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Ihre Suche nach "Tiere" ergab 281 Treffer.

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Norbert Miller

Norbert Miller wurde 1937 geboren, war Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft und Deutsche Philologie an der TU Berlin, wurde 2006 emeritiert. Er ist Herausgeber vieler Werke über Jean Paul, Daniel Defoe und Henry Fielding, mit Joachim Sartorius und Thomas Geiger Herausgeber der Zeitschrift Sprache im Technischen Zeitalter und Mitherausgeber der Münchner Ausgabe der Werke Goethes. 1963 gründete er mit Walter Höllerer das Literarische Colloquium Berlin. Miller lebt in Berlin. 

Jürgen Fuchs

Jürgen Fuchs, geboren 1950 in Reichenbach im Vogtland, absolvierte eine Lehre bei der Deutschen Reichsbahn und studierte anschließend Sozialpsychologie in Jena. Wegen seiner Proteste gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns wurde Fuchs 1976 inhaftiert und im Folgejahr zur Ausreise in die Bundesrepublik gezwungen, wo er 1978 seine „Vernehmungsprotokolle“ veröffentlichte. Er starb 1999 in Berlin.

queeres lesen hören - Geschichte eines Aufbruchs

Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „queeres lesen hören“; ein audiovisueller Parcours von Lann Hornscheidt und Kristof Magnusson

Brief 01

Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „Unterhaltungen deutscher Eingewanderten“; ein audiovisueller Parcours von Marica Bodrožić und Deniz Utlu

Internationales Literaturfestival Berlin

Das Internationale Literaturfestival Berlin, kurz ILB, ist eines der wichtigsten Literaturfestivals der Welt. Jedes Jahr im September bringt das Festival in Berlin über 100 internationale Autor·innen für Buchpremieren, Lesungen und Paneldiskussionen zusammen. Auf dem ILB haben Literaturbegeisterte die außergewöhnliche Möglichkeit, kuratierte Einblicke in das faszinierende weltweite Literaturgeschehen zu gewinnen, und das seit über 25 Jahren. Wesentliche Neuerung ist seit 2024 die Ernennung des oder der Curator in Residence. Eine international besetzte Auswahlkommission wählt eine schriftstellerische Persönlichkeit, die ein Jahr lang eng mit dem Team zusammenarbeitet, einen Teil des Programms kuratiert und ein Leitthema für die jeweilige Festivalausgabe findet.

Das ILB spricht ein breites Publikum an, schafft Räume für neue Verbindungen und möchte Horizonte erweitern. Das Programm richtet sich an erwachsene Literaturinteressierte, das Junge Programm an Kinder und Jugendliche. Das Festival begrüßt jährlich rund 20.000 Besucher:innen. Das stilistische und thematische Spektrum des ILB ist einzigartig, ob Prosa, Lyrik, Nonfiction, Graphic Novel oder Kinder- und Jugendliteratur. Dazu kommen hochaktuelle wissenschaftliche und gesellschaftspolitische Panels und Angebote zur Leseförderung und Literaturvermittlung. Das Internationale Literaturfestival Berlin ist ein wichtiger Akteur der Berliner Literaturszene und auch international von großer Bedeutung. So wurde das ILB beispielsweise vom Condé Nast Traveler Magazine in die Liste der 9 besten Literaturfestivals des Jahres 2024 aufgenommen.

Das Festival wird von seinem Trägerverein Peter-Weiss-Stiftung für Kunst und Politik e.V. veranstaltet. Es wird aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds sowie zusätzlich eingeworbener Förderungen von Stiftungen, Kulturinstituten und Botschaften finanziert.

Svealena Kutschke

Svealena Kutschke, geboren in Lübeck, ist Schriftstellerin und Dramatikerin. Ihr jüngstes Theaterstück No Shame in Hope (eine Jogginghose ist ja kein Schicksal) war für den Autor*innenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2023 nominiert. 2022 erhielt sie den Hebbel-Preis, u.a. für ihren letzten Roman Gewittertiere (Claassen), 2019 den Förderpreis des Schiller-Gedächtnis-Preises.

Brief 02

Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „Unterhaltungen deutscher Eingewanderten“; ein audiovisueller Parcours von Marica Bodrožić und Deniz Utlu

Helena Janeczek

Helena Janeczek wurde 1964 in München geboren. Nach dem Abitur ging sie 1983 zum Studium nach Italien und nahm die italienische Staatsbürgerschaft an. 1989 erschien ihre erste Gedichtsammlung »Ins Freie«, danach wählte sie das Italienische als Literatursprache. Für ihren Roman »Lezioni di tenebra« (1997; dt. »Lektionen des Verborgenen«, 1999) erhielt sie den Premio Bagutta Opera Prima. In ihrem dritten Roman »La ragazza con la Leica« (2017; dt. »Das Mädchen mit der Leica«, 2020) rekonstruiert Janeczek die Geschichte der jüdischen Kriegsfotografin Gerda Taro. Janeczek schreibt für die Literaturzeitschrift »Nuovi Argomenti« und kuratiert das Literaturfestival SI Scrittrici Insieme in Gallarate, wo sie auch lebt.

Neda Sanai

Neda Sanai, auch bekannt als DJ Nedalot, ist Künstler*in mit über 15 Jahren Erfahrung im Bereich Sound Design, Komposition und Performance. Mit einem Hintergrund, der tief in der Erforschung von Klängen verwurzelt ist, hat Sanai einen künstlerischen Stil entwickelt, der eine kollektive Denkweise mit den Prinzipien der Queer Theory verbindet und konventionelle Grenzen sowohl in der Musik als auch im Raumdesign in Frage stellt.

Die Arbeiten von Neda Sanai wurden international in renommierten Ausstellungen, Institutionen und auf Festivals präsentiert, darunter die Berlin Biennale 11, Impulse Tanz Theater Festival, HAU Hebbel am Ufer, Kunst Werke, NGBK, Riga Biennale, Volksbühne Berlin, Sophiensaele, Dokumenta Athen, Schinkel Pavillon, Venedig Biennale, Southbank Center in London und Cullberg Theater in Schweden.

Kerstin Preiwuß

Kerstin Preiwuß, geboren 1980 in Lübz (Mecklenburg), lebt als freie Autorin mit ihrer Familie in Leipzig. 2006 debütierte sie mit dem Gedichtband »Nachricht von neuen Sternen«. 2008 erhielt sie das Hermann-Lenz-Stipendium. 2012 erschien ihr zweiter Gedichtband »Rede«, der von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in die Liste der Lyrikempfehlungen des Jahres aufgenommen wurde. Zuletzt erhielt sie den Mondseer Lyrikpreis und im September 2018 den Eichendorff-Literaturpreis. Im Berlin Verlag erschienen ihr vielbeachtetes Romandebüt »Restwärme« (2014), der Lyrikband »Gespür für Licht« (2016) sowie ihren zweiter Roman »Nach Onkalo« (2017), der für den Deutschen Buchpreis nominiert wurde. Kerstin Preiwuß ist Mitglied des P.E.N..

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