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Ihre Suche nach "Leipzig" ergab 208 Treffer.
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Dimitrij Kapitelman
Dmitrij Kapitelman, 1986 in Kiew geboren, kam im Alter von acht Jahren als »Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Er studierte Politikwissenschaft und Soziologie an der Universität Leipzig und absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München. Heute arbeitet er als freier Journalist. 2016 erschien sein erstes, erfolgreiches Buch "Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters", für das er den Klaus-Michael Kühne-Preis gewann.
Michael Hagner
Michael Hagner, geboren 1960, ist Professor für Wissenschaftsforschung an der ETH Zürich. Zuvor arbeitete er am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. Zahlreiche Veröffentlichungen. 2008 erhielt er den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Sein Buch "Foucaults Pendel und wir" wurde für den Preis der Leipziger Buchmesse 2021 nominiert.
Tobias Deschner
Tobias Deschner ist seit 2005 Leiter des Labors für Verhaltensendokrinologie am Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie, Abteilung für Primatologie in Leipzig. Im Rahmen seiner Doktorarbeit betrieb er über Jahre hinweg Feldforschung im Taï-Nationalpark an der Elfenbeinküste. Seit 2014 leitet Deschner zudem ein Forschungsprojekt über Schimpansen im Loango Nationalpark, Gabun. Seine Forschungsergebnisse sind in mehr als fünfzig Artikeln in Fachjournalen erschienen.
László F. Földényi
László F. Földényi, 1952 in Debrecen (Ungarn) geboren, ist Kunsttheoretiker, Literaturwissenschaftler und Essayist. Er zählt zu den bedeutendsten ungarischen Intellektuellen und leitet als Professor den Lehrstuhl für Kunsttheorie an der Akademie für Theater und Film, Budapest. Er ist Herausgeber der gesammelten Werke von Heinrich von Kleist in ungarischer Sprache und u.a. Friedrich-Gundolf-Preisträger. Seit 2009 ist er Mitglied der der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Für sein Werk Lob der Melancholie. Rätselhafte Botschaften wird er mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2020 ausgezeichnet.
Wulf Kirsten
Wulf Kirsten, 1934 bei Meißen geboren, arbeitete von 1965 bis 1987 als Lektor beim Aufbau Verlag. Er studierte am Literaturinstitut "Johannes R. Becher" in Leipzig und wird der Sächsischen Dichterschule zugerechnet. Kirsten verfasst neben Prosa und Essays hauptsächlich Lyrik und gilt als wichtiger Vertreter der deutschen Lyrik seit den 70er Jahren. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Peter-Huchel-Preis 1987, dem Heinrich-Mann-Preis 1989 und dem Joseph-Breitbach-Preis 2006.
Kathrin Wehlisch
Kathrin Wehlisch ist Schauspielerin, Sängerin und Hörspielsprecherin. Sie studierte an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« in Leipzig. Danach war sie an mehreren Theatern engagiert, unter anderem im »Theater Basel « oder am »Deutschen Theater Berlin«. Seit 2017 ist sie fest am »Berliner Ensemble« eingestellt. Sie spielt seit 2009 regelmäßig in Kino- und Fernsehproduktionen mit und spricht eine Vielzahl von Hörspielen ein. Sie lebt in Berlin.
Jan Wenzel
Jan Wenzel lebt als Verleger, Autor und Künstler in Leipzig. Zusammen mit Markus Dreßen und Anne König hat er 2001 den Verlag Spector Books gegründet, der 2018 den Sächsischen Verlagspreis und 2019 den Deutschen Verlagspreis erhielt. Als Autor und Herausgeber hat er an einer Vielzahl von Buchprojekten mitgearbeitet, u.a. mit den Künstlern Olaf Nicolai, Alexander Kluge und Erik van der Weijde.
Mehdi Moradpour
Mehdi Moradpour studierte Physik und Industrietechnik in Nur und Qazvin im Iran und ab 2004 Hispanistik, Soziologie, Amerikanistik und Arabistik in Leipzig und Havanna. Er ist als Autor, Übersetzer und Dolmetscher für Farsi/Persisch und Spanisch tätig. Für seine Stücke erhielt er 2015 den Jurypreis des 3. Autorenwettbewerbs der Theater St. Gallen und Konstanz, 2016 den exil-DramatikerInnenpreis der WIENER WORTSTAETTEN, 2017 den Christian-Dietrich-Grabbe-Preis und 2018 den Preis des EURODRAM-Netzwerks.
Ernst Bloch
Ernst Bloch wurde am 8. Juli 1885 in Ludwigshafen geboren. Er war einer der prägenden deutschsprachigen Denker des 20. Jahrhunderts. Zu seinen bekanntesten Werken gehören „Geist der Utopie“, Das Prinzip Hoffnung“ und „Spuren“. Nach Exilstation in Zürich, Wien und Prag emigrierte er in die USA. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er Professor für Philosophie in Leipzig. 1957 wurde er zwangsemeriert und kehrte nach einer Reise 1961 nicht mehr in die DDR zurück. Er nahm eine Gastprofessur an der Universität Tübingen an, wo er am 4. August 1977 starb.
Trương Hồng Quang
Dr. Trương Hồng Quang, geboren 1959 in Nghe An, Vietnam, studierte Germanistik in Leipzig und promovierte dort. Er ist freiberuflicher Dolmetscher und Übersetzer für Deutsch-Vietnamesisch sowie Mitbegründersowie Autor von literaturkrititischen und kulturwissenschaftlichen Beiträgen, Übersetzungen der Essayistik von Heinrich Heine, Theodor W. Adorno, Marcel Reich-Ranicki, der Lyrik von Rainer Maria Rilke, Bertolt Brecht, Ingeborg Bachmann usw.