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Ihre Suche nach "Roman" ergab 911 Treffer.
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Fritz Rudolf Fries
Fritz Rudolf Fries wurde 1935 in Bilbao, Spanien, als Sohn eines deutschen Kaufmanns und einer spanischstämmigen Deutschen geboren. Im Alter von sechs Jahren zog die Familie nach Leipzig. Fries erlebte den Krieg, den Einmarsch der Amerikaner und der Sowjets. Nach dem Krieg studierte er Anglistik, Romanistik und Hispanistik in Leipzig, in der Folge arbeitete er als freischaffender Übersetzer aus dem Englischen, Französischen und Spanischen, als Dolmetscher und Schriftsteller. Nachdem sein erster Roman "Der Weg nach Oobliadooh" in der DDR keine Druckgenehmigung erhielt, wurde dieser mit Unterstützung von Uwe Johnson 1966 im Suhrkamp Verlag veröffentlicht. 1996 wurde bekannt, dass Fries für die Stasi als IM tätig war. Er starb am 17. Dezember 2014 in Petershagen bei Berlin.
Heinrich Steinfest
Heinrich Steinfest wird 1961 in Albury, Australien, geboren, wuchs bis Ende der 90er Jahre in Wien auf, wo er als bildender Künstler arbeitete. Erst Mitte der 90er Jahre trat er mit seinem literarischen Werk in Erscheinung, 1996 wurde sein erster Kriminalroman "Das Ein-Mann-Komplott" veröffentlicht. Bis heute schreibt Steinfest vorwiegend Kriminalromane, für die er bereits mehrfach mit dem "Deutschen Krimi Preis" ausgezeichnet wurde, 2006 wurde er für den "Deutschen Bücherpreis" nominiert, 2010 für den "Deutschen Science Fiction Preis". Steinfest lebt und arbeitet heute als freischaffender Maler und Schriftsteller vorwiegend in Stuttgart.
Max Frisch
Max Frisch, geboren 1911 in Zürich, war einer der bedeutendsten Schweizer Schriftsteller der Nachkriegszeit. Seine ersten beiden großen Romane "Stiller" (1954) und "Homo faber" (1957) machten ihn einem breiten Publikum bekannt. Nach der Uraufführung seines Theaterstücks "Biedermann und die Brandstifter" 1958 wurde er noch im selben Jahr mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. 1961 folgte das Theaterstück "Andorra", 1964 sein letzter Roman "Mein Name sei Gantenbein". Frisch gilt außerdem als Meister der literarischen Tagebuchs, einer Form, die auch sein übriges Prosawerk stark beeinflusste. Er starb 1991 in seiner Heimatstadt Zürich.
Ilse Aichinger
Ilse Aichinger, 1921 in Wien geboren, gilt als eine der bedeutendsten österreichischen Schriftstellerinnen der Nachkriegsliteratur. Nach dem Krieg begann Aichinger ein Medizinstudium, das sie aber abbrach, um ihren Roman "Die größere Hoffnung" zu schreiben. In den Jahren 1949 und 1950 arbeitete sie als Verlagslektorin beim S. Fischer Verlag, der auch ihre Werke veröffentlichte. Für ihren Roman, ihre Gedichte, Hörspiele und Prosastücke, die in viele Sprachen übersetzt wurden, erhielt sie zahlreiche literarische Auszeichnungen, u. a. 1952 den Preis der Gruppe 47, 1982 den Petrarca-Preis, 1983 den Franz-Kafka-Preis, 1995 den Österreichischen Staatspreis für Literatur. Ilse Aichinger verstarb am 11. November 2016 in Wien.
Erich Loest
Erich Loest, geboren 1926 in Mittweida, arbeitete nach dem Krieg als Journalist und war seit dem Erscheinen seines Debütromans „Jungen, die übrig blieben“ (1950) als freischaffender Schriftsteller tätig. Von 1957 bis 1964 war er aus politischen Gründen in der als „Stasi-Knast“ bekannten Haftanstalt Bautzen II inhaftiert. 1981 siedelte er in die Bundesrepublik über. Loest gilt als wichtiger literarischer Chronist deutscher Zeitgeschichte im 20. Jahrhundert und wurde 1999 mit dem Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Er starb 2013 in Leipzig.
Markus Mittmansgruber
Markus Mittmansgruber, geboren 1981 in Linz, studierte Philosophie in Wien und wurde dort 2009 mit einer Arbeit über Derrida promoviert. 2015 war er Teilnehmer der Autorenwerkstatt Prosa im LCB. 2016 erschien sein Romandebüt "Verwüstung der Zellen".
Manuel Niedermeier
Manuel Niedermeier, geboren 1984 in Regensburg, studierte dort Germanistik sowie Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaften und anschließend Komparatistik in Wien. 2014 erschien sein Debütroman „Durch frühen Morgennebel”.
Lars Popp
Lars Popp, geboren 1976 in Erlangen, studierte Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen. Von 2004 bis 2007 war er Regieassistent und Regisseur am Theater Trier. 2008 nahm er an der Autorenwerkstatt Prosa im LCB teil. Sein Debütroman "Haus der Halluzinationen" erschien 2014.
Katharina Adler
Katharina Adler, geboren 1980 in München, studierte dort Amerikanische Literaturgeschichte und anschließend am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sie veröffentlichte Kurzprosa, Essays und Theaterstücke; 2018 erschien ihr Debütroman Ida.
Jürgen Bauer
Jürgen Bauer, geboren 1981 in Eisenstadt (Burgenland), studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien, Amsterdam und Utrecht und debütierte 2013 mit dem Roman "Das Fenster zur Welt."