Meteor. Ein Versuch über das Schwebende

22. Januar 2026
Literaturhaus Stuttgart

Lesung und Gespräch


Autor: Joseph Vogl
Moderation: Insa Wilke

Laufzeit: 1:34h

Programmtext

Wie können wir der Zeit, in der wir leben, ihre Schwere nehmen, ohne diese zu leugnen oder ihr entfliehen zu wollen? Darüber denkt der Literaturwissenschaftler Joseph Vogl in seinem Essay »Meteor. Versuch über das Schwebende« nach: »Nicht jede Meinung ruft eine Gegenmeinung hervor. Stattdessen lässt sich mit ein wenig Schwebekunst ein Raum öffnen für eine Ereignislust, die aushält, was noch keinen Ausgang kennt.« Unter dem Titel »Schweben. Ein Kontrastprogramm in schweren Zeiten« feiert das Literaturhaus Stuttgart mit einem ganzjährigen »Schwebeprogramm« seinen 25. Geburtstag. Wir starten mit Joseph Vogl und seinem titelgebenden Essay. Mit Mitteln der Literatur und Sprache möchten wir über das Jahr hinweg in verschiedenen Formaten und thematischen Setzungen »von der Schwere der Tatsachen und von versteinerten Weltlagen zum Hauch der Möglichkeiten« gelangen. »Der Weg der Geschichte gleicht eben nicht dem Lauf einer angestoßenen Billardkugel, sondern eher der Wandelbarkeit von Wolken und deren Bahnen«, sagt Joseph Vogl. Und insbesondere die Literatur hat dabei die Kraft, das Unfertige, Vieldeutige oder Befremdende in sich aufzunehmen. Schweben wir mit!

Personen auf dem Podium