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Adrian Kasnitz

Von Adrian Kasnitz, 1974 an der Ostsee geboren, erschienen zuletzt die Gedichtbände Kalendarium #1 bis #5 (2015-2019) und Glückliche Niederlagen (2016) sowie der Roman Bessermann (2017). Für seine Texte, die mit Sprach- und Alltagsschnipseln arbeiten, erhielt er u. a. das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium und den GWK-Förderpreis.

Jan Wagner

Jan Wagner, geboren 1971 in Hamburg, studierte dort sowie in Dublin und Berlin Anglistik. 2001 erschien sein erster Gedichtband "Probebohrung im Himmel", zugleich veröffentlichte er erste Übersetzungen englischsprachiger Lyrik. Im folgenden Jahrzehnt etablierte er sich als einer der wichtigsten deutschen Gegenwartsdichter und wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien bedacht. 2015 wurde sein Gedichtband "Regentonnenvariationen" als erstes lyrisches Werk mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.

Hans Joachim Schädlich

Hans Joachim Schädlich, 1935 in Reichenbach im Vogtland geboren, studierte Germanistik in Berlin und Leipzig. Schon während seiner Promotionszeit von 1960 bis 1966 war er an der Akademie der Wissenschaften in Ostberlin tätig (1959 - 1976), bevor er in die Bundesrepublik Deutschland übersiedelte. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Joseph-Breitbach-Preis 2011. Schädlich ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. 

Ursula Krechel

Ursula Krechel, geb. 1947, ist eine deutsche Schriftstellerin. Sie publizierte Gedichte, Romane, Essays, Hörspiele und Theaterstücke. Sie lehrte an der Universität der Künste Berlin, der Washington University St. Louis und ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt sowie der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. 2025 wurde sie mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. Sie lebt in Berlin.

Reinhard Jirgl

Reinhard Jirgl, geboren 1953, arbeitete als Ingenieur und als Techniker an der Berliner Volksbühne, bevor er sich mit dem Mauerfall seinem Veröffentlichungsverbot entziehen und für ein Leben als freier Schriftsteller entscheiden konnte. Er verfasste mehrere Romane und wurde vielfach ausgezeichnet. 2010 erhielt er den Georg-Büchner-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Anfang 2017 kündigte Reinhard Jirgl an, sich vollständig aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen.

Hubert Winkels

Hubert Winkels, Jahrgang 1955, begann seine literarische Karriere als Schriftsteller und wurde Ende der 80er Literaturkritiker. Er ist Herausgeber zahlreicher Anthologien (z. B. "Gute Zeichen. Deutsche Literatur 1995-2005"), Verfasser von Essays v.a. zur zeitgenössischen deutschsprachigen Literatur und rezensiert für die "ZEIT" sowie im Rundfunk. Hubert Winkels ist Redakteur des Deutschlandfunks und moderiert seit Ende der 90er das Studio LCB.

Norbert Otto Eke

Norbert Otto Eke (*1958) ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Paderborn mit Schwerpunkten in Literaturtheorie, Theater sowie deutsch-jüdischer Literatur. Nach Stationen u. a. in Amsterdam und internationalen Gastprofessuren leitet er das Zentrum für deutschsprachige Gegenwartsliteratur und ist Herausgeber bzw. Mitherausgeber mehrerer renommierter germanistischer Fachzeitschriften. Seine Forschung reicht vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, mit besonderem Fokus auf Vormärz, Theater und ästhetische Theorie.

María Cecilia Barbetta

María Cecilia Barbetta, geboren 1972 in Buenos Aires (Argentinien), studierte Deutsch als Fremdsprache und kam 1996 mit einem DAAD-Stipendium nach Berlin. Seit 2005 ist sie freie Autorin, 2007 nahm sie an der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin teil. Ihr erster Roman „Änderungsschneiderei Los Milagros“ erschien 2008 und wurde mit dem Aspekte-Literaturpreis ausgezeichnet.

Sarah Rauchfuß

Sarah Rauchfuß (geboren 1990 in Ottersberg bei Bremen) übersetzt seit 2019 zeitgenössische persische Literatur aus Afghanistan und dem Iran. Als freiberufliche Übersetzerin ist sie u.a. für das Projekt Weiter Schreiben, den DAAD sowie verschiedene Literaturinstitutionen und -festivals im deutschsprachigen Raum tätig. Mit Hussein Mohammadis »Scheherazades Erben« (Edition Bücherlese, Schweiz) erschien 2022 ihre erste Romanübersetzung.

Erik Eising

Erik Eising ist der Herausgeber von ZARAFFEL – Hier probt Literatur und somit gänzlich dem literarischen Probieren verschrieben. In seinen Texten stellt er sich häufig die Frage, ob eine Vermittlungsarbeit zwischen Ost- und Westdeutschen Sichtweisen über die Literatur gelingen kann und wenn ja, woher die dafür nötige Sprache kommen soll. Eising studierte Anglistik, Amerikanistik sowie Romanistik an der Universität Potsdam und ist als Lehrer für Englisch und Französisch tätig.

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