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Peter Suhrkamp
Peter Suhrkamp wurde 1891 geboren. Ab 1932 war er Mitarbeiter des S. Fischer Verlags, dessen in Deutschland verbliebenen Geschäftsteile er ab 1936 weiterführte, nachdem Gottfried Beermann Fischer ins Exil gegangen war. 1950 gründete er den Suhrkamp Verlag. Peter Suhrkamp starb am 31. März 1959 in Frankfurt a. M.
Oya Baydar
Oya Baydar, geboren 1940 in Istanbul (Türkei), studierte dort Soziologie und Philosophie. 1974 war sie Mitbegründerin der Türkischen Sozialistischen Arbeiterpartei. Nach dem Militärputsch im September 1980 ging sie ins Exil nach Frankfurt am Main. 1991 erschien ihr Prosadebüt "Elveda Alyosa", dem zahlreiche Romane folgten. 1992 erhielt sie den Sait-Faik-Literaturpreis.
Theodor W. Adorno, Hans Magnus Enzensberger: Der Briefwechsel 1955–1966
07. Oktober 2021
Literarisches Colloquium Berlin
Der Herausgeber Jan Bürger im Gespräch mit der Philosophin Rahel Jaeggi
Moderation: Matthias Weichelt
Lesung: Aaron Blanck und Sarah Liebert (Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch)
Besprochene Bücher: SINN UND FORM Heft 5/2021
Fundsache Original: Witold Gombrowicz
26. Januar 2023
Literarisches Colloquium Berlin
Geborene Emigranten? Das Schreiben in der Fremde
Mit Kholoud Charaf, Till Greite, Dagmara Kraus und Tomasz Różycki
Moderation: Matthias Weichelt
Lesung aus den Briefen: Maurice Läbe
Besprochene Bücher: SINN UND FORM 1/2023
Buchpremiere: Maria Stepanova
07. Oktober 2024
Literarisches Colloquium Berlin
»Der Absprung«
Im Gespräch mit Olga Radetzkaja
Besprochene Bücher: Der Absprung
Studio LCB: »Das Mädchen mit der Leica«
15. April 2021
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung: Helena Janeczek
Gesprächspartner: Maike Albath und Michael Hagner
Moderation: Tobias Lehmkuhl
Ausschnitte gelesen von Deutschlandfunk Kultur Sprecherin, Barbara Becker.
Besprochene Bücher: Das Mädchen mit der Leica
Kamel Daoud
Kamel Daoud, 1970 in Mostaganem, Algerien, geboren, arbeitete lange Zeit als Journalist für Zeitungen wie den Quotidien d’Oran und andere. Nachdem er 2014 in Algerien für seine kritischen Artikel bedroht wurde, ging Daoud ins Exil nach Frankreich und widmete sich der Literatur. Für seinen ersten Roman Der Fall Meursault – eine Gegendarstellung wurde er von der Kritik gefeiert und unter anderem mit dem Prix Goncourt du Premier Roman ausgezeichnet. Für seinen Roman Huris erhielt er 2024 den Prix Goncourt.
Yavuz Ekinci
Yavuz Ekinci, geboren 1979 in Batman/Türkei, studierte Erziehungswissenschaft, arbeitet als Lehrer und belegt derzeit einen Masterstudiengang in Türkischer Sprache und Literatur. Er ist Herausgeber einer Publikationsreihe mit kurdischer Exilliteratur. Ekinci erhielt für seine Veröffentlichungen zahlreiche Preise, darunter den Yunus Nadi Story Award, den Human Rights Association Story Award sowie den Yasar Nabi Nayir Noteworthy Story Award.
Amir Gudarzi
Amir Gudarzi, 1986 in Teheran geboren, studierte ebendort szenisches Schreiben. Seit 2009 lebt er im Exil in Wien, wo er als vielfach ausgezeichneter (inzwischen) österreichischer Dramatiker und Autor arbeitet. 2021 war er Stipendiat im Literarischen Colloquium in Berlin und erhielt den Förderungspreis für Literatur der Stadt Wien, 2022 wurden ihm der Kleist-Förderpreis und der Christian-Dietrich-Grabbe-Preis verliehen. ›Das Ende ist nah‹ ist sein erster Roman.
Yirgalem Fisseha Mebrahtu
Yirgalem Fisseha Mebrahtu, geboren 1981 in Adi-Keh/Eritrea, lebt heute in München. Von Dezember 2018 bis November 2021 war sie Stipendiatin des Writers in Exile-Programms. 2018 wurde sie als eine von fünf Schriftstellerinnen und Aktivistinnen vom PEN International ausgezeichnet. 2019 erhielt sie den Preis für Meinungsfreiheit des PEN Eritrea. 2020 und 2021 kam sie auf die Shortlist des Disturbing the Peace Award. Ihr Gedichtband Ich bin am Leben erschien 2023 im Verlag Wunderhorn, aus dem Tigrinischen von Kokob Semere, Miras Walid, Mekonnen Mesghena; in der Nachdichtung von Hans Thill.