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Marie NDiaye

Marie NDiaye, geboren 1967 in Pithiviers (Frankreich), veröffentlichte 1985 ihren Debütroman "Quant au riche avenir" in den Editions de Minuit. Für "Trois femmes puissantes" (dt. "Drei starke Frauen") wurde ihr 2009 der Prix Goncourt verliehen. 

Lisa Krusche

Lisa Krusche, geboren 1990, ist Autorin und wurde unter anderen mit dem Edit Radio Essaypreis und dem Deutschlandfunk-Preis bei den 44. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt ausgezeichnet. 2021 erschien ihr Debütroman »Unsere anarchistischen Herzen« bei S. Fischer und das Kinderbuch »Das Universum ist verdammt groß und supermystisch« bei Beltz. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Anke Stelling

Anke Stelling, geboren 1971 in Ulm, studierte ab 1997 am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Ihr erster Roman „Gisela“, den sie gemeinsam mit Robby Dannenberg verfasste, erschien 1999. 2003 erhielten beide Schriftsteller den Förderpreis zum Lessing-Preis des Freistaates Sachsen.

Volha Hapeyeva

Volha Hapeyeva, geboren 1982 in Minsk (Weißrussische SSR), studierte Linguistik und Gender Studies in Minsk und Vilnius und wurde mit einer Arbeit zur vergleichenden Linguistik promoviert. Sie hat Lyrik, Prosa und Theaterstücke veröffentlicht, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. "Camel Travel" ist ihr Debütroman.

Martin Kordić

Martin Kordić wurde 1983 in Celle geboren und wuchs in Mannheim auf. Er studierte in Hildesheim und Zagreb. Seit über zehn Jahren arbeitet er als Lektor in Buchverlagen, zunächst in Köln, heute in München. Als Romanautor hat er 2015 sein Debüt »Wie ich mir das Glück vorstelle« und 2022 »Jahre mit Martha« verfasst.

Barbara Villiger Heilig

Barbara Villiger Heilig, geb. 1959, studierte Romanistik in Zürich und Italien. Sie unterrichtete an verschiedenen Schulen und an der Universität Zürich. Sie promovierte in italienischer Literaturwissenschaft und arbeitete für die Verlagshäuser Arche in Zürich und Mondadori in Mailand. Seit 1991 ist sie Redaktorin im Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung und gehörte dem Kritikerteam der Sendung Literaturclub des Schweizer Fernsehens an.

Priya Basil

Priya Basil, geboren 1977 in London, wuchs in Kenia auf und studierte Englische Literatur in Bristol (Großbritannien). Ihr 2007 erschienener Debütroman "Ishq and Mushq" stand auf der Longlist zum International IMPAC Dublin Literary Award. Basil ist auch für ihr politisches Engagement bekannt, unter anderem war sie 2010 Mitbegründerin der Plattform "Authors for Peace". Sie lebt in Berlin.

Aleksandar Hemon

Aleksandar Hemon wurde 1964 in Sarajevo geboren.  1992 reiste er in die USA und konnte aufgrund des Kriegsausbruches in seiner Heimat vorerst nicht mehr zurückkehren. Im Jahr 2000 erschien sein erster Erzählband „The Question Of Bruno“, 2002 folgte der Debütroman „Nowhere Man“. Hemons Werk wurde mit zahlreichen Literaturpreisen geehrt.

Dalia Taha

Dalia Taha, geboren 1986 in Berlin, wuchs in Ramallah (Westbank) auf und ist Dichterin, Dramatikerin und Schriftstellerin. Sie war langjähriges Redaktionsmitglied der Zeitschrift »Yaraat« und hat Gedichte und Artikel veröffentlicht. Ihr erster Roman, »’Arrafu l-Sawad« (dt.: Die Wahrsager des Schwarzen) erschien 2007.

Roberta Dapunt

Roberta Dapunt wurde 1970 im Gadertal in Südtirol geboren, wo sie mit ihrer Familie auf einem Bauernhof lebt und arbeitet. Sie schreibt auf Italienisch und Ladinisch, der rätoromanischen Sprache ihrer Heimat. Ihr Band die krankheit wunder / le beatitudini della malattia (Folio, 2020) wurde für die Lyrik-Empfehlungen 2021 ausgewählt.

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