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Michael Hamburger

Michael Hamburger, geboren 1924 in Berlin, emigrierte mit seiner Familie 1933 nach London. Dort lehrte er Deutsch am University College of Reading und verfasste ein umfangreiches lyrisches und essayistisches Werk in englischer Sprache. Große Bekanntheit erlangte er zudem als Übersetzer aus dem Deutschen, inbesondere der Werke Paul Celans und Friedrich Hölderlins. Er starb am 7. Juni 2007.

Stefan Moster

Stefan Moster, geboren 1964 in Mainz, lebt als Autor, Übersetzer, Lektor und Herausgeber mit seiner Familie in Espoo, Finnland. 2007 war er Stipendiat der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin. Er debütierte 2009 mit „Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels“, 2011 folgte der Roman „Lieben sich zwei“.

Horst Samson

Horst Samson wurde 1954 in der Bărăgansteppe geboren, wohin seine Familie deportiert worden war. Er arbeitete als Lehrer und Journalist, ist Herausgeber von Anthologien und übersetzt immer wieder aus dem Rumänischen (Ana Blandiana, Mircea Dinescu u.a.). Seit 1976 erschienen von ihm zwölf Gedichtbände. Als Kritiker des Ceaușescu-Regimes erhielt er 1985 Schreibverbot und wurde vom rumänischen Sicherheitsdienst mit Verhaftung und Mord bedroht. 1987 emigrierte er mit seiner Familie nach Deutschland und war 2006-14 Generalsekretär der Sektion deutschsprachige Länder des EXIL-PEN. 2018 widmete ihm der Pop-Verlag eine Monographie Heimat als Versuchung – Das nackte Leben, herausgegeben von Traian Pop, mit Beiträgen von Theo Breuer, Kurt Drawert, Franz Hodjak, Jan Kuhlbrodt u.v.a. Zuletzt erschien von ihm der Gedichtband In der Sprache brennt noch Licht (Ludwigsburg: Pop Verlag, 2021).

Stoffe: Pyriterbe

31. März 2021
Literarisches Colloquium Berlin

Woraus besteht die Gegenwartsliteratur?
Zora del Buono und Sandra Hoffmann
im Gespräch über ›Pyrit‹ und ›Erbe, immateriell‹

Besprochene Bücher: Die Marschallin, Paula

Matias Faldbakken: Wir sind Fünf

17. September 2020
internationales literaturfestival berlin
silent green Kulturquartier

Moderation: Marie-Christine Knop
Sprecher: Aram Tafreshian
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Besprochene Bücher: Wir sind fünf

Studio LCB mit Anna Katharina Hahn: "Aus und davon"

27. Juni 2020
Literarisches Colloquium Berlin

Lesung: Anna Katharina Hahn
Gesprächspartner: Elisabeth Raffauf und Christoph Schröder
Moderation: Maike Albath

Besprochene Bücher: Aus und Davon

Stadt und Land, süddeutsch

14. Juli 2009
Literarisches Colloquium Berlin

Lesung und Gespräch: Anna Katharina Hahn und Patrick Findeis
Moderation: Verena Auffermann

Besprochene Bücher: Kürzere Tage, Kein schöner Land

Chroniken von Nähe und Distanz

20. Juni 2012
Literarisches Colloquium Berlin

Lesung und Gespräch: Hanna Lemke und Annette Pehnt Moderation: Kolja Mensing

Besprochene Bücher: Chronik der Nähe, Geschwisterkinder

Ayşe Polat 

Ayşe Polat ist eine deutsch-kurdische Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin. Geboren in Malatya (Türkei), aufgewachsen in Hamburg, studierte sie Philosophie, Germanistik und Kulturwissenschaften in Berlin und Bremen, während sie erste Kurzfilme realisierte. Ihre Filme erzählen von Konflikten um Zugehörigkeit und Identität und von den Rissen, die sich durch Familien, Biografien und gesellschaftliche Strukturen ziehen. Ayşe Polat arbeitete im Rahmen eines Stipendiums in der Villa Aurora an einem Drehbuch, das zentrale Motive eines Textes von Robert Walser in die Gegenwart überträgt.

Annette Pehnt

Annette Pehnt, *1967 in Köln, studierte und arbeitete in Irland, Schottland, Australien und den USA. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Freiburg und Hildesheim, wo sie das Institut für Literarisches Schreiben & Literaturwissenschaft leitet. Sie erhielt zahlreiche Preise u.a. den Solothurner Literaturpreis sowie den Hermann Hesse Preis. 2023 wurde sie mit dem Großen Preis des Deutschen Literaturfonds für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet. Darüber hinaus schrieb sie mehrere Kinderbücher, unter anderen „Der Bärbeiß“. Zuletzt veröffentlichte sie den Roman „Die schmutzige Frau“.

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