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Ihre Suche nach "Film" ergab 222 Treffer.
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Jutta Müller-Tamm
Jutta Müller-Tamm, geboren 1963 in Ludwigshafen am Rhein, ist Professorin für Neuere Deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin. Sie studierte Germanistik, Philosophie, Kunstgeschichte, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften in Heidelberg und Frankfurt am Main.
Tsitsi Dangarembga
Tsitsi Dangarembga, geb.1959 in Mutoko im heutigen Nordosten von Simbabwe, gehört zu den wichtigsten Schriftsteller*innen, Dramatiker*innen und Filmemacher*innen ihres Landes. Ihre international erfolgreiche Romantrilogie erzählt vom Aufwachsen und Leben einer nach Selbstbestimmung strebenden Frau im postkolonialen Simbabwe und veranschaulichen dabei die komplexen Unterdrückungsmechanismen von Gender, Kolonialismus und Rassismus. Der letzte Teil der Trilogie, ihr neuer Roman, „This Mournable Body“ (deutscher Titel: „Überleben“) wurde 2020 für die Shortlist des Booker Prize nominiert. Neben ihrer Arbeit als Autorin und Filmemacherin engagiert sich Tsitsi Dangarembga seit vielen Jahren für Freiheits- und Frauenrechte sowie politische Veränderung in Simbabwe. 2021 erhielt sie den PEN Pinter Prize sowie den PEN International Award for Freedom of Expression, mit dem Autorinnen und Autoren ausgezeichnet werden, die trotz Verfolgung ihr Schreiben fortführen. Im Oktober 2021 wurde ihr der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen.
Georg Stefan Troller
Georg Stefan Troller wurde 1921 in Wien geboren und machte eine Lehre als Buchbinder. Mit sechzehn, kurz nach den Novemberpogromen, floh er vor der nationalsozialistischen Verfolgung über die Tschechoslowakei nach Frankreich, im Gepäck Karl Kraus’ »Die letzten Tage der Menschheit«. 1941 erhielt er in Marseille ein amerikanisches Visum. In den USA wurde er 1943 zum Militärdienst eingezogen und kam als junger GI in einem Team von deutschsprachigen Gefangenenvernehmern nach Deutschland. Anschließend studierte er Anglistik und Theaterwissenschaften u. a. an der University of California in Los Angeles und begann als Reporter für Zeitungen und den Rundfunk zu arbeiten. Neben etlichen Dokumentarfilmen verfasste er zahlreiche Drehbücher (u. a. für Axel Cortis Trilogie »Wohin und zurück« und Robert Schindels Romanverfilmung »Gebürtig«) sowie mehrere Bände über Paris und seine Begegnungen mit Prominenten und Künstler*innen
Christian Dunker
Christian Dunker ist Berliner Kulturmacher und Literaturvermittler. Nach einem Studium der Rechtswissenschaft und Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation arbeitete er u. a. im Bundestag sowie für die autorenbuchhandlung berlin, wo er zahlreiche Lesungen konzipierte und moderierte. 2017 war er Jurymitglied des Deutschen Buchpreises. Gemeinsam mit Marc Iven gründete er 2018 Geistesblüten – ein Kulturunternehmen mit Magazin, App, Buchhandlung und Veranstaltungsformaten. Mit Geistesblüten MEDIA realisiert er zudem Film- und Podcastprojekte im Literaturbereich.
Lucy Fricke
Lucy Fricke, 1974 geboren, hat für Filmproduktionen gearbeitet, bevor sie 2003 am Leipziger Literaturinstitut Prosa und Dramatik studierte. Ihr Debütroman "Durst ist schlimmer als Heimweh" erschien 2007. 2010 folgte "Ich habe Freunde mitgebracht". Ihr dritten Roman "Takeshis Haut" (2014) spielt zu großen Teilen in Japan, wo sie in den Jahren 2011/12 insgesamt fünf Monate lebte. Im Frühjahr 2018 erschien ihr vierter Roman "Töchter".
Helene Bukowski
Helene Bukowski, geboren 1993 in Berlin, studierte am Literaturinstitut Hildesheim. 2019 erschien ihr Debütroman Milchzähne, für den sie u. a. für den Mara-Cassens-Preis, den Rauriser Literaturpreis und den Kranichsteiner Literaturförderpreis nominiert war. Der Roman wurde ins Französische und Englische übersetzt und von Sophia Bösch verfilmt. 2022 folgte ihr zweiter Roman Die Kriegerin (Blumenbar).
Sandra Gugić
Sandra Gugić, 1976 in Wien geboren, ist eine österreichische Autorin serbischer Herkunft. Sie arbeitete u.a. als Assistentin für Theaterproduktionen und als Grafikdesignerin. Ab 2009 studierte sie an der Universität für Angewandte Kunst Wien Sprachkunst und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, Arbeiten für Theater und Film. Zahlreiche Preise und Stipendien. Ihr Romandebüt "Astronauten" erschien 2015 bei C.H. Beck. 2019 erschien ihr Lyrikband „Protokolle der Gegenwart“ im Verlagshaus Berlin.
Florian Scheibe
Florian Scheibe, geboren 1971 in München, studierte Kulturwissenschaft und Geschichte in Bremen und Paris sowie Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb). 2012 erschien sein Debütroman Weiße Stunde, mit dem er für den Debütpreis im Buddenbrookhaus nominiert war. Ein Jahr später wurde er mit dem Romanprojekt Kollisionen zur LCB-Autorenwerkstatt eingeladen. 2016 erschien dieser Roman bei Klett Cotta. Sein dritter Roman Der Biss wurde im Frühjahr 2022 bei btb veröffentlicht.
Thomas von Steinaecker
Thomas von Steinaecker, geboren 1977 in Traunstein, ist freier Autor, Literaturwissenschaftler und Journalist. 2007 promovierte er über literarische Fototexte bei Brinkmann, Kluge und Sebald, im selben Jahr erschien sein literarisches Debüt „Wallner beginnt zu fliegen“, das Platz 3 der SWR-Bestenliste erreichte und auf die Shortlist zum Deutschen Buchpreis kam. Neben Romanen schreibt Thomas von Steinaecker Comicrezensionen, Hörspiele und Dokumentarfilme.
Júlio Gomes
Júlio Gomes ist Übersetzer, Redakteur und Verleger (7 Nós, Porto). Er lebt in Berlin, wo er 2015 das Magazin Utopie mitbegründete. Er veröffentlichte zahlreiche Übersetzungen, brachte bislang unübersetzte portugiesische Autor*innen in Deutschland heraus und realisiert kulturelle sowie medienpädagogische Projekte. Gomes wurde 1976 in Figueira da Foz geboren, studierte Medien- und Filmwissenschaften und arbeitete zuvor journalistisch in Portugal, Kap Verde, Brasilien und Mosambik.