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Michael Lentz

Michael Lentz, geboren 1964 in Birkesdorf, studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie. 1985 debütierte er mit dem Lyrik- und Prosaband „Zur Kenntnisnahme“. 1999 war Lentz Stipendiat des Literarischen Colloquiums Berlin. Er erhielt zahlreiche Literaturpreise. Seit 2006 unterrichtet er als Professor für Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig.

Friedrich Kröhnke

Friedrich Kröhnke, geboren 1956 in Darmstadt, ist freier Schriftsteller und Essayist. Nach dem Studium der Germanistik, Romanistik und Geschichte, arbeitete Kröhnke als Lehrer an den Schulen des deutschen Buchhandels in Frankfurt und gründete zusammen mit seinen Brüdern die Literaturzeitschrift Wanderbühne (6 Ausgaben zwischen 1981 und 1983). Nach vielen Reisen und Umzügen lebt Kröhnke heute in Berlin.

Kerstin Hensel

Kerstin Hensel, geboren 1961 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und arbeitete anschließend am Theater. 1991 erschien ihr erster Roman „Auditorium panopticum“. Hensel wurde seit 1987 mit zahlreichen Literaturpreisen geehrt.

Saša Stanišic

Saša Stanišic wurde 1978 in Višegrad (Bosnien) geboren. Er besuchte in Heidelberg die Schule und studierte dort anschließend Deutsch und Slavistik. Sein Roman „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ war 2006 für mehrere Literaturpreise nominiert und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. 2014 wurde Stanišic für "Vor dem Fest" mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.

Mithu Sanyal

Mithu Sanyal wurde 1971 in Düsseldorf geboren und ist Kulturwissenschaftlerin, Autorin, Journalistin und Kritikerin. 2009 erschien ihr Sachbuch "Vulva. Das unsichtbare Geschlecht", 2016 "Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens". 2021 erschien bei Hanser ihr erster Roman "Identitti", der auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises war und mit dem Literaturpreis Ruhr und dem Ernst-Bloch-Preis 2021 ausgezeichnet wurde.

Mariana Enriquez

Mariana Enriquez, geboren 1973 in Buenos Aires, machte ihren Abschluss in Journalismus und sozialer Kommunikation. 2021 stand sie auf der Shortlist des International Booker Prize. Ihre Werke gewannen zahlreichen Preise und sind in viele Sprachen übersetzt. Für „Unser Teil der Nacht“ erhielt sie 2019 den Premio Herralde, den wichtigsten Preis für spanischsprachige Literatur.

Elke Erb

Elke Erb (*1938 in Scherbach (Eifel), studierte Pädagogik, Geschichte, Germanistik und Slawistik in Halle (Saale). Seit 1966 war sie freischaffende Schriftstellerin und Übersetzerin. 1975 erschien ihr Lyrik- und Prosadebüt "Gutachten" im Aufbau-Verlag. Sie wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, 2020 erhielt sie den Georg-Büchner-Preis. Sie starb 2024 in Berlin.

Lisa Palmes

Lisa Palmes, geboren 1975 in Münster, hat u.a. Werke von Wojciech Jagielski, Lidia Ostałowska, Filip Springer, Olga Tokarczuk und Joanna Bator übersetzt. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet, zuletzt 2017 mit dem Karl-Dedecius-Preis und 2019 mit dem Sonderpreis des Riesengebirgspreises für Literatur.

Miryam Schellbach

Miryam Schellbach ist Lektorin, Literaturkritikerin und Moderatorin. Ihre Rezensionen, Interviews und Porträts sind in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und in der Süddeutschen Zeitung erschienen. 2021/22 war sie Jurorin des Leipziger Buchpreises und in gleicher Funktion 2022 beim Wortmeldungen Literaturpreis. Seit Oktober 2022 hat sie die Programmleitung des Claassen-Verlags innerhalb der Ullstein Buchverlage inne.

Ljudmila Ulitzkaja

Ljudmila Ulitzkaja, geboren 1943 in Dawlekanowo in Baschkirien, wuchs in Moskau auf, studierte Biologie und arbeitete mehrere Jahre als Genetikerin, bevor sie zu schreiben begann. Ihr Engagement für Samizdat-Literatur führte zu ihrer Entlassung. Heute ist sie eine der bekanntesten Autorinnen Russlands und mit vielen nationalen wie internationalen Preisen ausgezeichnet.

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