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Ihre Suche nach "Film" ergab 225 Treffer.
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Meike Schlüter
Meike Schlüter, geboren 1971 in Bielefeld, ist eine deutsche Schauspielerin. Bühnenerfahrung sammelte sie zunächst in der Spielzeit 1996/97 am Badischen Staatstheater, Karlsruhe, und anschließend bis 2000 an den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel. Weitere Stationen waren das Altonaer Theater in Hamburg und die Berliner Sophiensaele. Während dieser Zeit stand sie für die zwei Kinofilme “Einer meiner ältesten Freunde” (1994) und “Nach Fünf im Urwald” (1995) vor der Kamera. Es folgte die Rolle der Nachtschwester in der preisgekrönten Komödie “Aus der Tiefe des Raumes – …mitten ins Netz!” (2004). Neben Sprechertätigkeiten für verschiedene Radiosender und zahlreichen Lesungen arbeitet sie seit 2008 als Lektorin für den Verlag Matthes & Seitz Berlin.
Damir Imamović
Damir Imamović, 1978 in Sarajevo geboren, interessiert sich seit seiner Kindheit für Musik, studierte allerdings zunächst Philosophie und arbeitete gemeinsam mit Farah Tahirbegović an einem Buch über das traditionelle „sevdha“-Genre, bevor er professioneller Musiker wurde. Er spielt solo, gemeinsam mit dem Damir Imamović Trio oder dem Damir Imamović’s Sevdah Takht. 2009 gründete er „SevdahLab“, ein mobiles, interaktives Sevdah-Labor, in dem er die Geschichte und Ästhetik dieser traditionellen Kunst erforscht. Imamović schreibt Musik für Theater und Film und wurde 2015 mit dem „Grgo Martić“ Preis für die Förderung der Bosnischen Musik ausgezeichnet.
Bernhard Schlink
Bernhard Schlink, 1944 geboren, ist ein erfolgreicher Schriftsteller und Jurist. Von 1988 bis 2006 war er Richter des Verfassungsgerichtshofs für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster und von 1992 bis zu seiner Emeritierung 2009 Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Für seinen Roman "Der Vorleser" (1995), der mit Kate Winslet in der Hauptrolle oscargekrönt verfilmt und in über 50 Sprachen übersetzt wurde, erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u. a. den 'Grinzane-Cavour-Preis', den 'Hans-Fallada-Preis' und den 'Prix Laure Bataillon' 1997 sowie das 'Bundesverdienstkreuz 1. Klasse' 2003. Bernhard Schlink lebt in Berlin und New York.
Leila Slimani
Die französisch-marokkanische Autorin Leïla Slimani gilt als die aufregendste literarische Stimme Frankreichs. Slimani wurde 1981 in Rabat geboren und wuchs in Marokko auf. Nach dem Studium an der Pariser Eliteuniversität Sciences Po arbeitete sie als Journalistin für die Zeitschrift »Jeune Afrique«. »Dann schlaf auch du« wurde mit dem höchsten Literaturpreis des Landes, dem Prix Goncourt, ausgezeichnet und erscheint in 37 Ländern. Ihr ebenfalls preisgekröntes literarisches Debüt »Dans le jardin de l’ogre« wird derzeit verfilmt. Darüber hinaus ist Leïla Slimani im November 2017 zur persönlichen Beauftragten von Staatspräsident Emmanuel Macron zur Pflege des französischen Sprachraums ernannt worden. Sie ist verheiratet und Mutter zweier Kinder und lebt in Paris.
Lisa Wildmann
Nach einer Tanzausbildung studierte sie Schauspiel und Regie am Mozarteum Salzburg. Bereits während des Studiums Engagement bei den Salzburger Festspielen („Libussa“, Regie: Peter Stein). Ihr erstes Engagement führte sie ans Landestheater Linz, anschließend ging sie ans Theater Bielefeld und von 2005-2011 war sie Ensemblemitglied am Staatstheater Stuttgart. Hier arbeitete sie u.a. mit Volker Lösch, Jan Neumann, Annette Pullen, Stephan Rottkamp und Hasko Weber.
Seither freischaffend, z.B. am Schauspielhaus Wien, an der Staatsoper Stuttgart, bei den Kunstfestspielen Herrenhausen und am Theater Heidelberg. Lisa Wildmann arbeitet außerdem als Sprecherin, ist für Film und Fernsehen tätig und unterrichtet an der Theaterakademie Stuttgart. Sie lebt mit ihrer Familie in Stuttgart.
Friedrich Kittler
Friedrich Kittler wurde 1943 in Rochlitz geboren. Er studierte Germanistik, Romanistik und Philosophie in Freiburg. Nach seiner Promotion über C. F. Meyer verfasste er mit "Aufschreibesysteme 1800/1900" 1985 eines der einflussreichsten literatur- und medienwissenschaftlichen Werke der letzten Jahrzehnte. In der Folge wandte er sich immer stärker der Mediengeschichte und ihren technischen Aspekten zu (z. B. mit "Grammophon, Film, Typewriter" 1986). In seiner letzten Schaffensphase widmete sich Kittler verstärkt der griechischen Antike. Heute gilt Kittler als einer der wichtigsten Medienhistoriker und -theoretiker. Er starb am 18. Oktober 2011.
Milena Nikolova
Milena Nikolova, 1974 in Sofia geboren, wuchs in Bulgarien, Deutschland und der Schweiz auf. Seit 1995 lebt sie in Berlin, wo sie an der Humboldt-Universität ein Studium der amerikanischen und skandinavischen Literatur- und Kulturwissenschaften absolvierte. Zwischen 1996 und 2000 war sie Kunstkorrespondentin für die Zeitschriften Flash Art und Spiegel Spezial. Später begleitete sie als Produzentin mehrere große Filmprojekte. 2016 erschien ihre lyrische Erzählung „SchrödingER’s Cat – a subatomic love story“ mit Illustrationen von Viktor Muhtarov, Tita Koicheva und Sava Muhtarov. Die deutsch- sowie englischsprachige Veröffentlichung des Buches sind für das kommende Jahr geplant. Milena Nikolova arbeitet als freie Autorin, Redakteurin und Übersetzerin in Berlin.
Helmut Krausser
Helmut Krausser, geboren 1964 in Esslingen am Neckar, ist ein deutscher Schriftsteller, Journalist, Rezensent und Komponist. Nach dem Abitur 1985 studierte er Archäologie, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der LMU München, brach das Studium allerdings ab und begann ein Leben auf der Straße. Krausser war Nachtwächter, Opernkomparse, Zeitungswerber, Popsänger, Rundfunksprecher und Journalist; im Jahre 2001 wurde er zudem oberbayerischer Schachmeister. Ebenso vielfältig wie sein Leben gestaltet sich sein literarisches Werk: Er schrieb Romane, Novellen, Erzählungen, Lyrik, Bühnenstücke, Hörspiele, Tagebücher und Musik, mit seinem Roman "Melodien" wurde er 1993 bekannt und mit dem Tukan-Preis ausgezeichnet. Sein Roman "Der große Bagarozy" wurde von Bernd Eichinger 1999 verfilmt. Von 1998 bis 1999 war er Stipendiat der Villa Massimo in Rom, mit "Dienstag" schrieb er 1998 das "Hörspiel des Jahres". Heute lebt er in Rom und Potsdam.
Ina Hartwig
Ina Hartwig, geb. 1963 in Hamburg, studierte Romanistik und Germanistik in Avignon und Berlin. Nach vielen Jahren als verantwortliche Literaturredakteurin der „Frankfurter Rundschau“ (1997-2009) und Herausgeberin des „Kursbuch“ (2002-2005) war sie freischaffende Autorin, Kritikerin und Moderatorin. Sie hatte Gastprofessuren in St. Louis (USA), Göttingen und Leipzig inne, und schrieb u.a. für die „Die Zeit“ und die „Süddeutsche Zeitung“. 2011 wurde sie mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik ausgezeichnet. Im S. Fischer Verlag erschien ihre Essaysammlung „Das Geheimfach ist offen. Über Literatur“ (2012). Für den Film „Die Geträumten“ (Österreich 2016) verfasste sie zusammen mit der Regisseurin Ruth Beckermann das Drehbuch. Im akademischen Jahr 2015/16 war sie Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Seit Juli 2016 ist sie Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main.
Jaroslav Rudiš
Jaroslav Rudiš, geboren 1972, ist Schriftsteller, Drehbuchautor und Dramatiker. Er studierte Deutsch und Geschichte in Liberec, Zürich und Berlin und arbeitete u.a. als Lehrer und Journalist. Im Luchterhand Literaturverlag erschienen seine aus dem Tschechischen übersetzten Romane „Grand Hotel“, „Die Stille in Prag“, „Vom Ende des Punks in Helsinki“ und „Nationalstraße“, bei btb außerdem „Der Himmel unter Berlin“. „Winterbergs letzte Reise“, der erste Roman, den Jaroslav Rudiš auf Deutsch geschrieben hat, ist 2019 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. 2012 erschien bei Voland & Quist seine Graphic Novel „Alois Nebel“ auf Deutsch, illustriert von Jaromír 99. 2012/13 hatte Jaroslav Rudiš die Siegfried-Unseld-Gastprofessur an der Humboldt-Universität zu Berlin inne. 2014 erhielt Jaroslav Rudiš für sein Werk den Usedomer Literaturpreis, 2018 wurde er mit dem Preis der Literaturhäuser ausgezeichnet. Seine Romane „Grand Hotel“ und „Nationalstraße“ sowie „Alois Nebel“ wurden verfilmt.