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Tanasgol Sabbagh

Tanasgol Sabbagh, geboren 1993 in Amol (Iran), tritt seit 2011 deutschlandweit auf Slambühnen auf. Sie machte ihren Bachelor in Orientwissenschaft mit dem Schwerpunkt Politik und beschäftigt sich in ihren Texten häufig mit sozialen und gesellschaftlichen Missständen wie Sexismus und Rassismus, zu denen sie immer einen persönlichen Bezug herstellt. Die in Berlin lebende Dichterin bewegt ihre Arbeit zwischen stage poetry und page poetry in Form von Performances, Audiostücken, Videoinstallationen und musikalischen Kollaborationen. Sie ist Gründerin und Redakteurin des auditiven Literaturmagazins Stoff aus Luft, das als Podcast erscheint.

Sylvia Geist

Sylvia Geist, 1963 in Berlin geboren, veröffentlichte Gedichtbände, Prosa und Herausgaben. In ihrer übersetzung erschienen u. a. Gedichte von John Ashbery, Peter Gizzi und Chirikure Chirikure. Ihre Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Lyrikpreis Meran (2002) und der Adolf-Mejstrik-Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung (2008). Bei Hanser Berlin erschien zuletzt der Lyrikband "Gordisches Paradies" (2014), für den sie den Ver.di-Literaturpreis erhielt.

Rebecca Sampson

Rebecca Sampson (*1984) studierte Fotografie an der Ostkreuzschule in Berlin. Ihre Arbeiten wurden international gezeigt und waren 2019 Teil der Ausstellung „Gute Aussichten Deluxe“ in den Deichtorhallen / Haus der Photographie Hamburg. Rebecca Sampson ist die zweite Empfängerin des Florentine Riem Vis Grant. In diesem Jahr erschien Sampsons erstes Buch Apples for Sale im Kerber Verlag. Die Fotografien lebt und arbeitet in Berlin.

Nina Maria Wyss

Nina Maria Wyss ist in der Schweiz aufgewachsen und schloss ihr Schauspielstudium an der Hochschule der Künste in Bern mit dem Master in Expanded Theater ab. Direkt im Anschluss war sie mehrere Jahre festes Ensemblemitglied des Theater an der Parkaue in Berlin. Ihre eigenen Arbeiten wie „Nina La Frida”, „Wassererinnerungen” und „tanzbar” umfassen die Verbindung von Schauspiel, Tanz und bildender Kunst. Aktuell ist Wyss freischaffend im Bereich Theater und Performance wie auch Film tätig.

Nesrin Tanç

Nesrin Tanç, Kultur- und Literaturwissenschaftlerin und Autorin, geb. in Duisburg. Studierte in Duisburg-Essen, Amsterdam und Karlsruhe. Dissertation zur “Ordnung der Vielfalt. Ruhrgebietsliteratur anhand der Werke von Autor*innen wie Fakir Baykurt, Emine Sevgi Özdamar.” Zahlreiche Veröffentlichungen von Prosa & Hör- und Bühnenstücken & Rezensionen, 2020&22 PACT Zollverein Fellow. Autorin einer Studie zur Erinnerungskultur zum Thema der sog. Gastarbeiter*innen aus der Türkei für das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa e.V.)

Khuê Phạm

Khuê Phạm wurde 1982 in Berlin geboren und studierte in London am Goldsmiths College und der London School of Economics. Nach ihrer Ausbildung an der Henri-Nannen-Journalistenschule fing sie 2009 als Redakteurin bei der ZEIT an. Für ihre journalistische Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet. 2012 veröffentlichte sie mit anderen Autoren »Wie neuen Deutschen« (Rowohlt), das von Einwandererkindern und ihrem Platz in Deutschland handelt. »Wo auch immer ihr seid« ist ihr Debütroman. Khuê Pham lebt in Berlin.

Thomas Irmer

Theaterwissenschaftler, Dramaturg und Publizist. Bis 1996 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Amerikanistik der Universität Leipzig, danach Chefredakteur von Theater der Zeit bis 2003, anschließend Dramaturg der spielzeit europa bei den Berliner Festspielen bis 2006. Seit 2015 Autor und Herausgeber bei Theater der Zeit, seit 2022 verantwortlicher Redakteur.

Gabriele Leupold

Gabriele Leupold, geboren 1954 in Niederlahnstein, studierte Slawistik und Germanistik und arbeitet als Übersetzerin aus dem Russischen. Sie übersetzte unter anderen Ossip Mandelstam, Michail Bachtin, Vladimir Sorokin, Andrej Belyj, Boris Pasternak und Warlam Schalamow. Sie organisiert und leitet seit den 90er Jahren zahlreiche Workshops für Übersetzer und Studierende, ist Koautorin der Video-Dokumentation „Spurwechsel: Ein Film vom Übersetzen“ (2003) und Mitherausgeberin des Bandes „In Ketten tanzen. Übersetzen als interpretierende Kunst“. Ihre Arbeit wurde 1997 mit dem Übersetzerstipendium der Dialogwerkstatt Zug und 2002 mit dem Paul-Celan-Preis ausgezeichnet.

Gün Tank

Gün Tank ist Autorin und Moderatorin. Sie war Co-Kuratorin der Ausstellung »22:14 …und es kamen Frauen« (2011), zu den ersten Arbeitsmigrantinnen der Bundesrepublik und der Veranstaltungsreihe CrossKultur, eine jährliche Kulturreihe mit Lesungen, Ausstellungen, Konzerten, Theater, Film und Konferenzen. Neun Jahre lang arbeitet sie als Integrationsbeauftragte eines Berliner Bezirks, in dieser Funktion kuratierte sie die Veranstaltungsreihe CrossKultur, eine jährliche Kulturreihe, mit Lesungen, Ausstellungen, Konzerten, Theater, Film und Konferenzen. Sie hat die Geschäftsstelle der “neuen deutschen organisationen” zwei Jahre, bis März 2019, geleitet und aufgebaut.

Anja Utler

Anja Utler, geboren 1973 in Schwandorf, lebt nach Jahren in Wien, Regensburg und Prag derzeit in Leipzig. Sie ist Dichterin, Übersetzerin und Essayistin und hat zu Fragen der Lyriktheorie publiziert. Als Übersetzerin publizierte sie zuletzt Bände von Semjon Hanin, Mila Haugová und Anne Carson, als Dichterin den poetischen Monolog kommen sehen. Lobgesang (Edition Korrespondenzen, Wien 2020). Anja Utlers Gedichte wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt; die Autorin wurde für ihre Arbeit vielfach ausgezeichnet.

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