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Jürgen Fuchs

Jürgen Fuchs, geboren 1950 in Reichenbach im Vogtland, absolvierte eine Lehre bei der Deutschen Reichsbahn und studierte anschließend Sozialpsychologie in Jena. Wegen seiner Proteste gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns wurde Fuchs 1976 inhaftiert und im Folgejahr zur Ausreise in die Bundesrepublik gezwungen, wo er 1978 seine „Vernehmungsprotokolle“ veröffentlichte. Er starb 1999 in Berlin.

Johann Christoph Maass

Johann Christoph Maass, geboren 1973, war Mitbegründer und Schlagzeuger der Band H-Blockx bevor er Literaturwissenschaftern studierte. Er hat für verschiedene Verlage gearbeitet und lebt nun in Berlin, wo er im Hause adler&söhne als freier Übersetzer tätig ist, zuletzt u.a. von Jonathan Lethem, Matt Burgess, Chad Harbach und Mark Vonnegut.

Jan Bürger

Jan Bürger, 1968 geboren, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller, wurde über Hans Henny Jahnn promoviert, gehörte zu den Gründungsredakteuren der Berliner Zeitschrift „Literaturen“ und arbeitet seit 2002 am Deutschen Literaturarchiv Marbach. Neben zahlreichen Herausgeberschaften und Beiträgen in Zeitungen und Zeitschriften (so in DIE ZEIT und FAZ) erschien von ihm u. a. „Der Neckar. Eine literarische Reise“ (2013).

Yaak Karsunke

Yaak Karsunke, geboren 1934 in Berlin, lebte ab 1949 im Westteil der Stadt, wo er von 1955 bis 1957 eine Schauspielausbildung an der Max-Reinhardt-Schule absolvierte. Seit 1969 ist er freischaffender Schriftsteller. Ende der 1960er Jahre veröffentlichte er Gedichtbände, später folgten auch Hörspiele und Theaterstücke. 2005 wurde er mit dem Erich-Fried-Preis ausgezeichnet.

Ginka Steinwachs

Ginka Steinwachs, 1942 in Göttingen geboren, ist eine deutsche Schriftstellerin und Performancekünstlerin. 1988 und 1989 war sie Gastprofessorin für Poetik an der Universität Hamburg, 1993 und 1994 folgten Dozenturen an der Wiener Schule für Dichtung. Seit 1974 lebt sie als freie Schriftstellerin, seit 1982 als Performancekünstlerin in Berlin, Wien und auf Mallorca. Sie erhielt neben anderen Auszeichnungen 1976 den Literaturpreis der Stadt Erlangen und 1995 den Hubert-Fichte-Preis.

Klaus Wagenbach

Klaus Wagenbach, geboren 1930, absolvierte zunächst eine Buchhandelslehre bei Suhrkamp, studierte ab 1951 Germanistik, Archäologie und Kunstgeschichte und schloss das Studium mit einer Promotion über Kafka ab. Wagenbach arbeitete als Lektor, u.a. bei S. Fischer, und gründete im Jahr 1964 seinen eigenen Verlag in West-Berlin, mit dem er sich u.a. als Verleger der Außerparlamentarischen Opposition (APO) und der sogenannten radikalen Linken, aber auch durch ein engagiertes Italien-Programm einen Namen machte. Seit 2002 leitet seine Frau Susanne Schüßler den Verlag, in dem er weiterhin als Lektor tätig ist. 

Angela Krauß

Angela Krauß wurde 1950 in Chemnitz geboren. Nachdem sie an der Fachhochschule für Werbung und Gestaltung in Berlin studierte, besuchte sie von 1976 bis 1979 das Literaturinstitut "Johannes R. Becher" in Leipzig. An den Universitäten Paderborn und Frankfurt a. M. hatte sie in den Jahren 2000 und 2004 die Poetik-Professur inne. Für ihr Werk wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet,  seit 1981 lebt sie als freie Schriftstellerin in Leipzig.

Dominik Geppert

Dominik Geppert, geboren 1970 in Freiburg im Breisgau, studierte Geschichte, Philosophie und Rechtswissenschaften in Freiburg und Berlin. 2000 promovierte er mit einer Arbeit über Margaret Thatcher und war anschließend bis 2005 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut London. 2003 erschien „Maggie Thatchers Rosskur. Ein Rezept für Deutschland?“.  Seit 2010 ist er Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Bonn.

Jens Sparschuh

Jens Sparschuh, geboren 1955 in Karl-Marx-Stadt, studierte von 1973-78 Philosophie und Logik in Leningrad. 1983 wurde er in Berlin promoviert und arbeitet seither dort als freier Schriftsteller. Zu Zeiten der DDR war er engagierter Bürgerrechtler, was sich auch in seinen Romanen und Hörspielen zeigt: Sie kreisen vor allem um das Problem der persönlichen Freiheit. Sparschuh erhielt das Anna-Seghers-Stipendium der Akademie der Künste, den Ernst-Reuter-Hörspielpreis und 1989 den Hörspielpreis der Kriegsblinden, durch den auch das westdeutsche Feuilleton auf den Autor aufmerksam wurde.

Ulf Erdmann Ziegler

Ulf Erdmann Ziegler wurde 1959 in Neumünster geboren. Nach seinem Studium in Dortmund und Berlin und seiner Tätigkeit als Kunstredakteur bei der „taz“ ist er freier Kritiker, Essayist, Kurator und Schriftsteller. Sein erster Roman "Hamburger Hochbahn" (2007) war auf der Shortlist für den Aspekte Preis, 2008 gewann Ulf Erdmann Ziegler den Friedrich-Hebbel-Preis, 2011 erhielt er ein Stipendium des Deutschen Literaturfonds.

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