptsächlich im Bereich der Übertitelung, u.a. am Maxim Gorki Theater, der Deutschen Oper und den Münchner Kammerspielen. Sie hat zahlreiche deutsche Inszenierungen für verschiedene Theater und Festivals ins Englische übersetzt.
Simone Buttazzi
In Bologna geboren und aufgewachsen. Masterstudiengang in Kommunikationswissenschaft an der lokalen Universität mit einer Dissertation über Semiologie des Kinos. Seit 2006 in Berlin wohnhaft und als freiberuflicher Übersetzer tätig. Neben dem Beruf ehrenamtlich engagiert bei der italienischen Gewerkschaft der literarischen Übersetzer (Strade-Slc) sowie als LGBT-Aktivist. Simone Buttazzi übersetzt aus dem Deutschen und aus dem Englischen ins Italienische. Schwerpunkte sind deutsche Gegenwartsliteratur, YA-Romane, Tierschutz, Kunst. Er lernt gerade Polnisch.
Herta Müller
Herta Müller, 1953 in Nitzkydorf geboren, wuchs im rumänischen Banat auf und lebt als Autorin in Berlin. Die Schriftstellerin hat die totalitären Bedingungen der Ceausescu-Diktatur zu einem zentralen Thema ihres literarischen Werkes gemacht, das u.a. Prosa, Lyrik, Collagen und Essays umfasst. 1988 emigrierte Herta Müller in die Bundesrepublik Deutschland, debütierte mit "Niederungen" und erhielt seitdem zahlreiche Auszeichnungen. 2009 wurde ihr der Nobelpreis für Literatur verliehen.