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Rajvinder Singh

Rajvinder Singh, 1956 in Kapurthala, Indien, geboren, studierte Politische Ökonomie, Mathematik und Englische Philologie. Um sein Studium finanzieren zu können, übersetzte er russische Texte aus dem Englischen ins Panjabi. Nach kurzem Aufenthalt in Frankreich und den Niederlanden lebt Singh seit 1981 in Berlin. Hier studierte er Anglistik und Allgemeine Sprachwissenschaft. Seit 1984 schreibt er auch auf Deutsch. Zu den zahlreichen Literaturstipendien zählen das Arbeitsstipendium der Senatsverwaltung für Kulturelle Angelegenheiten Berlin (1988), das Arbeitsstipendium der Stiftung KulturFonds, Berlin (1998) und das Stadtschreiber-Stipendium zu Trier (2007). Singh ist nicht nur freiberuflicher Autor, sondern auch Synchronsprecher.

Dorothee Elmiger

Dorothee Elmiger, geboren 1985 in der Schweiz, lebt als freie Autorin und Übersetzerin in New York. Ihre Bücher »Einladung an die Waghalsigen« (2010), »Schlafgänger« (2014) und »Aus der Zuckerfabrik« (2020) wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt, für die Bühne adaptiert und vielfach ausgezeichnet. Ihr Roman »Die Holländerinnen« erhielt 2025 den Deutschen Buchpreis, den Bayerischen Buchpreis und den Schweizer Buchpreis.

Hubert Winkels

Hubert Winkels, Jahrgang 1955, begann seine literarische Karriere als Schriftsteller und wurde Ende der 80er Literaturkritiker. Er ist Herausgeber zahlreicher Anthologien (z. B. "Gute Zeichen. Deutsche Literatur 1995-2005"), Verfasser von Essays v.a. zur zeitgenössischen deutschsprachigen Literatur und rezensiert für die "ZEIT" sowie im Rundfunk. Hubert Winkels ist Redakteur des Deutschlandfunks und moderiert seit Ende der 90er das Studio LCB.

Ilija Trojanow

Ilija Trojanow, Schriftsteller, Übersetzer und Verleger, wurde 1965 in Bulgarien geboren. 1971 kam er nach Deutschland, lebte dann lange in Afrika und gründete nach  seinem Jura- und Ethnologie-Studium in München den auf afrikanische Literatur spezialisierten Marino Verlag. Über seine Reisen und Aufenthalte u.a. in Afrika und Indien schrieb er Bücher und Reisereportagen. Er wurde mit diversen Preisen ausgezeichnet, darunter der Adelbert-von-Chamisso-Preis (2000) und der Preis der Leipziger Buchmesse (2006).

Kristof Magnusson

Kristof Magnusson, geboren 1976 in Hamburg, ist ein isländisch-deutscher Theater- und Romanautor. Nach dem Abitur arbeitete Magnusson in einem Obdachlosenasyl in New York und absolvierte er eine Ausbildung zum Kirchenmusiker. Anschließend studierte er am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und an der Universität Reykjavík. Seine Theaterkomödie „Männerhort,“ uraufgeführt am Schauspiel Bonn, wurde zum Kulthit und lief inzwischen an über 80 Theatern im In- und Ausland. 2005 erschien Magnussons Romandebüt „Zuhause,“ 2010 folgte der Roman „Das war ich nicht,“ 2014 der „Arztroman“.

Josef M. Gaßner

Josef Gaßner, geboren 1966, studierte Mathematik und Physik in Regensburg und München, wo er sich 2008 in theoretischer Astrophysik promovierte. Neben seiner Tätigkeit als freier Mitarbeiter und Grundlagenforscher an der LMU München und Lehrbeauftragter an der Hochschule Landshut verfasst Gaßner Sachbücher und versucht, komplexe und komplizierte Sachverhalte einem breiten Publikum zugänglich zu machen, zum Beispiel über seinen YouTube-Kanal »Urknall, Weltall und das Leben«. Sein gleichnamiges Buch, welches er gemeinsam mit Harald Leschner veröffentlichte und die Webseite www.urknall-weltall-leben.de.

Alice Miller

Alice Miller ist Autorin eines Romans („More Miracle than Bird“) und dreier Gedichtbände („The Limits“, „Nowhere Nearer“ und „What Fire“) sowie des Gedichtbandes „Blaue Stunde“, der ins Deutsche übersetzt wurde. Sie war Stipendiatin des Iowa Writers‘ Workshop, der Akademie Schloss Solitude und des Berliner Senats. Alice Miller stammt aus Aotearoa, Neuseeland, und lebt in Berlin.

Jürgen Becker

Jürgen Becker, 1932 in Köln geboren, war Lyriker, Prosaautor und Verfasser von Hörspielen. In den 60er Jahren war er Lektor bei Rowohlt, in den 70ern beim Suhrkamp-Theaterverlag. Von 1974 bis 1993 leitete er die Hörspielabteilung des Deutschlandfunks. Für sein umfangreiches Werk erhielt er zahlreiche Ehrungen, u.a. den Preis der Gruppe 47, den Heinrich-Böll-Preis und den Georg-Büchner-Preis. Er starb 2024 in Köln.

Levin Westermann

Levin Westermann wurde 1980 in Meerbusch geboren und studierte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie an der Hochschule der Künste Bern. 2012 erschien sein erster Band mit Gedichten »unbekannt verzogen«. Westermanns Texte erscheinen auch in Anthologien und Zeitschriften wie »Gegenstrophe«, »manuskripte« und »Sprache im technischen Zeitalter«. Er wurde u. a. mit dem Lyrikpreis beim 18. open mike 2010, mehreren Stipendien in Deutschland und der Schweiz sowie 2014 mit dem Orphil-Debütpreis der Stadt Wiesbaden ausgezeichnet. Der Autor lebt in Biel.

Ece Temelkuran

Ece Temelkuran ist Schriftstellerin, Journalistin und politische Kommentatorin. Die in Izmir geborene Autorin studierte Jura und arbeitete lange als Journalistin in der Türkei, bevor sie 2016 aufgrund ihrer kritischen Berichterstattung das Land verlassen musste. Sie veröffentlichte zahlreiche Romane und Sachbücher, schreibt für internationale Medien und wurde vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem International PEN Piece Award und dem El Mundo Journalism Award. Ece Temelkuran lebt in Berlin.

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