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Nana Oforiatta Ayim
Nana Oforiatta Ayim ist Autorin, Filmemacherin und Kunsthistorikerin. Sie ist in Düsseldorf geboren und aufgewachsen. Ihr Großvater ist König der ghanaischen Region Akyem Abuakwa. Sie studierte Afrikanische Kunstgeschichte und Politikwissenschaften, arbeitete für die UN in New York und ist heute weltweit vor allem als Kunstvermittlerin und Kuratorin tätig. Als Gründerin des ANO Institute of Arts and Knowledge hat sie Projekte wie »Das mobile Museum« sowie die erste Enzyklopädie der afrikanischen Kultur angestoßen. Diese ist als Open-Source Archiv-Plattform angelegt, die afrikanische Kunstwerke aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft versammeln möchte, um eine neuartige Wahrnehmung afrikanischer Kunst und ein anderes Verständnis für den Kontinent voranzutreiben. Es ist somit das erste panafrikanische (virtuelle) Kunstmuseum. Nana Oforiatta Ayim kuratiert weltweit Ausstellungen und hält Vorträge über kulturelle Narrative. 2019 verantwortete sie den ersten ghanaischen Pavillon auf der Biennale von Venedig.
Beate Tröger
Beate Tröger, geboren in Selb/Oberfranken, studierte Germanistik, Anglistik und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft in Erlangen und Berlin. Sie lebt in Frankfurt am Main und arbeitet als Literaturkritikerin, Moderatorin und Jurorin. Journalistische Erfahrungen sammelte sie u.a. bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Feuilleton) und bei der Süddeutschen Zeitung. Beate Tröger verfasst Beiträge für den FREITAG, die Frankfurter Hefte, den Deutschlandfunk, den SWR und den WDR. Beate Tröger unternimmt gelegentlich Exkurse in die Literaturwissenschaft: Sie hat Aufsätze und Lexikoneinträge zu Nico Bleutge, Paul Celan, Ted Hughes, Peter Kurzeck, Friederike Mayröcker und Olga Martynova verfasst.
Annemie Vanackere
Annemie Vanackere studierte Philosophie in Leuven und Paris sowie ein Jahr Theater- und Filmwissenschaft in Leuven. Sie arbeitete als Produktionsleitung u.a. für STUC und das Festival KLAPSTUK, 1993 übernahm sie die künstlerische Leitung des Nieuwpoorttheater in Ghent. Von 1995 bis 2011 war Annemie Vanackere an der Rotterdamse Schouwburg beschäftigt, seit 2001 als künstlerische Ko-Leiterin sowie als Leiterin des an die Schouwburg angegliederten Productiehuis Rotterdam. Bis 2011 war sie zudem künstlerische Leiterin von "De Internationale Keuze van de Rotterdamse Schouwburg", dem 2001 von ihr mitgegründeten jährlich stattfindenden internationalen Theater-, Tanz- und Performancefestivals in Rotterdam. Seit September 2012 ist Annemie Vanackere die Intendantin und Geschäftsführerin des HAU Hebbel am Ufer in Berlin, das sie am 1. November 2012 mit ihrem Team neu eröffnet hat.
Das HAU Hebbel am Ufer steht für aktuelle künstlerische Positionen an der Schnittstelle von Theater, Tanz und Performance. Darüber hinaus sind Musik, Bildende Kunst und diskursive Formate feste Bestandteile des Programms. Internationale Koproduktionen und Projekte der Berliner und (inter-)nationalen Theater- und Tanzszene sowie Themenschwerpunkte und Festivals werden hier entwickelt und gezeigt. Das HAU ist Veranstalter des jährlich stattfindenden internationalen Festivals "Tanz im August".
queeres lesen hören - Normen schreibend durchqueeren – queernormatives Schreiben
Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „queeres lesen hören“; ein audiovisueller Parcours von Lann Hornscheidt und Kristof Magnusson
Forrest Gander
Forrest Gander, geboren in der Mojave-Wüste, lebt heute mit der Künstlerin Ashwini Bhat in der Nähe von San Francisco, Kalifornien. Er studierte Geologie und Englische Literatur und ist als Autor sowie als Übersetzer tätig und veröffentlicht kritische Essays in »The Nation«, »The New York Times Book Review« und im »New York Journal of Books«. In San Francisco traf er die Dichterin C. D. Wright und lebte mit ihr zusammen in Mexiko, Arkansas und schließlich Rhode Island, wo Gander an der Harvard University unterrichtete und das Literary Arts Program an der Brown University leitete. Von der zeitgenössischen lateinamerikanischen Dichtung inspiriert, die er in Mexiko kennengelernt hatte, begann er mit seiner Übersetzertätigkeit von Werken aus Mexiko, Bolivien, Argentinien, Chile, Spanien und Japan und wurde mehrfach dafür ausgezeichnet.
Neben seinen Essays und Übersetzungen veröffentlichte er mehrere Lyrikbände. Zuletzt erschien der Band »Be With« (2018), für den er mit dem Pulitzer Prize ausgezeichnet wurde. Ganders Lyrik beschäftigt sich mit der Komplexität von Intimität und Freundschaft sowie dem wechselseitigen Verhältnis von menschlicher und nichtmenschlicher Welt – ein Genre, das den Namen Ökopoetik erhalten hat. 2008 erschien sein erster Roman »As a Friend« (dt. »Als es dich gab«, 2010), der gerade verfilmt wird. Darin löst ein Landvermesser in seiner Umgebung eine Atmosphäre der Erotik und der intensiven Auseinandersetzung mit dem eigenen Selbst aus. 2014 veröffentlichte Gander seinen gefeierten zweiten Roman »The Trace« (Ü: Die Spur) über ein Paar, das sich auf den Spuren des Bürgerkriegsschriftstellers Ambrose Bierce in der Chihuahua-Wüste verirrt.
Gander arbeitet häufig mit anderen Künstler*innen zusammen, darunter Ann Hamilton, Sally Mann, Gus Van Sant und Graciela Iturbide. Er erhielt Stipendien von der Library of Congress, der Guggenheim, der Howard, der Whiting und der United States Artists Foundation.
queeres lesen hören - Geschichte eines Aufbruchs
Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „queeres lesen hören“; ein audiovisueller Parcours von Lann Hornscheidt und Kristof Magnusson
Die Feuerschrift. Giacomo Casanova und das Ende des alten Europa
01. April 2025
Literaturhaus Stuttgart
Lesung, Gespräch und ARTE Filmpremiere
Autor: Lothar Müller
Moderation: Daniela Strigl
Filmeinführung: Reinhold Jaretzky
Besprochene Bücher: Die Feuerschrift. Giacomo Casanova und das Ende des alten Europa
Unterwegs in Russland. Ein »Grenzgänger«-Abend
15. Juni 2018
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung: Olga Martynova
Moderation: Christine Hamel
Filmvorführung: »Im freien Fall«
Susanne Schüle, Elena Levina
Moderation: Petra Palmer
Besprochene Bücher: Über die Dummheit der Stunde: Essays
Brandstifter, Biedermänner, Bleierne Zeiten – Repräsentation linker und rechter Gewalt in bundesdeutschen Filmen nach 1968
16. Oktober 1998
Deutsches Literaturarchiv Marbach
Goethe-Institut Amsterdam
Vortrag: Ulrich Kriest
Sammlung „Goethe-Institut Amsterdam“: Tonkassetten 74 u. 75
Autoren-Poetik: „Filme der Frühzeit“
14. Dezember 2005
Literarisches Colloquium Berlin
Vortrag: Marcel Beyer