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Ralf Rothmann

Seit der Publikation der Romane "Stier" und "Wäldernacht" in der ersten Hälfte der 90er Jahre gilt Ralf Rothmann der Literaturkritik als einer der wichtigsten deutschsprachigen Autoren. Rothmanns Romane und Erzählungen halten häufig ein kleinbürgerliches Ruhrpott-Milieu fest und beschäftigen sich mit der Popkultur der 70er Jahre und ihren Folgen. Rothmann wurde 1953 in Schleswig geboren.

Alain Robbe-Grillet

Alain Robbe-Grillet, geboren 1922 in Brest, studierte zunächst Agrarwissenschaften und veröffentlichte 1949 seinen ersten Roman „Un régicide“. Der Begriff vom „Noveau Roman“ geht auf einen Essay Robbe-Grillets zurück. Seit den 1960er Jahren war er auch als Regisseur und Drehbuchautor tätig. Er starb 2008 in Caen.

Torsten Schulz

Torsten Schulz, geboren 1959 in Berlin, ist Autor, Regisseur und an der HFF Babelsberg Professor für Dramaturgie. Der Roman „Boxhagener Platz“ erschien 2004 bei Ullstein, wurde in mehrere Sprachen übersetzt und auch als Hörbuchversion und Spielfilm bearbeitet. 2013 ist mit „Nilowsky“ (Klett Kotta) ein weiterer Roman erschienen.

Ulla Lenze

Ulla Lenze, 1973 geboren, studierte Schulmusik und Philosophie in Köln. Für ihren 2003 erschienenen Debütroman „Schwester und Bruder“ erhielt sie mehrere Auszeichnungen und Stipendien. Der zweite Roman „Archanu“ folgte 2008. Für verschiedene Zeitungen, u. a. Die Zeit und die Frankfurter Allgemeine Zeitung verfasst sie literarische Reiseberichte.

Arundhati Roy

Suzanna Arundhati Roy (geb. am 24. November 1961 in Shillong, Meghalaya) ist eine indische Schriftstellerin, Drehbuchautorin, politische Aktivistin und Globalisierungskritikerin. Neben dem Roman Der Gott der kleinen Dinge verfasste sie mehrere politische Sachbücher und zahlreiche Essays. 2017 erschien ihr zweiter Roman Das Ministerium des äußersten Glücks.

Natalka Sniadanko

Natalka Sniadanko, geboren 1973 in Lwiw (Sowjetunion), studierte dort und in Freiburg (Breisgau) Slawistik und Romanistik. Ihr Debütroman "Kolekciija Pristrastej" (dt. "Sammlung der Leidenschaften") erschien 2004. Sie übersetzt deutsche und polnische Literatur ins Ukrainische und schreibt für verschiedene Zeitungen.

Stefanie Zweig

Stefanie Zweig wurde 1932 im damaligen Oberschlesien geboren. 1938 emigrierte sie mit ihrer jüdischen Familie nach Kenia, mit der sie 1947 nach Deutschland zurückkehrte. Ab 1959 arbeitete sie für die Abendpost/Nachtausgabe in Frankfurt a. M., deren Feuilleton sie von 1963 bis 1988 leitete. Ihre Afrika-Romane machten sie zu einer Bestsellerautorin. Sie starb 2014 in Frankfurt am Main.

Dieter Schlesak

Dieter Schlesak, geboren 1934 in Sighisoara (Rumänien), studierte Germanistik in Bukarest. Ab 1969 lebte er abwechselnd in der Bundesrepublik und in Italien. 1986 erschien sein Debütroman „Vaterlandstage und die Kunst des Verschwindens“. Er veröffentlichte zahlreiche weitere Romane, Lyrikbände und Sachbücher sowie Übersetzungen.

Jakob Arjouni

Jakob Arjouni, geboren 1964 in Frankfurt am Main, veröffentlichte nach einem abgebrochenen Studium 1985 seinen Debütroman "Happy Birthday, Türke!". Arjouni veröffentlichte Theaterstücke, Romane und Erzählungen und wurde u.a. mit dem Deutschen Krimi-Preis 1992 ausgezeichnet. Er starb 2013 in Berlin.

Gion Mathias Cavelty

Gion Mathias Cavelty, geboren 1974 in Chur / Schweiz, studierte Italienisch und Rätoromanisch und lebt heute als Schriftsteller und Journalist in Zürich. 1997 begann er mit „Ad absurdum“ die Publikation seiner Trilogie absurder Romane. Bekannt wurde er vor allem durch sein Buch „Endlich Nichtleser“, das 2000 erschien.

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