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Franz Hodjak
Franz Hodjak, geboren 1944 in Hermannstadt (Rumänien), studierte Germanistik und Romanistik und arbeitete anschließend als Verlagslektor für deutschsprachige Bücher im Dacia Verlag in Klausenburg. 1970 erschien sein erster Gedichtband "Brachland". 1992 übersiedelte er nach Deutschland. Hodjak erhielt zahlreiche Auszeichnungen für sein literarisches Werk.
Christoph Ransmayr
Christoph Ransmayr (*1954 in Wels/Oberösterreich) studierte Philosophie in Wien, wo er nach Jahren in Irland und auf Reisen wieder lebt. Für seine Bücher, die in mehr als dreissig Sprachen übersetzt wurden, erhielt er unter anderem die nach Franz Kafka und Bert Brecht benannten Literaturpreise und gemeinsam mit Salman Rushdie den Prix Aristeion der Europäischen Union.
Arno Camenisch
Arno Camenisch (*1978 in Tavanasa/GR) studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel, wo er auch lebt. ER schreibt auf Deutsch und Räteromanisch. Seine Texte, Sez Ner (2009) und Hinter dem Bahnhof (2010) wurden in 15 Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem ZKB Schillerpreis und dem Berner Literaturpreis.
Torsten Schulz
Torsten Schulz, geboren 1959 in Berlin, ist Autor, Regisseur und an der HFF Babelsberg Professor für Dramaturgie. Der Roman „Boxhagener Platz“ erschien 2004 bei Ullstein, wurde in mehrere Sprachen übersetzt und auch als Hörbuchversion und Spielfilm bearbeitet. 2013 ist mit „Nilowsky“ (Klett Kotta) ein weiterer Roman erschienen.
Dea Loher
Dea Loher, 1964 geboren, ist Dramatikerin und Prosaautorin. 1991 wurde ihr erstes Drama „Olgas Raum“ uraufgeführt. Ihre Theaterstücke sind in mehrere Sprachen übersetzt und werden weltweit aufgeführt. Im Jahr 2005 erschien ihr Prosadebüt „Hundskopf“. Für ihre Arbeit wurde sie mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt.
Hubert Spiegel
Von 2001 bis 2008 leitete Hubert Spiegel, Jahrgang 1962, das Literaturressort der "FAZ" und widmet sich heute vor allem der Reportage. Er ist Herausgeber u.a. eines Bandes über M. Reich-Ranicki und einer Anthologie, in der heutige Autoren die sprachkritische Idee von Hofmannsthals berühmter Erzählung "Brief an Lord Chandos" aufgreifen und variieren.
Matthias Brandt
Matthias Brandt, geboren 1961 in Berlin, ist ein deutscher Schauspieler. Der Sohn des früheren deutschen Bundeskanzlers studierte in Hannover Schauspiel und hatte ab 1985 Engagements in zahlreichen deutschsprachigen Theatern. Seit 2000 ist Brandt auch regelmäßig in TV- sowie Kinoproduktionen zu sehen. 2008 erhielt er die Goldene Kamera als Bester Deutscher Schauspieler.
Ralf Rothmann
Seit der Publikation der Romane "Stier" und "Wäldernacht" in der ersten Hälfte der 90er Jahre gilt Ralf Rothmann der Literaturkritik als einer der wichtigsten deutschsprachigen Autoren. Rothmanns Romane und Erzählungen halten häufig ein kleinbürgerliches Ruhrpott-Milieu fest und beschäftigen sich mit der Popkultur der 70er Jahre und ihren Folgen. Rothmann wurde 1953 in Schleswig geboren.
Wilhelm Schmid
Wilhelm Schmid, geboren 1953, lebt als freier Philosoph in Berlin und lehrt als außerplanmäßiger Professor an der Universität Erfurt. Sein Schwerpunkt liegt auf dem Gebiet der Lebenskunstphilosophie. Er studierte in Berlin, Tübingen und Paris war viele Jahre lang Gastdozent in Riga (Lettland) und Tiflis (Georgien). Seine Schriften wurden in mehrere Sprachen übersetzt.
Pawel Huelle
Pawel Huelle, geboren 1957 in Danzig, studierte Literaturwissenschaft und arbeitete anschließend als Journalist. Sein erster Roman „Weiser Dawidek“ brachte ihm 1987 großes Lob der Kritik ein und wurde bald in zahlreiche Sprachen übersetzt. 1997 gehörte Huelle zu den Nominierten des Nike-Literaturpreises.