Historia de la violencia. Neue Stimmen aus Chile: Alia Trabucco Zerán & Nona Fernández
11. September 2024
internationales literaturfestival berlin
Mit Nona Fernández (live zugeschaltet), Alia Trabucco Zerán
Es moderierte Hernán Caro.
Es ließ Sandra Maren Schneider.
Laufzeit: 1:30:44h
Programmtext
Alia Trabucco Zerán: Mein Name ist Estela
Millionen lateinamerikanischer Frauen leben den Inbegriff eines prekarisierten Hausangestelltendaseins: schlechte Behandlung, lange Arbeitstage und geringe Bezahlung. Estela ist eine von ihnen – und wird des Mordes an der Tochter ihrer Arbeitgeber verdächtigt. »Mein Name ist Estela« (Ü: Benjamin Loy) ist ein scharfsinniger Gesellschaftsroman und »(e)ine psychologisch tiefschürfende Nahaufnahme des komplexen Verhältnisses zwischen einer Dienerin und ihren Herren«. (DLF Kultur)
Nona Fernández: Twilight ZonE
Chile zur Zeit der Militärdiktatur: Ein Mitarbeiter der Geheimpolizei wendet sich an die Journalistin
einer oppositionellen Zeitschrift, um seine Beteiligung an den brutalen Machenschaften des Regimes
einzugestehen. »Durch ihre virtuose Verbindung von historischer Realität und literarischer Imagination
konfrontiert Nona Fernández die Leser nicht nur mit einem dunklen Kapitel der Geschichte Chiles, sie
öffnet das Thema auch für generelle Fragen des Umgangs mit historischen und kollektiven Traumata.«
(FAZ)
In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Die Veranstaltung fand auf Spanisch mit konsekutiver Übersetzung ins Deutsche statt.
»Mein Name ist Estela« (Limpia) wurde von Benjamin Loy aus dem Spanischen ins Deutsche übersetzt.
»Twilight Zone« (La dimensión desconocida) wurde von Friederike von Criegern aus dem Spanischen ins Deutsche übersetzt.




