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Joachim Scholl
Der studierte Germanist und Anglist Joachim Scholl (Jahrgang 1960) arbeitete nach seiner Promotion zunächst als Literaturredakteur für das Radio. Heute lebt er als freier Journalist und Literaturkritiker in Berlin. Zu seinen Publikationen zählen u.a. „50 Klassiker - Deutsche Schriftsteller. Von Grimmelshausen bis Grass“ und „50 Klassiker - Romane des 20. Jahrhunderts. Die wichtigsten Romane der Moderne“.
Marion Brasch
Marion Brasch, geboren 1961 in Berlin, ist Radiomoderatorin und Autorin. Sie entstammt einer Familie deutsch-österreichischer Kommunisten mit jüdischen Wurzeln, ihr Vater bekleidete diverse Ämter in der Kulturpolitik der DDR. Nach ihrem Abitur arbeitete Marion Brasch in einer Druckerei, bei verschiedenen Verlagen und beim Komponistenverband der DDR. Seit 1992 arbeitet sie bei Radio Eins. 2012 erschien ihr erster Roman „Ab jetzt ist Ruhe“.
Steffen Richter
Steffen Richter, geboren 1969 in Freiberg, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Germanistik an der TU Braunschweig. 2002 promovierte er an der Universität Essen zu postavantgardistischen Ästhetiken in Frankreich, der BRD und Italien. Er arbeitete als Literaturkritiker unter anderem für die Neue Zürcher Zeitung und des Tagesspiegel. Von 2008 bis 2009 war Steffen Richter Koordinator des Masterstudiengangs „Angewandte Literaturwissenschaft“ an der FU Berlin. Zu seinen Forschungsinteressen zählen die Gegenwartsliteratur sowie der Literaturbetrieb und die Literaturkritik in unterschiedlichen Medien.
Gunhild Kübler
Gunhild Kübler wurde 1944 in Karlsruhe geboren, ist Literaturkritikerin und -wissenschaftlerin, Autorin und Journalistin. Sie studierte Germanistik und Anglistik in Heidelberg, Berlin sowie Zürich. Sie war Literaturkritikerin bei der "Neuen Zürcher Zeitung" und Redakteurin bei der "Weltwoche". 2008 wurde die engagierte Geschlechterforscherin für ihre Übertragung der Gedichte von Emily Dickinson mit dem Paul-Scheerbart-Preis ausgezeichnet. Heute lebt Kübler bei Zürich als freie Journalistin.
Birgit Vanderbeke
Birgit Vanderbeke wurde 1956 in Dahme in Brandenburg geboren und ist eine deutsche Schriftstellerin. Noch während ihrer Kindheit siedelte die Familie nach West-Deutschland über, wo sie in Frankfurt a.M. aufwuchs. Dort studierte sie Jura und Romanistik. Nach einem kurzen Aufenthalt in Berlin zog sie nach Südfrankreich, wo sie bis heute als freie Schriftstellerin lebt. Ihr Debüt "Muschelessen" gewann beim Ingeborg-Bachmann-Preis 1990, 1999 wurde sie mit dem Solothurner Literaturpreis ausgezeichnet.
Jana Hensel
Jana Hensel wurde 1976 geboren und lebt als freie Autorin und Journalistin in Berlin. Was "Generation Golf" von Florian Illies für den von Westsozialisation geprägten Deutschen bedeutete, das erfüllte "Zonenkinder" 2002 für die andere Hälfte. Ihr Buch über die Erfahrungen, die man während der Kindheit und Jugend in den 70ern und 80ern sammelte, hielt sich fast ein Jahr im oberen Bereich der Sachbuch-Bestsellerliste auf.
François Bondy
François Bondy, 1915 in Berlin als Sohn tschechisch-ungarischer Eltern geboren, war Essayist, Journalist und Literaturkritiker. Er wuchs im Tessin bei Lugano auf, studierte in Paris und Zürich. Bis zu seiner Internierung 1941 und der anschließenden Ausweisung in die Schweiz lebte er als Redakteur in Paris, ab 1941 als politischer Redakteur bei der Zürcher Weltwoche. In der Folge schrieb er für zahlreiche schweizerische und deutsche Zeitungen und zeichnete sich als Europäer aus. Am 27. Mai 2003 starb Bondy in Zürich.
Lothar Baier
Lothar Baier wurde 1942 in Karlsruhe geboren und war freier Autor. Er arbeitete für die taz, die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Rundschau, die Zeit, den Merkur, den Berliner Freitag, den Deutschlandfunk und die Zürcher Wochenzeitung und galt als einer der größten Kenner der französischsprachigen Welt. 1982 wurde er als erster mit dem Jean-Améry-Preis ausgezeichnet, 2003 mit dem Gerrit-Engelke-Preis. Am 11. Juli 2004 nahm Baier sich in Montreal das Leben.
Erhard Schütz
Erhard Schütz, geboren 1946, ist ein deutscher Literaturwissenschaftler. Er studierte von 1967 bis 1972 Germanistik, Politikwissenschaften und Philosophie an den Universitäten Gießen und Würzburg, wurde 1975 promoviert und erlangte 1978 die Habilitation. Nach einigen Stationen an deutschen Universitäten wurde er 1996 an die Humboldt-Universität Berlin berufen, wo er seither Professor für Neuere Deutsche Literatur ist. Schütz schreibt als Literaturkritiker für die Zeitungen "Der Freitag", der "Tagesspiegel" und die Zeitschrift "das Magazin".
queeres lesen hören - Geschichte eines Aufbruchs
Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „queeres lesen hören“; ein audiovisueller Parcours von Lann Hornscheidt und Kristof Magnusson