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Linn Penelope Rieger

Linn Penelope Rieger, 1992 im Thüringer Wald geboren, arbeitet heute als Autorin, Dozentin, Moderatorin und Geschäftsführerin des Literaturmagazins Edit und des Vereins Netzwerk Lyrik e.V. in Leipzig. Zusammen mit Josef Braun spricht sie in ihrem Podcast Wasser und Buch über Bücher, das Schreiben und den Literaturbetrieb.

Gulnoz Nabieva

Gulnoz Nabieva, geb. 1981 in Samarkand, studierte Germanistik und Englisch an der Samarkander Hochschule für Fremdsprachen und an der Nationalen Mirzo Ulugbek-Universität Usbekistans. Sie übersetzte bisher eine Reihe von Kurzgeschichten von Rafik Schami, Matthias Nawrat, Saša Stanišić, Shida Bazyar, Jo Lendle und Romane von Ilija Trojanow, William Golding und Gianna Molinari ins Usbekische. Zudem übersetzte sie Lyrik von Paul Celan, Jan Wagner, Anja Kampmann, Rike Scheffler, Monika Rink und Marcel Beyer. Zurzeit lebt sie in Seoul/Südkorea. Sie erhielt ein Stipendium des TOLEDO-Mobilitätsfonds.

Malte Persson

Malte Persson, geboren 1976, ist ein in Berlin lebender, schwedischer Lyriker, Romanautor, Übersetzer und Kulturkritiker. Zu seinen Publikationen zählen die Romane Livet på den här planeten (2002) und Edelcrantz förbindelser (2008) und die Gedichtbände Apolloprojektet (2004), Undergången (2021) und Skapelser (2024) sowie weitere mehr. Als Übersetzer hat er Auswahlbände von Heinrich Heine und Rainer Maria Rilke im Schwedischen herausgegeben und übersetzt.

LJ Jeschke

LJ Jeschke, geboren 1985, lebt in München, wo dey als wissenschaftliche Mitarbeit im Lyrik Kabinett tätig ist. 2019 erschien bei hochroth München der mehrfach ausgzeichnete Gedichtband Die Anthologie der Gedichte betrunkener Frauen. Dey übersetzt Literatur und Theorie aus dem Englischen, so den trans-ästhetischen Roman LOTE von Shola von Reinhold (Merve 2024) und den Langessay Der neue faschistische Körper von Dagmar Herzog (Wirklichkeit Books 2025). 

Harald Hartung

Harald Hartung, (* 1932 in Herne; †2025) war ein deutscher Germanist, Hochschullehrer, Schriftsteller und Literaturwissenschaftler. Er galt im Bewusstsein der literarischen Öffentlichkeit als der Lyrik-Experte der FAZ. Zu diesem Ruf beigetragen hat natürlich die jahrelange Rezensionsarbeit, die den Blick auf die eigene lyrische Produktion womöglich verstellte. An der Technischen Universität Berlin lehrte Hartung Deutsche Literatur bis 1998. Von 1983 bis 1986 war er Direktor des Literarischen Colloquiums Berlin.

Jürgen Becker

Jürgen Becker, 1932 in Köln geboren, war Lyriker, Prosaautor und Verfasser von Hörspielen. In den 60er Jahren war er Lektor bei Rowohlt, in den 70ern beim Suhrkamp-Theaterverlag. Von 1974 bis 1993 leitete er die Hörspielabteilung des Deutschlandfunks. Für sein umfangreiches Werk erhielt er zahlreiche Ehrungen, u.a. den Preis der Gruppe 47, den Heinrich-Böll-Preis und den Georg-Büchner-Preis. Er starb 2024 in Köln.

Fiston Mwanza Mujila

Fiston Mwanza Mujila, 1981 in Lubumbashi (Demokratische Republik Kongo) geboren, lebt in Graz und schreibt Lyrik, Prosa und Theaterstücke. Sein Debütroman "Tram 83" erschien 2016 in deutscher Übersetzung im Zsolnay Verlag. Dafür wurde er 2017 gemeinsam mit seinen Übersetzerinnen mit dem Internationalen Literaturpreis des HKW und 2018 mit dem Peter-Rosegger-Literaturpreis ausgezeichnet. Im Juni 2018 war er als Stipendiat im LCB zu Gast.

Judith Zander

Judith Zander wurde 1980 in Anklam geboren und lebt heute in Jüterbog. Sowohl ihre Prosa als auch ihre Lyrik wurden vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem 3sat-Preis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs, dem Uwe Johnson-Förderpreis, dem Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis und 2021 mit dem Fontane-Literaturpreis. 

Maja Haderlap

Maja Haderlap wurde in Bad Eisenkappel / Železna Kapla (Kärnten) geboren. Nach einem Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik war sie Lehrbeauftragte an der Universität Klagenfurt und lange Jahre Chefdramaturgin am Stadttheater Klagenfurt. Sie veröffentlichte Lyrik in slowenischer Sprache, ehe sie für einen Auszug aus ihrem Romandebüt Engel des Vergessens 2011 mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet wurde. Weitere renommierte Preise folgten, wie der Max Frisch-Preis 2018 oder der Christine Lavant Preis 2021. Nachtfrauen ist ihr erstes Buch im Suhrkamp Verlag.

Sylvie Kandé

Sylvie Kandé ist eine 1957 in Paris geborene Dichterin bretonisch-senegalesischer Herkunft und lehrt Afrikanische Geschichte an der State University of New York. Für ihre literarischen Werke wurde sie mehrfach ausgezeichnet, aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt erschienen u. a. "Die unendliche Suche nach dem andren Ufer", übers. v. Leo Pinke / Tim Trzaskalik (Berlin: Matthes & Seitz 2021) und "Stiller Tausch", übers. v. Tim Trzaskalik  (Edition Lyrik Kabinett bei Hanser, 2023).

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