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Ihre Suche nach "Iran" ergab 20 Treffer.
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Sarah Rauchfuß
Sarah Rauchfuß (geboren 1990 in Ottersberg bei Bremen) übersetzt seit 2019 zeitgenössische persische Literatur aus Afghanistan und dem Iran. Als freiberufliche Übersetzerin ist sie u.a. für das Projekt Weiter Schreiben, den DAAD sowie verschiedene Literaturinstitutionen und -festivals im deutschsprachigen Raum tätig. Mit Hussein Mohammadis »Scheherazades Erben« (Edition Bücherlese, Schweiz) erschien 2022 ihre erste Romanübersetzung.
Tanasgol Sabbagh
Tanasgol Sabbagh, geboren 1993 in Amol (Iran), tritt seit 2011 deutschlandweit auf Slambühnen auf. Sie machte ihren Bachelor in Orientwissenschaft mit dem Schwerpunkt Politik und beschäftigt sich in ihren Texten häufig mit sozialen und gesellschaftlichen Missständen wie Sexismus und Rassismus, zu denen sie immer einen persönlichen Bezug herstellt. Die in Berlin lebende Dichterin bewegt ihre Arbeit zwischen stage poetry und page poetry in Form von Performances, Audiostücken, Videoinstallationen und musikalischen Kollaborationen. Sie ist Gründerin und Redakteurin des auditiven Literaturmagazins Stoff aus Luft, das als Podcast erscheint.
Lorenz Just
Lorenz Just, 1983 geboren, studierte Islamwissenschaften in Halle an der Saale. Während des Studiums bereiste er Ägypten, den Jemen, Syrien und den Iran. Im Libanon verbrachte er längere Zeit am Orient-Institut in Beirut. Von 2011 bis 2015 war er Student am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig, 2014 Finalist beim MDR-Literaturwettbewerb. Sein Jugendbuch "Mohammed. Das unbekannte Leben des Propheten" erschien 2015 im Gabriel Verlag. "Der böse Mensch" erschien 2017 bei DuMont. Just lebt in Hannover.
Afshin Javadi Torshizi
Der Dichter und Bauingenieur Afshin Javadi Torshizi, geboren 1984 in Khorassan, ist im Iran aufgewachsen und lebt nun seit Herbst 2010 in Deutschland. Nachdem einige seiner Werke bereits in verschiedenen Sammelbänden erschienen waren, veröffentlichte Afshin Javadi Torshizi im Jahr 2013 schließlich mit „Die Zeit wird älter“ seinen ersten eigenen Gedichtband. Seinen zweiten Gedichtband mit dem Titel „Stockende Uhr, Stockende Zeit“ publizierte er im Jahr 2018.
Ottessa Moshfegh
Ottessa Moshfegh wurde 1981 in Boston als Tochter eines iranischen Violinisten und einer kroatischen Bratschistin geboren und wuchs in Newton auf. Mosfeghs Kurzgeschichten wurden zunächst in »The Paris Review«, »Vice« und »The New Yorker« veröffentlicht. 2014 erschien ihr Debüt, die Novelle »McGlue« (dt. 2016). 2015 erschien ihr erster, von der Kritik hochgelobter Roman »Eileen«. Der Roman wurde mit dem PEN / Hemingway Award ausgezeichnet und stand 2016 auf der Shortlist des Man Booker Prize. Ottessa Moshfegh lebt in Los Angeles.
Mehdi Moradpour
Mehdi Moradpour studierte Physik und Industrietechnik in Nur und Qazvin im Iran und ab 2004 Hispanistik, Soziologie, Amerikanistik und Arabistik in Leipzig und Havanna. Er ist als Autor, Übersetzer und Dolmetscher für Farsi/Persisch und Spanisch tätig. Für seine Stücke erhielt er 2015 den Jurypreis des 3. Autorenwettbewerbs der Theater St. Gallen und Konstanz, 2016 den exil-DramatikerInnenpreis der WIENER WORTSTAETTEN, 2017 den Christian-Dietrich-Grabbe-Preis und 2018 den Preis des EURODRAM-Netzwerks.
Christoph Reuter
Christoph Reuter, geboren 1968, hat Islamistik studiert und berichtet seit vielen Jahren für GEO, Stern und Die Zeit aus der islamischen Welt, mit den Schwerpunkten Naher Osten und Iran. 1997 erhielt er den Springer-Journalistenpreis. Sein Buch über Selbstmordattentäter „Mein Leben ist eine Waffe“ kam 2002 heraus.
Mansoureh Shojaee
Mansoureh Shojaee, 1958 in Teheran geboren, gehört zu den führenden Köpfen der iranischen Frauenrechtsbewegung. Sie war Bibliothekarin in der Nationalbibliothek Teheran und arbeitete als Journalistin, freie Schriftstellerin und literarische Übersetzerin aus dem Französischen. Wegen ihres politischen Engagements wurde sie mehrfach verhaftet, bis sie schließlich ins Exil ging und dort ihre Arbeit als Frauenrechtsaktivistin, Autorin und Journalistin fortsetzte. Von Januar 2011 bis September 2013 war sie Stipendiatin im Writers-in-Exile-Programm des PEN-Zentrums Deutschland.
Najem Wali
Najem Wali, geboren 1956 in Basra, flüchtete 1980 nach Ausbruch des Iran-Irak-Kriegs nach Deutschland. Er zählt zu den führenden Schriftstellern der jüngeren Generation der arabischen Welt. Seine Romane und Erzählungen wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Wali schreibt regelmässig für verschiedene renommierte Zeitungen, u.a. für die arabische Tageszeitung Al-Hayat, die NZZ und Die Zeit.
Doris Lessing
Doris Lessing, geboren 1919 in Kermanschah (Iran), wuchs in der britischen Kolonie Südrhodesien auf, wo ihre Eltern Landbau betrieben. Seit 1949 lebte sie in England, wo 1950 ihr erster Roman "The Grass Is Singing" erschien, dem sofort großer Erfolg zuteil wurde. Mit dem Roman "The Golden Notebook" wurde sie 1962 weltweit berühmt. 2007 wurde ihr der Nobelpreis für Literatur verliehen. Die Autorin verstarb 2013 in London.