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Ihre Suche nach "Tiere" ergab 280 Treffer.
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Umi Maisaroh
Maisaroh ist Autorin und Performerin. Sie hat einen Bachelor-Abschluss in Theaterwissenschaften vom Institut Seni Indonesia in Yogyakarta und einen Master-Abschluss von der Freien Universität Berlin. Ihre Texte werden online unter anderem von Asian Feminist Studio Art and Research veröffentlicht und auf der Antiracist Student Conference 2022 an der Humboldt Universität zu Berlin präsentiert. Im Jahr 2022 trat sie zusammen mit dem Kollektiv Soydivision in Aryati in den Uferstudios-Berlin, in Kiamat im Haus der Indonesischen Kulturen-Berlin und in TANAMANTRA am Waisenhausplatz, Pforzheim auf.
Helene Hegemann
Helene Hegemann, 1992 geboren, lebt in Berlin. 2008 gewann sie mit ihrem ersten Film »Torpedo« den Max-Ophüls-Preis. 2010 debütierte sie als Autorin mit dem Roman »Axolotl Roadkill«, der in 20 Sprachen übersetzt wurde. Die Verfilmung, bei der sie selbst Regie führte, wurde beim Sundance Festival 2017 mit dem World Cinema Dramatic Special Jury Award for Cinematography ausgezeichnet. 2013 veröffentlichte sie ihren zweiten Roman »Jage zwei Tiger«, 2018 folgte »Bungalow«, für den sie für den Deutschen Buchpreis nominiert war. 2021 schrieb sie in der KiWi Musikbibliothek über Patti Smith und Christoph Schlingensief, 2022 erschien ihr Kurzgeschichtenband »Schlachtensee«. Sie inszeniert für Oper, Theater und Film.
Maryam Aras
Maryam Aras ist Literaturwissenschaftlerin, Kritikerin und freie Autorin. Ihre Essays und Texte erscheinen unter anderem bei Die Presse, der Berliner Zeitung und Deutschlandfunk Kultur. Maryam kuratiert und moderiert Literaturveranstaltungen, seit Anfang 2022 die Lesungsreihe Klasse Schreiben – neue Perspektiven postmigrantischer Literatur. Außerdem arbeitet sie als Übersetzerin und Literaturvermittlerin persischsprachiger Lyrik und Prosa. Für den Westdeutschen Rundfunk hat sie Radiofeatures geschrieben, wissenschaftlich beschäftigt sie sich vor allem mit Postkolonialität und Rezeptionsmustern von BPoC-Autor*innen im deutschprachigen Feuilleton. Maryam ist Jurymitglied verschiedener Literaturpreise, u.a. für den Preis der Leipziger Buchmesse.
Burcu Argat
Burcu Argat ist Schriftstellerin, Kuratorin und Kulturmanagerin. Sie wurde in der Türkei geboren und studierte in Istanbul Jura. Neben ihrer Tätigkeit als Rechtsanwältin arbeitete sie in der Türkei als freie Autorin. Seit 2016 lebt und arbeitet sie in Berlin. In 2021 schloss sie ihre Weiterbildung für Kulturmanagement der Deutschen Akademie für Management ab. Für ihren Romanentwurf “Solange die Zeit stehenbleibt” hat sie das Arbeitsstipendium der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa für Literatur in nichtdeutscher Sprache erhalten. Sie entwickelt und leitet Kulturprojekte und kuratiert Ausstellungen. “Ich bin aus Mitte” (Mitte Museum), “30 kg” (Humboldt Forum), “Die ewige Migrantin” und “Berlin in der türkischen Literatur” sind einige ihrer Projekte.
Simon Brunel
Simon Brunel, geboren in Boulogne sur Mer (Frankreich), studierte Architektur an der Ecole Nationale Supérieure d‘Architecture et de Paysage in Lille. Anschließend war er im Rahmen eines DAAD Stipendiums an der Europa Universität in Frankfurt (Oder), wo 2007 das Filmprojekt „La frontière interieure“ entstand. Brunel arbeitet als freiberuflicher Filmemacher, Produzent und künstlerischer Leiter bei Atelier Limo, das er 2008 mit Nicolas Pannetier gegründet hat. Zuletzt produzierte das Duo mehrere Ausstellungen zum Thema Grenze, Kommunikationsvideos für Forschungseinrichtungen und europäische Projekte sowie Dokumentarfilme, darunter "J'aime ma lagune" in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Côte d'Ivoire.
Tristan Marquardt
Tristan Marquardt, geboren 1987 in Göttingen, ist Lyriker und Literaturvermittler. Er lebt in München und Zürich. Sein Debüt „das amortisiert sich nicht“ erschien 2013 bei kookbooks, ebenso der Band „scrollen in tiefsee“ (2018). Er ist Mitglied des Berliner Lyrikkollektivs G13. Seit 2012 kuratiert er die Lesereihe meine drei lyrischen ichs in München. Marquardt ist Mitinitiator des Großen Tags der jungen Münchner Literatur und der Initiative Unabhängige Lesereihen. Er ist als Übersetzer aus dem Mittelhochdeutschen tätig. Zusammen mit Jan Wagner ist er Herausgeber der bei Hanser erschienenen zweisprachigen Minnesang-Anthologie Unmögliche Liebe (Die Kunst des Minnesangs in neuen Übertragungen, 2017).
Annet Schaap
Die niederländische Illustratorin und Kinderbuchautorin Annet Schaap wurde 1965 in Ochten geboren. Sie studierte an der Kunstschule in Kampen und an der Koninklijke Academie van Beeldende Kunsten in Den Haag. 1988 illustrierte Schaap ihr erstes Kinderbuch, »Jokel, Jula und Jericho« von Christine Nöstlinger. Seitdem schuf Schaap Illustrationen für über zweihundert Bücher von zahlreichen Autor*innen. 2017 debütierte Schaap als Autorin mit dem Buch »Lampje« (dt. »Emilia und der Junge aus dem Meer«, 2019). Inspiriert wurde Schaap für diese Geschichte, die im Auftrag eines Kammermusikfestivals entstand, von der Musik von Modest Mussorgskis »Bilder einer Ausstellung«. Die Autorin lebt in Utrecht.
Michel Faber
Michel Faber wurde 1960 in Den Haag geboren. Als er sieben Jahre alt war, zog er mit seinen Eltern nach Australien, wo er am Rand von Melbourne aufwuchs. Nach der Schulzeit studierte er bis 1980 an der University of Melbourne Niederländisch, Philosophie, Rhetorik und Englisch. 1993 wanderte er nach Schottland aus und lebte fortan nahe der Stadt Inverness. 1998 debütierte Faber mit dem Kurzgeschichtenband »Some Rain Must Fall« (Ü: Regen muss fallen). Für sein Werk wurde Faber mit zahlreichen Preisen geehrt, darunter dem Neil Gunn Prize, dem Macallan Prize und dem Saltire First Book of the Year Award. Seine Werke »Under the Skin« und »The Crimson Petal and the White« wurden verfilmt.
Claudia Piñeiro
Die argentinische Schriftstellerin Claudia Piñeiro wurde 1960 in Buenos Aires geboren. Nach einem Studium der Wirtschaftswissenschaften arbeitete sie als freie und später feste Redakteurin für verschiedene Zeitungen, Zeitschriften und Radiosender. Als Schriftstellerin debütierte sie 2003 mit dem Roman »Tuya« (dt. »Ganz die Deine«, 2009). Piñeiros zweiter, mit dem Premio Clarín ausgezeichneter Roman »Las viudas de los jueves« (2005) erschien 2010, als Argentinien Gastland der Frankfurter Buchmesse war, unter dem Titel »Die Donnerstagswitwen« in deutscher Übersetzung und avancierte zum Bestseller in mehr als ein Dutzend Ländern.
Für ihr literarisches Werk wurde Piñeiro mit zahlreichen Preisen geehrt, neben ihren Romanen schrieb Theaterstücke und Kinderbücher. Die Autorin lebt in Buenos Aires.
Jens Harzer
Jens Harzer, 1972 in Wiesbaden geboren, absolvierte die Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Von 1993 bis 2009 gehörte er zum Ensemble von Dieter Dorn, zunächst an den Münchner Kammerspielen, dann am Bayerischen Staatsschauspiel. In dieser Zeit gastierte er unter anderem an der Schaubühne Berlin, am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am Schauspiel Frankfurt, bei der RuhrTriennale, am Deutschen Theater Berlin und am Burgtheater Wien. Mit der Intendanz von Joachim Lux wechselte er ans Thalia Theater. In regelmäßigen Gastengagements ist er seit 2000 bei den Salzburger Festspielen und seit 2018/19 - mit der Intendanz von Johan Simons - am Schauspielhaus Bochum zu sehen.