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Alistair Noon

Alistair Noon, geboren 1970 (Ashford, Großbritannien), lebt seit 1993 als Lyriker und Übersetzer in Berlin. Zwei Bände sind bei Nine Arches Press erschienen (Earth Records, 2012, und The Kerosene Singing, 2015), außerdem mehrere Hefte bei diversen Kleinverlagen, auch Übersetzungen aus dem Deutschen und Russischen (August Stramm, Monika Rinck, Alexander Puschkin, Ossip Mandelstam und Ilia Kitup), deutschsprachige Einzelveröffentlichungen u.a. im Jahrbuch der Lyrik.

Sharon Dodua Otoo

Sharon Dodua Otoo wurde 1972 in London geboren und lebt in Berlin. Sie ist Britin, Mutter, Aktivistin, Autorin und Herausgeberin der englischsprachigen Buchreihe “Witnessed”. Ihre erste Novelle, “die dinge, die ich denke, während ich höflich lächle”, erschien 2012 auf Englisch und 2013 auf Deutsch, es folgte “Synchronicity”, 2014 in deutscher Übersetzung, 2015 als “the original story” auf Englisch. Sharon Dodua Otoo hat 2016 mit “Herr Gröttrup setzt sich hin” den Ingeborg-Bachmann-Preis gewonnen.

Ernst Osterkamp

Ernst Osterkamp, geboren 1950 in Tecklenburg, studierte Germanistik, Sozialwissenschaften und Philosophie in Münster. 1977 promovierte er an der Universität Münster. Er ist Professor emeritus für Neuere deutsche Literatur am Fachbereich Germanistik der Humboldt-Universität zu Berlin und seit 2017 Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Im Januar und Februar 2019 war er Max Kade Critic in Residence an der Washington University in St. Louis.

Stanisław Mucha

Stanisław Mucha, geboren 1970 in Nowy Targ, Polen, studierte Schauspielkunst an der staatlichen Theaterhochschule „Ludwik Solski“ in Krakau. Nach Abschluss des Studiums war er als Schauspieler und Regieassistent fest am staatlichen Alten Theater „Helena Modrzejewska“ in Krakau engagiert und war in zahlreichen Bühnen- und Filmrollen zu sehen. Von 1995 bis 2000 studierte er Film- und Fernsehregie an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam Babelsberg. Für seine Filme wurde er vielfach ausgezeichnet. Sein Film „KOLYMA – Straße der Knochen“ wurde beim Filmfestival Achtung Berlin 2018 als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.

Meike Feßmann

Meike Feßmann promovierte über Else Lasker-Schüler und lebt als freie Literaturkritikerin und Essayistin in Berlin. Sie arbeitet vor allem für die Süddeutsche Zeitung, den Tagesspiegel, Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur. 2006 erhielt sie den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik. Sie war Jurorin des Deutschen Buchpreises, des Preises der Leipziger Buchmesse sowie von 2009 bis 2017 des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs in Klagenfurt. 2016 erschien „Else Lasker-Schüler. Leben in Bildern“ im Deutschen Kunstverlag.

Eva Mattes

Eva Mattes, 1954 in Tegernsee geboren, ist eine deutsch-österreichische Schauspielerin. Seit 1966 hat sie in circa 200 Kino- und Fernsehfilmen sowie Theaterinszenierungen in Haupt- und Nebenrollen gespielt und wurde dafür mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt. Von 2002 bis 2016 spielte sie die Kommissarin Klara Blum im Tatort Konstanz. Als Hörbuchsprecherin liest sie unter anderem die deutschen Ausgaben von Jane Austen oder Elena Ferrante. Mattes lebt mit ihrem Mann in Berlin.

Jochen Schmidt

Jochen Schmidt, geboren 1970 in Ostberlin, studierte Romanistik, Informatik und Germanistik an der Humboldt-Universität. 1999 gehörte er zu den Mitbegründern der Berliner Lesebühne „Chaussee der Enthusiasten“. 2002 veröffentlichte er seinen ersten Roman „Müller haut uns raus“. Es folgten mehrere Bände mit Kurzprosa; 2008 veröffentlichte Voland&Quist sein Lektüretagebuch „Schmidt liest Proust“. Sein zweiter Roman „Schneckenmühle“ erschien 2013. Schmidt wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem erhielt er 2004 den Kasseler Förderpreis Komische Literatur.

Daniel Kehlmann

Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, studierte Literaturwissenschaft und Philosophie. 1997 veröffentlichte er sein Romandebüt "Beerholms Vorstellung". Im Jahr 2000 war er Stipendiat des Literarischen Colloquiums Berlin. Sein 2005 erschienener Roman "Die Vermessung der Welt" machte ihn international bekannt. Kehlmann wurde u.a. mit dem Kleist-Preis 2006, dem Thomas-Mann-Preis 2008 und 2012 mit dem Nestroy-Theaterpreis ausgezeichnet.

Eveline Passet

Nach ihrem Studium der Slavistik und Romanistik, das sie in Paris absolvierte, arbeitet Eveline Passet (geboren 1958) heute als Übersetzerin und Rundfunkautorin. Sie übersetzte bisher u.a. Alfred de Musset, Daniel Pennac, Alexander Kuprin und Wassili Rosanow ins Deutsche. In ihren Radiobeträgen befasste sie sich mit Ilja Ehrenburg und Themen wie der Pariser Metro und der russischen Emigration. Eveline Passet lebt in Berlin.

Hans Werner Richter

Hans Werner Richter, geboren 1908 in Neu Sallenthin, absolvierte eine Lehre als Buchhändler und arbeitete zunächst im Berliner Buchhandel. Ab 1946 gab er in München zusammen mit Alfred Andersch die Zeitschrift "Der Ruf" heraus. 1947 lud er zu einem Autorentreffen am Bannwaldsee ein, das zur Gründungstagung der Gruppe 47 werden sollte, deren Spiritus rector er in den darauffolgenden zwanzig Jahren wurde. 1979 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Hans Werner Richter starb 1993 in München. 

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