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Poetry in Motion: 10 Jahre Spoken Word im Lyrik Kabinett

16. März 2009
Stiftung Lyrik Kabinett

Seit 2009 führt Ko Bylanzky durch die einzigartige POETRY IN MOTION Clubnacht am Lyrik Kabinett, München.
Playlist mit 25 der besten Performances aus zehn Jahren plus Ko Bylanzkys Rückblick und Ausblick mit Meike Harms und Frank Klötgen.

Sonja M. Schultz

Sonja M. Schultz (geboren 1975 in Pinneberg) ist eine deutsche Journalistin, Schriftstellerin und Spoken-Word-Performerin. Sie lebt in Berlin.

Mariam Rasheed

Mariam Rasheed ist eine ägyptische Malerin. 2015 zog sie zum Studium nach Berlin. Seit 2016 ist tritt sie auch als Spoken-Word-Dichterin auf.

Anja Saleh

Anja Saleh ist Spoken-Word-Künstlerin, Aktivistin und Poetin. Sie ist in der (politischen) Bildungsarbeit tätig und leitet ein Künstler*innenkollektiv in Stuttgart. In ihrem Blog #DIASPOETRY teilt sie Gedanken und Gefühle zu diversen Themen, mit Fokus auf Bewusstseinsbildung, Empowerment & Encouragement, Identität und Spiritualität. Anja Saleh bezeichnet sich als Tochter der afrikanischen Diaspora und schreibt darüber auch in Form von digitaler Prosa und Poesie.

May Ayim

1960 in Hamburg geboren, war eine deutsche Lyrikerin und Aktivistin, Diplom Pädagogin und Logopädin. Sie gilt als eine der bedeutendsten Stimmen der Schwarzen deutschen Literatur und Bewegung, und als frühe Vertreterin des deutschsprachigen Spoken Word. Zu Lebzeiten veröffentlichte sie den Gedichtband "blues in schwarz weiss" (1995) und war an verschiedenen wissenschaftlichen Publikationen als Autorin und Herausgeberin beteiligt, darunter das Schlüsselwerk "Farbe bekennen. Afro-deutsche Frauen auf den Spuren ihrer Geschichte" (1986). Posthum erschienen der Gedichtband "nachtgesang" und die Essays "grenzenlos" und "unverschämt", sowie u.a. der Dokumentarfilm "Hoffnung im Herz: Mündliche Poesie May Ayim" (1997). Der Nachlass befindet sich im Archiv der Freien Universität Berlin. May Ayim starb 1996 in Berlin.

Sean Haefeli

Der in Indianapolis geborene und in Berlin lebende Jazzpoet, Sänger, MC und Pianist Sean Haefeli veröffenlichte 2002 mit sein erstes Album. Seitdem hat er sich einen Ruf als versierter Texter, hochqualifizierter Pianist und vielseitiger Sänger erworben. Der Autor Kalamu ya Salaam beschreibt ihn als “eine Kreuzung zwischen Ezra Pound in der Metro und einem alternativen Spoken Word unten in der Green Mill in Chicago … er nimmt unerwartete Wendungen, setzt Texte, die man zumindest hören muss … um die diskutierten Tiefen zu entschlüsseln. Manchmal schwingt es, manchmal groovt es, aber es geht immer etwas Emotionales vor sich.” Seine Musik, unverkennbar zeitgenössisch, überbrückt den Graben zwischen Klassik und Moderne.

Jayrôme C. Robinet

Jayrôme C. Robinet, geboren 1977 in Frankreich, ist Schriftsteller, Spoken-Word-Künstler und Übersetzer, Blogger, Journalist und Aktivist. Er besitzt einen Master-Abschluss im Biographischen und Kreativen Schreiben von der Alice Salomon Hochschule Berlin und lebt und arbeitet in Berlin. Zwei Erzählbände sind in Frankreich erschienen. 2015 veröffentlichte er sein deutschsprachiges Debüt, einen Prosa- und Lyrikband mit einem Vorwort von Nora Gomringer. 2012 war er Writer in Residence an der Villa Decius in Krakau mit einem Stipendium der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit. Robinet ist Preisträger des Kurzgeschichtenwettbewerbs der Region Nord-Pas-de-Calais (2002) und des Lyrikwettbewerbs von La Scène du Balcon in Paris (2014). Sein Einpersonenstück “Das Licht ist weder gerecht noch ungerecht” wurde 2015 im Maxim Gorki Theater in Berlin uraufgeführt. Jayrôme C. Robinet bezeichnet sich als Gender Fluid mit Variationshintergrund.

Nadiia Telenchuk

Nadiia Telenchuk ist eine in Cherson (Ukraine) geborene Dichterin, die heute in Berlin lebt und arbeitet. Sie ist eine aktive Mitwirkende der modernen Berliner Literaturszene und Mitglied des Nationalen Schriftstellerverbandes der Ukraine (2013). Sie ist in der ukrainischen Diaspora ehrenamtlich tätig und organisiert ukrainische Poesie-Abende „Літ.О!“. Nadiia hat die Ukraine im internationalen Kurzgeschichtenprojekt “The Crisis Inside” (Deutschland, 2014) sowie im Projekt “Les femmes (se) racontent: experiences dans les PECO / Women tell about their experiences in CEEC” (Frankreich – Rumänien, 2017) vertreten; sie war Leiterin der Jury und Kuratorin des Art Labs im Poesie- und Spoken-Word-Projekt “AntiBabylon” (Georgien/Armenien/Moldawien/Ukraine/Deutschland, 2022).

Sie hat vier Gedichtbände veröffentlicht: “Нова інтерпретація дощу” (“Die neue Interpretation des Regens”, 2011), “Щастя в обгортці” (“Eingewickeltes Glück”, 2012), “Ніжна” (“Sanft”, 2014), “Дихай” (“Atme”, 2019).

Ko Bylanzky

Ko Bylanzky,
SlamMaster und Moderator, Literaturveranstalter mit Schwerpunkt Junge Literatur.
Gastgeber und Moderator diverser regelmäßiger Poetry Slams in München, Regensburg, Ulm Salzburg, Landsberg, Dachau und Freising sowie dreimaliger Ausrichter von Deutschsprachigen Meisterschaften, zwei Österreichischen Meisterschaften und vier Landesmeisterschaften im Poetry Slam. Erster Euröpäischer MC beim U.S. National Poetry Slam 2003 in Chicago.
Begründer, Kurator und Moderator von Literaturshows, z. B. „bewegungsfreiheit“ im Literaturhaus München sowie „Poetry – Dead or Alive“ und „Lauschlounge“ in den Münchner Kammerspielen sowie „Poetry in Motion“ im Lyrik Kabinett München..
Kurator und Moderator von Spoken-Word- Programmen bei zahlreichen Literaturfestivals. Herausgeber mehrerer Poetry-Slam-Anthologien, Träger des Schwabinger Kunstpreises 2020.

Stefanie-Lahya Aukongo

Stefanie-Lahya Aukongo ist eine aus Namibia stammende und in der DDR aufgewachsene Autorin, Dichterin, Kuratorin, Fotografin und Aktivistin. Aukongo studierte an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin. Sie ist seit 2009 Diplom-Kauffrau für Public Management und Public Governance. Sie engagierte sich in bekannten Institutionen wie dem Bundespräsidialamt, der Deutschen Afrikastiftung, dem Afrikahaus Berlin, der namibischen Botschaft in Berlin u.v.m. Künstlerisch liegt Aukongos Schwerpunkt vor allem auf Gender-Themen, Intersektionalität, Empowerment und Panafrikanismus. Ihr Schaffen steht gegen Diskriminierung und für Menschenrechte. Sie kuratiert und moderiert seit 2014 regelmäßig die Berliner Spoken-Word-Veranstaltung One World Poetry Night. 2009 veröffentlichte Aukongo ihren autobiografischen Roman „Kalungas Kind – wie die DDR mein Leben rettete” sowie ihren Gedichtband „United Colours of Seelenkollaps”.

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