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Ihre Suche nach "Traum" ergab 48 Treffer.
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Inga Machel
Inga Machel (*1986) studierte an der Universität Hildesheim Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus. Freiberuflich arbeitete sie als Autorin für den RBB sowie als Lektorin. Darüber hinaus ist sie Heilpraktikerin für Psychotherapie. 2016 veröffentlichte sie eine erste Erzählung Lieber A., in der es um eine traumatische Kindheitserinnerung geht, ausgelöst durch einen Krankenhausaufenthalt. Die Erzählung wurde mit dem New German Fiction Prize ausgezeichnet. 2024 veröffentlichte Inga Machel ihren ersten Roman Auf den Gleisen, der kurz nach seinem Erscheinen in die SWR-Bestenliste gewählt wurde und für die Shortlist zum Preis der Leipziger Buchmesse 2024 ausgewählt wurde. Inga Machel lebt in Berlin.
Nora Zapf
Nora Zapf, geb. 1985 in Paderborn, Lyrikerin und Literaturwissenschaftlerin mit Schwerpunkt auf die Ibero-Romanistik lebt in München. Zu den eigenen Lyrikbänden zählen rost und kaffeesatz (parasitenpresse 2018), homogloben (gutleut 2018) und no notizen (hochroth München 2023), zu ihren Übersetzungen aus dem Portugiesischen und Spanischen Mario Santiago Papasquiaro: Ratschläge von 1 Marx-Schüler an 1 Heidegger-Fanatiker (Turia + Kant 2018) und Sor Juana Inés de la Cruz: Erster Traum (Turia + Kant 2023). Sie ist Organisatorin der Reihe für junge Lyrik und Kunst meine drei lyrischen ichs.
Phạm Kỳ Đăng
Phạm Kỳ Đăng (bürgerlich Phạm Quốc Bảo), geboren 1959, ist Poet, Essayist und Übersetzer. 1990 wirkte er an der Herausgabe der deutsch-vietnamesischen Zeitschrift für Kultur und Sozialwissenschaften Đối Thoại (Dialog) mit. Đăng hat Gedichte und Essays in verschiedenen vietnamesischen Zeitschriften veröffentlicht, u.a. Talawas, Văn Việt, Dân luận, Bauxite Việtnam. Er übersetzte u.a. Lyrik von Rainer Maria Rilke, Heinrich Heine, Georg Trakl und Hermann Hesse und veröffentlichte die Gedichtbände “Requiem für einen Dichter”, “Traumatischer Gesang” und “Jedermannsweg”.
Abdulrazak Gurnah
Abdulrazak Gurnah, Literaturnobelpreisträger und Professor emeritus für englische und postkoloniale Literatur, wurde 1948 in Tansania geboren. Nach der Sansibar-Revolution floh er mit achtzehn Jahren nach Großbritannien, wo er zu schreiben begann. Seine Romane kreisen um die Traumata von Kolonialismus, Krieg und Vertreibung und sind häufig an der ostafrikanischen Küste angesiedelt. In vielschichtigen Erzählungen bevölkern entwurzelte, einsame Figuren eine Welt zwischen Kulturen, Sprachen und Kontinenten. Werke wie Das verlorene Paradies, Ferne Gestade oder Nachleben verbinden persönliche Schicksale mit den historischen Verwerfungen der kolonialen Weltordnung und beleuchten auch die deutsche Kolonialherrschaft in Ostafrika. 2021 wurde Abdulrazak Gurnah mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.
Madame Nielsen
Die dänische Autorin, Performerin, Schauspielerin, Sängerin und Madame Nielsen wurde 1963 in Aarhus geboren und auf den Namen Claus Beck-Nielsen getauft. Madame Nielsen hatte ihr Debüt als Autorin mit dem Roman »Den endeløse sommer« (2014; dt. »Der endlose Sommer«, 2018). Es folgten die Romane »Invasionen« (2016) sowie »Det højeste væsen« (2017; Ü: Das höchste Wesen), in dem der Erzähler auf eine junge rumänische Balletttänzerin trifft, die sich auf einer Auslandstournee von ihrer Truppe absetzt. Ihre im Wahnsinn endende Liebesgeschichte ist verwoben mit der Geschichte des rumänischen Diktators Nicolae Ceaușescu. Madame Nielsens jüngster Roman »The Monster« (2018; dt. »Das Monster«, 2020) handelt von einem jungen Europäer, der 1993 nach New York kommt und im legendären Performancetheater Wooster Group der neue Willem Dafoe werden will. In einer Horrorvision spaltet sich die Wahrnehmung in Kunst und Leben, Albtraum und Vision, Sex und Tod. Madame Nielsens Romane wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 2019 ist sie Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD.
Nona Fernández
Nona Fernández wurde 1971 in Santiago de Chile geboren. Sie absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Schauspielerin und gründete ein eigenes Ensemble, bevor sie 2000 mit dem Kurzgeschichtenband »El Cielo« (dt. »Der Himmel«, 2014) ihr schriftstellerisches Debüt vorlegte.
Zwei Jahre später folgte der Roman »Mapocho« (2002; dt. »Die Toten im trüben Wasser des Mapocho«, 2012), der mit dem Premio Municipal de Literatura ausgezeichnet wurde, einem der wichtigsten Literaturpreise Chiles. Hauptfigur des Romans ist die junge Chilenin Rucia, die der Liebe wegen nach Santiago reist – die Stadt, in der sie aufgewachsen ist. Dort gerät sie in ein Labyrinth aus Erinnerungen, Geheimnissen und Lügen, das immer tiefer hineinführt in die Geschichte ihres Landes. Dass Nona Fernández auch als Drehbuch- und Theaterautorin tätig ist, spiegelt sich in ihrer Prosa: Eine Vorliebe für Dialoge, ein ökonomischer Umgang mit Sprache und Bilder von kinematografischer Qualität zeichnen ihre erzählenden Texte aus.
Ihr Theaterstück »Liceo de niñas« (UA 2015; dt. »Mädchenschule«, deutschsprachige Erstaufführung 2021), das Gegenwart und Vergangenheit Chiles, vertreten durch heutige und frühere Schülerinnen, miteinander in den Dialog treten lässt, war für den Deutschen Jugendtheaterpreis 2022 nominiert. Zuletzt in deutscher Übersetzung erschienen ist der Roman »La dimensión desconocida« (2016, dt. »Twilight Zone«, 2024). Er spielt zur Zeit der Militärdiktatur in Chile und erzählt von einem Mitarbeiter der Geheimpolizei, der sich an die Journalistin einer oppositionellen Zeitschrift wendet, um seine Beteiligung an den brutalen Machenschaften des Regimes einzugestehen. »Durch ihre virtuose Verbindung von historischer Realität und literarischer Imagination konfrontiert Nona Fernández die Leser nicht nur mit einem dunklen Kapitel der Geschichte Chiles, sie öffnet das Thema auch für generelle Fragen des Umgangs mit historischen und kollektiven Traumata«, befand die »FAZ«. Der Roman wurde mit dem Premio Sor Juana Inés de la Cruz ausgezeichnet und stand auf der Shortlist für den National Book Award.
Nona Fernández lebt in Santiago de Chile.
Stand: April 2024
Der Traum des Beobachters
31. Januar 2023
Literarisches Colloquium Berlin
Wilhelm Genazino zum 80. Geburtstag
Mit Helmut Böttiger, Kristof Magnusson und Annette Pehnt
Moderation: Thomas Geiger
Besprochene Bücher: Der Traum des Beobachters, Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman, Der Fleck, die Jacke, die Zimmer, der Schmerz
Japanische Lesung: Oba Minako „Träume fischen“, Saegusa Kazuko „Der Sommer an jenem Tag“
15. September 1993
Deutsches Literaturarchiv Marbach
Suhrkamp Haus, Frankfurt a. M.
Lesung: Minako Oba, Saegusa Kazuko, Nicola Liscutin
Einführung: Nicola Liscutin
Sammlung „Suhrkamp Verlag“: Tonkassetten 16 u. 17
Besprochene Bücher: Träume fischen, Der Sommer an jenem Tag, Tanze, Schneck, tanz
„Die Körper und die Träume“
29. Oktober 1986
Deutsches Literaturarchiv Marbach
Hoser's Buchhandlung, Stuttgart
Lesung: Dieter Wellershoff
Sammlung „Hoser's Buchhandlung“: Tonband 74
Besprochene Bücher: Die Körper und die Träume
Wovor sich fürchten, was träumen, wie lieben
06. Juli 2012
Deutsches Literaturarchiv Marbach
Lesung: Ulrike Draesner
Moderation: Heike Gfrereis
Besprochene Bücher: Vorliebe