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Gerald Zschorsch
Gerald Zschorsch, geboren 1951 in Elsterberg (Vogtland), wurde 1968 sowie 1972 aus politischen Gründen verhaftet. 1974 entzog ihm die DDR seine Staatsbürgerschaft, woraufhin ihn die Bundesrepublik freikaufte. 1981 erschien der Band „Glaubt bloß nicht, dass ich traurig bin“, welcher u.a. Gedichte und Gefängnisaufzeichnungen enthält.
Jutta Müller-Tamm
Jutta Müller-Tamm, geboren 1963 in Ludwigshafen am Rhein, ist Professorin für Neuere Deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin. Sie studierte Germanistik, Philosophie, Kunstgeschichte, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften in Heidelberg und Frankfurt am Main.
Stefan Litwin
Stefan Litwin wurde 1960 in Mexiko City geboren. Der Pianist und Komponist leitete zahlreiche Einspielungen (z.B. L. v. Beethovens Klavierkonzerte sowie Klassiker der frühen Moderne und Postmoderne, wie A. Berg, A. Webern, Ch. E. Ives) und ist Professor für Musik an der Hochschule in Saar.
Alban Nikolai Herbst
Alban Nikolai Herbst wurde 1955 in Bensberg geboren. Neben seiner Tätigkeit als Börsenmakler war er unter anderem als Regisseur für den Rundfunk tätig. Seit 2004 führt er den Webblog "Die Dschungel. Anderswelt", der die Gattungen eines Blogs und die eines Romans vermischt. Herbst lebt als freier Schriftsteller heute in Berlin.
Werner Fuld
Werner Fuld, geboren 1947 in Heidelberg, ist ein deutscher Autor und Literaturkritiker. Er studierte Literatur- und Kunstgeschichte und arbeitete viele Jahre als Literaturkritiker, u.a. für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die ZEIT. Er veröffentlichte zum Beispiel Biographien über Walter Benjamin und Wilhelm Raabe. Heute lebt er in Spanien und bei München.
Claudia Klischat
Claudia Klischat, geboren 1970 in Wolfratshausen, studierte Sozialpädagogik und Filmwissenschaft in Bamberg und München und absolvierte außerdem ein Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Ihr Debüt „Tiefausläufer“ erschien 2003. Weitere Romane und Theaterstücke folgten.
Brigitte Preissler
Die freie Literaturkritikerin Brigitte Preissler wurde 1974 in Stuttgart geboren und studierte in Erlangen Germanistik, Theaterwissenschaften, Politikwissenschaften und Slavistik. Sie schreibt unter anderem im Feuilleton der Welt und der Berliner Zeitung, außerdem ist sie zuständig für Kultur bei der Onlinezeitung Prenzlauer Berg Nachrichten.
Jo Frank
Jo Frank ist multilingualer Autor und Übersetzer, Verleger im Verlagshaus Berlin und Geschäftsführer des jüdischen Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks (ELES). Er ist in Southend-on-Sea (Großbritannien), Kiel und Heidelberg aufgewachsen. Jo Frank lebt in Berlin. Von 2009 bis 2011 führte er gemeinsam mit dem Illustrator Felix Scheinberger das deutsch-israelische Austauschprojekt „Alltag“ durch. Im Rahmen dieses Projekts unterrichtete Frank an der Bezalel Academy of Arts and Design. 2009 initiierte Jo Frank – gemeinsam mit dem Cellisten Julian Arp und dem Pianisten Caspar Frantz – das internationale Zeitkunst Festival, das gegenwärtige internationale Lyrik und Neue Musik in einen Dialog bringt. Zeitkunst wurde bisher in Berlin, Paris, Rio de Janeiro, Tel Aviv und London aufgeführt.
Ralf Schnell
Ralf Schnell, geb. 1943 in Oldenburg (Oldb.), war von 1981 bis 1987 Professor für Neuere Deutsche Literaturgeschichte an der Universität Hannover. Von 1988 bis 1991 lehrte er als Lektor des DAAD und von 1991 bis 1997 als Ordentlicher Professor für Deutsche Gegenwartsliteratur an der Keio-Universität in Tokyo. Von 1997 bis 2006 war er Inhaber des Lehrstuhls für Germanistik/Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Siegen und dort von 2006 bis 2009 Rektor. Seit 2010 lebt er als wissenschaftlicher Autor in Berlin. – Er war Mitherausgeber der «Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik» (1999-2010), Sprecher des Kulturwissenschaftlichen DFG-Forschungskollegs 615 «Medienumbrüche. Medienkulturen und Medienästhetik zu Beginn des 20. Jahrhunderts und im Übergang zum 21. Jahrhundert» (2002-2006) sowie Mitherausgeber und Sprecher des Herausgebergremiums der Kölner Ausgabe der Werke Heinrich Bölls (27 Bde.). Gastprofessuren in den Niederlanden, Ägypten, Thailand, Laos, Vietman und China.
Fatin Abbas
Fatin Abbas’ erster Roman „The Interventionists“ erscheint bei W.W. Norton & Co. Ihre Kurzgeschichten erschienen bereits in Freeman’s: The Best New Writing on Arrival, The Warwick Review und Friction. Ihre Essays und Rezensionen erschienen unter anderem in Le Monde Diplomatique, Die Zeit, The Nation, Africa is a Country, African Arguments und openDemocracy. Geboren im Sudan und aufgewachsen in New York, erwarb sie ihren BA an der University of Cambridge, ihren PhD an der Harvard University und ihren MFA in Creative Writing am Hunter College der City University of New York, wo sie mit dem Bernard-Cohen-Short-Story-Preis und mit dem Miriam-Weinberg-Richter-Award ausgezeichnet wurde.