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Komplikationen des Entliebens
12. Mai 2026
Literarisches Colloquium Berlin
Susanne Schirdewahn und Armin Wühle in Lesung und Gespräch
Moderation: Thorsten Dönges
Besprochene Bücher: Karacho, MALA VISIÓN
Danksagen: Weltalltage
18. November 2025
Literarisches Colloquium Berlin
Text als Beziehung
Performance mit Paula Fürstenberg und ihren Gästen Christian Dittloff, Daniela Dröscher, Heike Geißler und Simone Lappert
Jacco Pekelder
Jacco Pekelder ist Professor für die Geschichte internationaler Beziehungen an der Universität Utrecht.
Manfred Sapper
1962 in Kassel geboren, studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Soziologie in Frankfurt am Main, Siena und Moskau. Er promovierte über »Die Auswirkungen des Afghanistankriegs auf die Sowjetgesellschaft« und unterrichtete Internationale Beziehungen und osteuropäische Zeitgeschichte an der Universität Mannheim. 1999 ausgezeichnet mit dem Baden Württembergischen Landeslehrpreis. Seit 2002 leitet Sapper die Monatszeitschrift »Osteuropa«. Er lebt in Berlin.
Gerd Koenen
Gerd Koenen (geboren 9. Dezember 1944 in Marburg an der Lahn) ist ein deutscher Publizist und freiberuflicher Historiker. Er hat Geschichte und Politik in Tübingen und Frankfurt/Main studiert. Sein Hauptarbeitsgebiet sind die deutsch-russischen Beziehungen im 20. Jahrhundert und die Geschichte des Kommunismus.
Jurgita Mikutyte
Jurgita Mikutyte, 1973 in Vilnius geboren, ist Übersetzerin. Sie studierte Germanistik und Literaturgeschichte und -theorie an der Universität Vilnius und promovierte in Salzburg. Von 2001 bis 2003 war sie Lektorin an der Universität Vilnius für literarisches Übersetzen und Germanistik, danach war sie als Direktorin für internationale Beziehungen des Litauischen Schriftstellerverbandes tätig. 2003 erhielt sie die Prämie des österreichischen Bundeskanzleramtes für die Übersetzung von Ingeborg Bachmanns "Malina".
Angela Steidele
Angela Steidele, geboren 1968, studierte Kulturwissenschaften und wurde 2002 mit einer Arbeit über die Frauenliebe in der deutschen Literatur promoviert. In den Folgejahren lehrte sie an verschiedenen Hochschulen und veröffentlichte u.a. das Sachbuch "Geschichte einer Liebe" (2011) über die Beziehung zwischen Adele Schopenhauer und Sibylle Mertens. Ihr Romandebüt "Rosenstengel" (2015) wurde mit dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet.
Oleksandra Bienert
Oleksandra Bienert (*1983 in Chernivtsi) lebt seit 2005 in Berlin. Sie studierte Informatik in Kyiv (Diplom), Europäische Ethnologie und Public History (M.A.) und Fotografie in Berlin. Sie verfasst Essays und Analysen für die Portale „Ukraine verstehen”, „Gender v detalyah”, “Ukraine Analysen” zu den Themen Frauenrechte, Politik, Geschichte sowie zu deutsch-ukrainischen Beziehungen, in denen sie sich stark auch als Community-Aktivistin engagiert ist. In Zusammenarbeit mit anderen KollegInnen hat sie die Karte “Ukrainische Orte in Berlin” entworfen. Zurzeit schreibt sie ihre Doktorarbeit über weibliche Intellektuelle aus der Ukraine im Berlin der 1920er Jahre, engagiert sich ehrenamtlich als Vorstandsvorsitzende der Allianz Ukrainischer Organisationen und stärkt hauptamtlich als Trainerin für politische Bildung Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte. Oleksandra Bienert wurde 2022 mit dem Verdienstorden des Landes Berlin für ihr langjähriges Engagement im Bereich der deutsch-ukrainischen Beziehungen ausgezeichnet.
Ozan Zakariya Keskinkilic
Ozan Zakariya Keskinkılıç ist Politikwissenschaftler, Dozent und freier Autor. Er lehrt und forscht an der Alice Salomon Hochschule Berlin u.a. zu Migration, Rassismus, Antisemitismus und Orientalismus sowie jüdisch-muslimische Beziehungen. Keskinkilic ist Mitherausgeber des Bandes „Fremdgemacht & Reorientiert. jüdisch-muslimische Verflechtungen” (2018) und Autor des Buches „Die Islamdebatte gehört zu Deutschland” (2019). Neben wissenschaftlichen Publikationen in Zeitschriften und Fachbänden finden sich seine journalistischen Beiträge u.a. auf Zeit Online, Tagesspiegel und Süddeutsche Zeitung sowie Gedichtveröffentlichungen in verschiedenen Anthologien und Literaturzeitschriften.
Dagmar Yu-Dembski
Dagmar Yu-Dembski, in Berlin als Tochter einer deutsch-chinesischen Ehe geboren, studierte Publizistik, Kunstgeschichte und Chinastudien an der Freien Universität Berlin. Ihre Schwerpunkte in Lehre, Forschung und Journalismus umfassen deutsch-chinesische Beziehungen und chinesische Kulturgeschichte. Sie war ab 1990 Herausgeberin und Chefredakteurin der Vierteljahreszeitschrift „das neue China“ und hat zahlreiche Texte zum Thema der chinesischen Communitys in Deutschland veröffentlicht. Seit 2006 ist sie als Geschäftsführerin des Konfuzius-Instituts an der FU Berlin für den Kulturbereich verantwortlich.