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Das Gewicht der anderen
28. Januar 2026
Literarisches Colloquium Berlin
Bahram Moradi und seine Übersetzerin Sarah Rauchfuß
Besprochene Bücher: Das Gewicht der anderen
Aliyeh Ataei
Aliyeh Ataei ist eine preisgekrönte iranische Autorin und Frauenrechtsaktivistin mit afghanischen Wurzeln. Sie gilt als eine der wichtigsten literarischen Stimmen Irans. Ihr Schreiben ist autofiktional; mit besonderem Fokus auf das Schicksal von Frauen. Aliyeh Ataei, 1981 in Iran geboren, wuchs an der zu Afghanistan auf und studierte an der Teheraner Universität Drehbuchschreiben. Im Land der Vergessenen wurde mit dem renommierten Mehregan-e-Adab-Preis als »Bestes Buch des Jahres« ausgezeichnet. Seit 2023 lebt Aliyeh Ataei in Paris.
Aliyeh Ataei: Im Land der Vergessenen
22. September 2025
Literarisches Colloquium Berlin
Ein iranischer Abend: Aliyeh Ataei im Gespräch mit Shila Behjat
Übersetzung: Nuschin Maryam Mameghanian-Prezlow
Lesung aus der Übersetzung: Nina West
Besprochene Bücher: Im Land der Vergessenen
Maryam Aras: Dinosaurierkind
16. April 2025
Literarisches Colloquium Berlin
Buchpremiere
Gesprächspartnerin: Fatma Aydemir
Lyrische Intervention: Tanasgol Sabbagh
Besprochene Bücher: Dinosaurierkind
Bahram Moradi
Bahram Moradi (geboren 1960 in Broujerd, Iran) begann in den 1970er Jahren als Schauspieler, Dramatiker und Regisseur am Theater zu arbeiten. Mitte der achtziger Jahre flüchtete er aus dem Iran und lebt seit 1994 in Berlin. In Deutschland begann Moradi, Kurzgeschichten und Romane zu schreiben. Bisher veröffentlichte er sechs Bücher auf Persisch: »Das Gewicht der anderen« erschien im Original 2021.
Khalil Rostamkhani
Khalil Rostamkhani wurde 1953 im Iran geboren. Dort engagierte er sich früh gegen das Schah-Regime und ging 1972 ins Exil nach Großbritannien, wo er Mathematik, Physik und Persisch studierte. 1979 kehrte er in den Iran zurück und wurde zu einem bedeutenden Journalisten und Übersetzer. Khalil Rostamkhani wurde im Jahr 2000 wegen Theomachie verhaftet. Während seiner achtjährigen Haft übersetzte er u. a. Vladimir Nabokov und André Gide und verfasste zahlreiche eigenständige Texte und Gedichte. Heute lebt er in Berlin.
Mahmoud Hosseini Zad
Mahmoud Hosseini Zad, geboren 1946 in Firūzkuh (Iran), studierte Politikwissenschaft in München und begann gleichzeitig, deutschsprachige Literatur ins Persische zu übersetzen. Neben Werken von Brecht und Dürrenmatt übertrug er vor allem zeitgenössische Literatur ins Persische.
Cynthia Beatt
Cynthia Beatt wurde 1949 in Jamaika geboren und zog später auf die Fidschi -Inseln. Sie studierte Kunst in Großbritannien und reiste dann ein Jahr durch den Nahen Osten, den Iran, Afghanistan und Indien. Sie kuratierte große Retrospektiven und ist Schauspielerin und Filmemacherin. Beatt lebt und arbeitet seit 1975 in Berlin.
Feindbilder
20. Oktober 2011
Literaturhaus Basel
Mit Ron Leshem (Israel) und Najem Wali (Irak/D)
Moderation: Jennifer Khakshouri (Radio DRS)
Lesung: Lorenz Nufer
Besprochene Bücher: Reise in das Herz des Feindes, Der geheime Basar
Sarah Rauchfuß
Sarah Rauchfuß (geboren 1990 in Ottersberg bei Bremen) übersetzt seit 2019 zeitgenössische persische Literatur aus Afghanistan und dem Iran. Als freiberufliche Übersetzerin ist sie u.a. für das Projekt Weiter Schreiben, den DAAD sowie verschiedene Literaturinstitutionen und -festivals im deutschsprachigen Raum tätig. Mit Hussein Mohammadis »Scheherazades Erben« (Edition Bücherlese, Schweiz) erschien 2022 ihre erste Romanübersetzung.