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Isabel Bogdan

Isabel Bogdan,  geboren 1968 in Köln, studierte Anglistik und Japanologie in Heidelberg und Tokyo. Sie ist Autorin und Übersetzerin (u.a. Jane Gardam, Jonathan Safran Foer, Nick Hornby, Jasper Fforde). 2012 erschien ihr erstes eigenes Buch, „Sachen machen“, bei Rowohlt, 2016 der erste Roman, „Der Pfau“, bei Kiepenheuer und Witsch. 2006 erhielt sie den Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzung, 2011 den für Literatur.

Yoko Tawada

Yoko Tawada, geboren 1960 in Tokyo, studierte zunächst dort, ab 1982 in Hamburg und später in Zürich Literaturwissenschaft. 1987 debütierte sie im Konkursbuch-Verlag und veröffentlicht seither in japanischer und deutscher Sprache Gedichte, erzählende Prosa und Essays. Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und wurde unter anderem mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis 1999, der Goethe-Medaille 2005 und dem Noma-Bungei-Literaturpreis 2011 ausgezeichnet.

Matthias Koeppel

Matthias Koeppel, 1937 in Hamburg geboren, ist ein deutscher Maler und Dichter. Er studierte von 1955-1961 Malerei an der HfbK Berlin bei den Professoren Jaenisch, Klatt und Kuhn. Literarische Beachtung fand er vor allem durch seine Gedichte in der von ihm kreierten Kunstsprache Starckdeutsch. Von 1981 bis 2003 war Koeppel Professor für Freies Malen und Zeichnen an der Fakultät für Architektur der Technischen Universität Berlin. Bis heute war er in mehr als hundert Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen.

Wolf Biermann

Wolf Biermann, geboren 1936 in Hamburg, lebte ab 1958 in der DDR, wo er als Liedermacher und Dichter tätig war. Nachdem er bereits 1965 mit einem Publikationsverbot belegt worden war, bürgerte die DDR Biermann 1976 aus, was zu großen Protesten in der ostdeutschen Kulturszene führte. In der Bundesrepublik erlangte Biermann als politischer Liedermacher große Bekanntheit. 2006 wurde er mit dem Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Ulrich Hub

Ulrich Hub, 1963 in Tübingen geboren, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Als Schauspieler war er für fünf Jahre an verschiedenen Theatern tätig und arbeitet seit 1993 als Regisseur, Theater- und Kinderbuchautor. Für sein Buch „An der Arche um Acht“ wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Sein 2016 erschienenes Buch „Ein Känguru wie du“ erzählt die Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei Katzen und einem schwulen Känguru. Hub lebt in Berlin.

Claus Victor Bock

Claus Victor Bock wurde 1926 in Hamburg geboren. Mit seinen Eltern emigrierte er 1938 in die Niederlande. Nach der deutschen Besatzung fand er in der Amsterdamer Herengracht 401, dem „Castrum Peregrini“ mit anderen jüdischen Jungen bei Wolfgang Frommel Unterschlupf. nach dem Krieg promovierte er bei Walter Muschg und lehrte bis 1984 in London. Anschließend kehrte er nach Amsterdam zurück, wo er bis 2001 die Stiftung „Castrum Peregrini“ leitete. Er starb 2008 in Amsterdam.

Wolfgang Hildesheimer

Wolfgang Hildesheimer wurde 1916 in Hamburg geboren. 1934 folgte er seiner jüdischen Familie nach Palästina, wo er eine Tischlerlehre absolvierte. Ab 1937 studierte er Malerei und Bühnenbild in London. 1939 kehrte er nach Palästina, nach Kriegsende schließlich nach Deutschland zurück, wo er unter anderem Simultandolmetscher bei den Nürnberger Prozessen war. Ab den 50er Jahren arbeitete Hildesheimer als Schriftsteller. er war Mitglied der Gruppe 47 und erzielte mit dem Prosaband „Tynset“ und seiner Mozart-Biographie große Erfolge. 1965 wurde er mit dem Büchner-Preis ausgezeichnet. Wolfgang Hildesheimer starb 1991 im schweizerischen Poschiavo.

Tienchi Martin-Liao

Tienchi Martin-Liao, geboren in Nanking, studierte Englische Literatur in Taiwan. Sie kam in den 1970er Jahren nach Deutschland, wo sie zunächst am Institut für Asienkunde in Hamburg und als Dozentin für Chinesische Literatur an der Ruhr-Universität Bochum tätig war. Von 1991 bis 2001 leitete sie das Richard-Wilhelm-Übersetzungszentrum. 2001 ging Tienchi Martin-Liao in die USA und war dort Direktorin der Menschenrechtsorganisation Laogai Research Foundation. 2010 kehrte sie nach Deutschland zurück und lebt seither in Köln. Erstmals 2009 und erneut 2016 wurde sie zur Präsidentin des Unabhängigen Chinesischen PEN-Zentrums gewählt.

Ulf Erdmann Ziegler

Ulf Erdmann Ziegler wurde 1959 in Neumünster geboren. Nach seinem Studium in Dortmund und Berlin und seiner Tätigkeit als Kunstredakteur bei der „taz“ ist er freier Kritiker, Essayist, Kurator und Schriftsteller. Sein erster Roman "Hamburger Hochbahn" (2007) war auf der Shortlist für den Aspekte Preis, 2008 gewann Ulf Erdmann Ziegler den Friedrich-Hebbel-Preis, 2011 erhielt er ein Stipendium des Deutschen Literaturfonds.

Ginka Steinwachs

Ginka Steinwachs, 1942 in Göttingen geboren, ist eine deutsche Schriftstellerin und Performancekünstlerin. 1988 und 1989 war sie Gastprofessorin für Poetik an der Universität Hamburg, 1993 und 1994 folgten Dozenturen an der Wiener Schule für Dichtung. Seit 1974 lebt sie als freie Schriftstellerin, seit 1982 als Performancekünstlerin in Berlin, Wien und auf Mallorca. Sie erhielt neben anderen Auszeichnungen 1976 den Literaturpreis der Stadt Erlangen und 1995 den Hubert-Fichte-Preis.

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