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Sascha Feuchert
Sascha Feuchert wurde 1971 geboren. Er promovierte mit einer Arbeit zu Oskar Singer und Oskar Rosenfeld. Sascha Feuchert ist Akademischer Rat und Leiter der Arbeitsstelle Holocaustliteratur an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seit 2012 ist er zudem Vizepräsident und Writers-in-Prison / Writers-at-Risk-Beauftragter des PEN-Zentrums Deutschland.
Dieter Schlesak
Dieter Schlesak, geboren 1934 in Sighisoara (Rumänien), studierte Germanistik in Bukarest. Ab 1969 lebte er abwechselnd in der Bundesrepublik und in Italien. 1986 erschien sein Debütroman „Vaterlandstage und die Kunst des Verschwindens“. Er veröffentlichte zahlreiche weitere Romane, Lyrikbände und Sachbücher sowie Übersetzungen.
Fritz Stern
Fritz Stern, geboren 1926 in Breslau, emigrierte 1938 in die USA. Er war bis zu seiner Emeritierung Professor für Geschichte an der Columbia University. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, u.a.: "Fünf Deutschland und ein Leben" (2007) und "Unser Jahrhundert" (2010, mit Helmut Schmidt). Er starb 2016 in New York.
Manfred Jäger
Manfred Jäger wurde 1934 geboren; er studierte in Leipzig und Münster. Jäger kam in den fünfziger Jahren aus der DDR in die Bundesrepublik und wurde zu einem Experten in DDR-Fragen. Zu diesem Thema veröffentlichte er auch Bücher, wie z.B. "Sozialliteraten" und "Kultur und Politik in der DDR". Er ist Mitarbeiter des Deutschlandfunks und lebt heute in Münster.
John Banville
John Banville, geboren 1945 in Wexford (Irland), gehört zu den bedeutendsten irischen Gegenwartsautoren. 1970 debütierte er mit dem Erzählband "Long Lankin". Sein Roman "The Sea" (dt. "Die See) wurde 2005 mit dem Man Booker Prize und 2006 mit dem Irish Book Award ausgezeichnet. Er lebt und arbeitet in Dublin.
Christoph Ransmayr
Christoph Ransmayr (*1954 in Wels/Oberösterreich) studierte Philosophie in Wien, wo er nach Jahren in Irland und auf Reisen wieder lebt. Für seine Bücher, die in mehr als dreissig Sprachen übersetzt wurden, erhielt er unter anderem die nach Franz Kafka und Bert Brecht benannten Literaturpreise und gemeinsam mit Salman Rushdie den Prix Aristeion der Europäischen Union.
Gerald Zschorsch
Gerald Zschorsch, geboren 1951 in Elsterberg (Vogtland), wurde 1968 sowie 1972 aus politischen Gründen verhaftet. 1974 entzog ihm die DDR seine Staatsbürgerschaft, woraufhin ihn die Bundesrepublik freikaufte. 1981 erschien der Band „Glaubt bloß nicht, dass ich traurig bin“, welcher u.a. Gedichte und Gefängnisaufzeichnungen enthält.
Dana Grigorcea
Dana Grigorcea (* 11. November 1979 in Bukarest, Rumänien) ist eine schweizerisch-rumänische Schriftstellerin und Philologin. Sie ist Produzentin von Fernsehbeiträgen und Radiosendungen und hat als Deutschland-Korrespondentin für das rumänische Fernsehen und Radio gearbeitet. Von 2009-2011 verantwortete sie den Bereich TV/Film in den Medieningenieurwissenschaften an der HTW Chur.
Peter Motzan
Peter Motzan, 1946 in Hermannstadt (Rumänien) geboren, studierte bis 1970 Germanistik und Rumänistik in Klausenburg. Nach seinem Studium wurde er Assistent am Germanistischen Lehrstuhl der Universität Klausenburg, dann Lektor. Durch die politischen Entwicklungen wurde er vom Dienst enthoben und wanderte 1988 nach Deutschland aus, wo er eine Vertretungsprofessur an der Universität Marburg einnahm und 1992 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der LMU München eingestellt wurde.
Stefan Moster
Stefan Moster, geboren 1964 in Mainz, lebt als Autor, Übersetzer, Lektor und Herausgeber mit seiner Familie in Espoo, Finnland. 2007 war er Stipendiat der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin. Er debütierte 2009 mit „Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels“, 2011 folgte der Roman „Lieben sich zwei“.