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Nathan Peter Levinson

Nathan Peter Levinson wurde 1921 in Berlin geboren. 1941 gelang ihm noch die Flucht aus Deutschland in die USA. Nach einer Rabbinatsausbildung kehrte er als Landesrabbiner von Berlin 1950 nach Deutschland zurück. Nach Stationen als Militärrabbiner wurde er 1964 zum Vorsitzenden der Rabbinerkonferenz der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Nathan Peter Levinson starb am 27. 10. 2016 in Berlin.

Hanya Yanagihara

Hanya Yanagihara, geboren 1974, lebt als Schriftstellerin, Journalistin und Redakteurin beim Magazin T der New York Times in New York. "Ein wenig Leben" stand auf der Shortlist des Man Booker Prize und des National Book Award und gehört zu den meist diskutiertesten literarischen Werken der vergangenen Jahre in den USA. 

Gregor Hens

Gregor Hens, 1965 in Köln geboren, studierte Germanistik, Anglistik und Sprachwissenschaft in Bonn und Berkeley. Von 1995 bis 2012 lehrte er Germanistik an der Ohio State University in den USA. 2002 erschien sein Debütroman "Himmelssturz". Als Übersetzer aus dem Englischen übertrug er u.a. Werke von Will Self ins Deutsche.

Torsten Teichert

Torsten Teichert, geboren 1957 in Neumünster, studierte Literaturwissenschaften, Anglistik und Soziologie in Kiel und Providence (USA). 1986 wurde er mit einer Arbeit über Hubert Fichte promoviert. Danach arbeitete er bis 1988 als persönlicher Referent des Ersten Bürgermeisters von Hamburg und leitete anschließend die Hamburger kulturelle Filmförderung. Seit 2001 leitet er die Lloyd Fonds Aktiengesellschaft.

Chimamanda Ngozi Adichie

Chimamanda Ngozi Adichie wurde 1977 in Enugu, Nigeria, als Tochter eines Mathematikprofessors und einer Verwaltungsangestellten an der Universität geboren und wuchs in der Universitätsstadt Nsukka auf. Sie studierte zunächst anderthalb Jahre Medizin und Pharmazie in Nigeria und zog dann in die USA, wo sie 2001 an der Drexel University in Philadelphia ihr Studium der Kommunikations- und Politikwissenschaften abschloss, einen Kurs in Kreativem Schreiben an der Johns Hopkins University absolvierte, Hodder Fellow an der Princeton und Radcliffe Fellow an der Harvard University war und 2008 an der Yale University einen Masterstudiengang in Afrikanistik abschloss.

Adichies presigekrönten Romane wurden in 37 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Sie erhielt an verschiedenen US-amerikanischen Universitäten die Ehrendoktorwürde, wurde 2017 von der American Academy of Arts and Letters als Ehrenmitglied aufgenommen und in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Die Autorin lebt in Nigeria, wo sie Kreatives Schreiben unterrichtet, sowie in den USA.

Annette Pehnt

Annette Pehnt, *1967 in Köln, studierte und arbeitete in Irland, Schottland, Australien und den USA. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Freiburg und Hildesheim, wo sie das Institut für Literarisches Schreiben & Literaturwissenschaft leitet. Sie erhielt zahlreiche Preise u.a. den Solothurner Literaturpreis sowie den Hermann Hesse Preis. 2023 wurde sie mit dem Großen Preis des Deutschen Literaturfonds für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet. Darüber hinaus schrieb sie mehrere Kinderbücher, unter anderen „Der Bärbeiß“. Zuletzt veröffentlichte sie den Roman „Die schmutzige Frau“.

Hannes Köhler

Hannes Köhler, geboren 1982 in Hamburg, lebt als freier Autor und Übersetzer in Berlin. Studium der Neueren deutschen Literatur und Neueren/Neuesten Geschichte in Toulouse und Berlin. 2011 erschien der Debütroman In Spuren (mairisch). Hannes Köhler war u.a. Teilnehmer der Prosawerkstatt im LCB, Stadtschreiber in Kitzbühel, Stipendiat der Stiftung Preußische Seehandlung und des Goldschmidt-Programms für deutsch-französische Literaturübersetzung. Für Ein mögliches Leben unternahm er eine zweimonatige Recherchereise in die USA und führte zahlreiche Zeitzeugengespräche.

Joachim Helfer

Der 1964 in Bonn geborene Joachim Helfer wuchs bei Frankfurt am Main auf und studierte Anglistik in Hamburg. Nach Reisen durch Europa, Afrika und die USA lebt er seit 2001 in Berlin. Sein Debütroman „Du Idiot“ erschien 1994. Außerdem schreibt Joachim Helfer Essays und Artikel zu politischen und gesellschaftlichen Themen. Für seine Arbeiten hat er bereits mehrere Preise gewonnen, u.a. den Irmgard-Heilmann-Preis (2000). 1999 erhielt er das Aufenthaltsstipendium der Villa Aurora in Los Angeles.

Michael Fehr

Michael Fehr, geboren 1982 und aufgewachsen in Bern, studierte am Schweizerischen Literaturinstitut Biel und an der Hochschule der Künste Bern. Fehr ist Mitgründer von »Babelsprech«, einem Projekt zur internationalen Förderung junger Poesie, das er bis 2015 auch leitete. Seit 2013 ist er außerdem Juror des Literaturwettbewerbs Treibhaus. 2015 bis 2016 gehörte er dem Hausautorenkollektiv des Luzerner Theaters an. Er wurde mit zahlreichen Schweizer Literaturpreisen geehrt und war Stipendiat der Villa Aurora in den USA (2016), des Sangam House in Indien (2017) und der Landis & Gyr Stiftung in London (2018/2019). Der Autor lebt in Bern.

Gabriela Adameşteanu

Gabriela Adameşteanu wurde 1942 im rumänischen Târgu Ocna geboren. Sie studierte Rumänische Sprache und Literatur an der Universität von Bukarest und war anschließend als Redakteurin in Literatur- und Lexikonverlagen tätig. Für ihr gesellschaftliches Engagement wurde sie 2002 mit dem Hellman-Hammett-Stipendium von Human Rights Watch ausgezeichnet. Als Präsidentin des rumänischen PEN war sie je zweimal als Writer in Residence in die USA (Iowa City, 1990; Ledig House, 2004) und nach Frankreich (Arles, 2000; Saint-Nazaire, 2004) eingeladen. Gabriela Adameşteanu lebt in Bukarest.

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