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Ernst Meister

Ernst Meister wurde am 03.09.1911 geboren. Seine Dissertation bei Karl Löwith konnte er aufgrund dessen Exilierung ab 1933 nicht beenden, seinen erste Gedichtband veröffentlichte er 1932. Als Soldat im Zweiten Weltkrieg erreichte er mit seiner oft als hermetisch bezeichneten LYrik erst in den 1950er Jahren wieder eine größere Öffentlichkeit. 1979 wurde im postum der Georg-Büchner-Preis verliehen. Ernst Meister starb am 15.06.1979 in Hagen.

Nuruddin Farah

Nuruddin Farah, geboren 1945 in Baidoa (Somalia), studierte Philosophie, Literaturwissenschaften, Soziologie und Theaterwissenschaften in Chandigarh (Indien), London und Colchester (Großbritannien). Nachdem 1976 sein Roman "A Naked Needle" erschienen war (dt. 1984 als "Wie eine nackte Nadel"), wurde er in seinem Heimatland Somalia mit Gefängnishaft bedroht, die folgenden zwanzig Jahre lebte er im Exil. Für sein Werk wurde er mit zahlreichen internationalen Literaturpreisen ausgezeichnet.

Mehdi Moradpour

Mehdi Moradpour studierte Physik und Industrietechnik in Nur und Qazvin im Iran und ab 2004 Hispanistik, Soziologie, Amerikanistik und Arabistik in Leipzig und Havanna. Er ist als Autor, Übersetzer und Dolmetscher für Farsi/Persisch und Spanisch tätig. Für seine Stücke erhielt er 2015 den Jurypreis des 3. Autorenwettbewerbs der Theater St. Gallen und Konstanz, 2016 den exil-DramatikerInnenpreis der WIENER WORTSTAETTEN, 2017 den Christian-Dietrich-Grabbe-Preis und 2018 den Preis des EURODRAM-Netzwerks.

Ernst Bloch

Ernst Bloch wurde am 8. Juli 1885 in Ludwigshafen geboren. Er war einer der prägenden deutschsprachigen Denker des 20. Jahrhunderts. Zu seinen bekanntesten Werken gehören „Geist der Utopie“, Das Prinzip Hoffnung“ und „Spuren“. Nach Exilstation in Zürich, Wien und Prag emigrierte er in die USA. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er Professor für Philosophie in Leipzig. 1957 wurde er zwangsemeriert und kehrte nach einer Reise 1961 nicht mehr in die DDR zurück. Er nahm eine Gastprofessur an der Universität Tübingen an, wo er am 4. August 1977 starb.

Thế Dṻng

Thế Dṻng, 1954 in Tuyen Quang, Vietnam, geboren, veröffentlichte 1974 als Soldat während des Vietnam-Krieges seine ersten lyrischen Arbeiten. Er studierte Vietnamistik und Literaturwissenschaften in Hanoi. Er arbeitete u.a. als Lehrer, Essayist, Redakteur. 1989 siedelte er nach Berlin über. 2010 gründete er in Berlin den zweisprachigen vietnamesischen Exilverlag Edition Vipen, in dem auch die meisten seiner Gedichtbände, Theatertexte und Romane auf Deutsch erscheinen.

Karlheinz Stierle

Karlheinz Stierle, 1936 in Stuttgart geboren, ist Professor Emeritus für Romanische Literaturen und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Er studierte Germanistik, Romanistik, Anglistik und Philosophie in Heidelberg, Montpellier und Gießen. Stierle forscht schwerpunktmäßig zu Dante und Petrarca, Paris-Literatur und Moralistik. 2014 erschien "Dante Alighieri: Dichter im Exil, Dichter der Welt" bei C.H. Beck.

Wolfgang Leonhard

Wolfgang Leonhard wurde 1921 als Wladimir Leonhard in Wien geboren. Mit der sog. „Gruppe Ulbricht“  kehrte er 1945 aus dem Moskauer Exil  nach Deutschland zurück, siedelte abner schon 1950 in die Bundesrepublik über, wo er zu einem der führenden Experten für Osteuropa und die Sowjetunion im Speziellen wurde. Von 1966 bis 1987 war er Professor für die Geschichte der UdSSR an der Yale University. Er starb am 17. August 2014. 

Arkadi Babtschenko

Arkadi Babtschenko, 1977 geboren in Moskau, ist ein russischer Journalist und Autor. Mit 18 Jahren wurde er zum Militärdienst einberufen und kämpfte im Ersten Tschetschenienkrieg. Später studierte er in Moskau Jura und wurde Journalist für die russische Zeitung Nowaja Gaseta. Sein erstes Buch, dessen deutsche Übersetzung 2007 unter dem Titel „Die Farbe des Krieges“ erschien, thematisiert seine Erfahrungen im Krieg. Es folgten weitere Romane, u.a. „Ein Tag wie ein Leben“ (in dt. Übersetzung 2014 erschienen). Seit 2017 lebt Arkadi Babtschenko im Exil in Kiew.

Khalil Rostamkhani

Khalil Rostamkhani wurde 1953 im Iran geboren. Dort engagierte er sich früh gegen das Schah-Regime und ging 1972 ins Exil nach Großbritannien, wo er Mathematik, Physik und Persisch studierte. 1979 kehrte er in den Iran zurück und wurde zu einem bedeutenden Journalisten und Übersetzer. Khalil Rostamkhani wurde im Jahr 2000 wegen Theomachie verhaftet. Während seiner achtjährigen Haft übersetzte er u. a. Vladimir Nabokov und André Gide und verfasste zahlreiche eigenständige Texte und Gedichte. Heute lebt er in Berlin.

In Erwartung meiner nächtlichen Verhaftung

18. Dezember 2024
Literaturhaus Stuttgart

Lesung und Gespräch
Autor: Tahir Hamut Izgil
Gesprächspartner: Maik Müller
Moderation: Katharina Borchardt
Übersetzung: Asana Izgil
Deutsche Lesung: Rudolf Guckelsberger

Besprochene Bücher: In Erwartung meiner nächtlichen Verhaftung. Uigurische Notizen

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