Das Werk: Christa Wolf

07. November 2006
Literarisches Colloquium Berlin

Lesung: Christa Wolf
Moderation: Jörg Magenau

Programmtext

Die 1929 in Landsberg an der Warthe geborene, heute in Berlin und Mecklenburg lebende Christa Wolf ist eine der bedeutendsten und weltweit renommiertesten Schriftstellerinnen deutscher Sprache. Seit sie 1961 mit der „Moskauer Novelle“ debütierte, ist kein Jahrzehnt vergangen, das nicht von ihren Erzählungen, Romanen, Essays und Tagebuchaufzeichnungen entscheidende Impulse und Denkanstöße empfangen hätte. Bücher wie „Der geteilte Himmel“ (1963), „Nachdenken über Christa T.“ (1968), „Kindheitsmuster“ (1976), „Kassandra“ (1983), „Medea: Stimmen“ (1996) und „Ein Tag im Jahr“ (2003) haben Generationen von Leserinnen und Lesern geprägt. Die Verknüpfung deutscher Zustände mit dem Erbe der deutschen und antiken Literatur- und Kulturgeschichte machen Christa Wolfs Bücher zu Klassikern der Nachkriegsliteratur. Im Rahmen unserer Reihe „Das Werk“ liest die Autorin eigene Texte, die bis heute zentral für ihr Denken und Schreiben geblieben sind. Durch den Abend führt Jörg Magenau, dessen 2002 erschienene Christa-Wolf-Biographie Maßstäbe gesetzt hat.

Personen auf dem Podium