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Peter Van den Ende

Peter Van den Ende wurde 1985 in Antwerpen geboren. Bereits als Schüler beschäftigte er sich intensiv mit Kunst und erlernte verschiedene gestalterische Techniken. Nach dem Abitur studierte er zunächst Biologie, doch setzte sich seine Leidenschaft für das Zeichnen schließlich durch. Auch war es der visuelle Reichtum der Natur, der in dem Künstler Staunen auslöste und ihm zur Inspirationsquelle wurde. Seine Zeichnungen sind äußerst detailliert, spielen mit Symbolen und Konnotationen, drängen den Betrachter*innen jedoch nie eine eindeutige Interpretation auf.

An seinem viel beachteten schriftstellerischen Debüt »Zwerveling« (2018; dt. »Treiben lassen«, 2020) arbeitete er drei Jahre lang. Der Samen für dieses Buch wurde bereits in seiner Schulzeit gelegt, als er mit elf Jahren in der Schulbibliothek die Bücher von Jules Verne mit den Originalstichen von Édouard Riou und Alphonse de Neuville entdeckte. Wie diese gestaltete Van den Ende in »Zwerveling« die wunderliche Wasserwelt in Schwarz und Weiß. Prägend für die visuelle Gestaltung dieses Buches, das ohne Worte auskommt, war außerdem Van den Endes Zeit auf den Kaimaninseln, wo er zwei Jahre als Naturguide arbeitete und viele Eindrücke fotografisch festhielt. Derzeit sind neben der deutschen spanische, katalanische, französische, englische und amerikanische Ausgaben dieses Werks in Vorbereitung.

Peter Van den Ende lebt in Antwerpen.

Annemie Vanackere

Annemie Vanackere studierte Philosophie in Leuven und Paris sowie ein Jahr Theater- und Filmwissenschaft in Leuven. Sie arbeitete als Produktionsleitung u.a. für STUC und das Festival KLAPSTUK, 1993 übernahm sie die künstlerische Leitung des Nieuwpoorttheater in Ghent. Von 1995 bis 2011 war Annemie Vanackere an der Rotterdamse Schouwburg beschäftigt, seit 2001 als künstlerische Ko-Leiterin sowie als Leiterin des an die Schouwburg angegliederten Productiehuis Rotterdam. Bis 2011 war sie zudem künstlerische Leiterin von "De Internationale Keuze van de Rotterdamse Schouwburg", dem 2001 von ihr mitgegründeten jährlich stattfindenden internationalen Theater-, Tanz- und Performancefestivals in Rotterdam. Seit September 2012 ist Annemie Vanackere die Intendantin und Geschäftsführerin des HAU Hebbel am Ufer in Berlin, das sie am 1. November 2012 mit ihrem Team neu eröffnet hat.

Das HAU Hebbel am Ufer steht für aktuelle künstlerische Positionen an der Schnittstelle von Theater, Tanz und Performance. Darüber hinaus sind Musik, Bildende Kunst und diskursive Formate feste Bestandteile des Programms. Internationale Koproduktionen und Projekte der Berliner und (inter-)nationalen Theater- und Tanzszene sowie Themenschwerpunkte und Festivals werden hier entwickelt und gezeigt. Das HAU ist Veranstalter des jährlich stattfindenden internationalen Festivals "Tanz im August".

Literarisches Colloquium Berlin

Seit mehr als fünfzig Jahren ist das Literarische Colloquium Berlin tief im Berliner Literaturleben verwurzelt und strahlt zugleich weit über die Stadt hinaus. Die Gründerzeitvilla am Wannsee ist ein experimentierfreudiger Ort für eine Vielzahl von öffentlichen Veranstaltungen – ob Buchvorstellung, Open-Air-Festival, Leseparcours auf kleinen Bühnen oder Comic-Vernissage, ob ein Deutschlandfunk-Gespräch in der Reihe »Studio LCB«, eine politische Gesprächsreihe, das Dramatiker·innenlabor oder die Gartenmesse »Kleine Verlage am Großen Wannsee«.

In Wechselwirkung mit dem Programm des Hauses entsteht seit langen Jahren die Literaturzeitschrift »Sprache im technischen Zeitalter«. Alljährlich findet außerdem die Autorenwerkstatt Prosa statt, alle zwei Jahre werden der von Günter Grass gestiftete Alfred-Döblin-Preis (in Zusammenarbeit mit der Akademie der Künste) und der von Jörg A. Henle gestiftete Preis für Literaturkritik vergeben.

Das LCB ist ein internationales Residenzhaus und verbindet sein Angebot an Gästezimmern mit einer Reihe von Stipendienprogrammen für Autor·innen und Übersetzer·innen aus dem In- und Ausland. Gleichzeitig zieht das Haus auch selbst in die Welt und initiiert regelmäßig Reiseprojekte und Austauschprogramme, ursprünglich mit dem Schwerpunkt Mittel- und Osteuropa.

Eine entscheidende Rolle spielt der Bereich Übersetzerförderung: Die Berliner Übersetzerwerkstatt, das Internationale Übersetzertreffen oder der Übersetzertag haben im LCB-Jahr ihre festen Plätze. Ganz in diesem Sinne entstand im Haus der Deutsche Übersetzerfonds, der seit mehr als 20 Jahren Stipendien- und Workshopangebote entwickelt und mit dem TOLEDO-Programm Übersetzer·innen im Austausch der Kulturen unterstützt.

Seit 2006 bietet das Portal Literaturport.de über tausend Autor·innen einen digitalen Hafen, mit neuen Texten, Veranstaltungskalender, Navigator durchs Preise- und Stipendienangebot und Vernetzung der internationalen Literaturszenen Berlins.

Das Romankunstwerk im technischen Zeitalter

04. November 2025
Literarisches Colloquium Berlin

Alles Mindestens.

Jonas Lüscher, Claudia Paganini
Literatur und Wissenschaft im LCB
Moderation: Jörg Plath

Besprochene Bücher: Verzauberte Vorbestimmung

Was verlangen Frauen von den Medien. Podiumsdiskussion 4.4.87 Akademie der Künste

04. April 1987
Deutsches Literaturarchiv Marbach
Akademie der Künste, Berlin

Gespräch: Lea Rosh, Gerburg Treusch-Dieter, Cora Stephan, Barbara Sichtermann, Antje Kunstmann, Vera Gaserow
Sammlung "Verlag Klaus Wagenbach": Tonkassetten 110 u. 111

Lesung aus "Der Nachlaß" und "Der Besucher" in der Kunsthalle Schirn (anläßlich der Buchmesse 1999 - Länderthema Ungarn)

14. Oktober 1999
Deutsches Literaturarchiv Marbach
Kunsthalle Schirn, Frankfurt a. M.

Lesung: György Konrád u. Edgar M. Böhlke
Einführung: Siegfried Unseld
Sammlung „Suhrkamp Verlag“: Tonkassette 55
 

Besprochene Bücher: Der Nachlaß, Der Besucher

Übersetzen als Kunst: Swetlana Geier

22. Mai 1997
Literarisches Colloquium Berlin

Lesung und Gespräch: Swetlana Geier
Moderation: Eveline Passet

Besprochene Bücher: Verbrechen und Strafe

Die Kunst des Lesens - Positionen der Literaturkritik

14. Februar 1995
Literarisches Colloquium Berlin

Lesung: Gustav Seibt
Moderation: Walter Klier

In Ketten tanzen. Übersetzen als interpretierende Kunst

01. Juli 2008
Literarisches Colloquium Berlin

Podiumsdiskussion mit Gabriele Leupold, Stefan Litwin und Katharina Raabe
Moderation: Hinrich Schmidt-Henkel

Besprochene Bücher: In Ketten tanzen: Übersetzen als interpretierende Kunst

Unmögliche Liebe - Die Kunst des Minnesangs in neuen Übertragungen

15. Februar 2018
Literaturhaus Stuttgart

Lesung & Gespräch
Tristan Marquardt, Durs Grünbein, Kerstin Preiwuß

Besprochene Bücher: Unmögliche Liebe

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PROJEKTTRÄGER

Eine Initiative des Literarischen Colloquiums Berlin in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach, dem Literaturhaus Basel, dem Literaturhaus Stuttgart, der Stiftung Lyrik Kabinett München und dem internationalen literaturfestival berlin.

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