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Marijana Verhoef
Marijana Verhoef, 1986 in Belgrad geboren, ist eine serbische Theaterautorin, Dramaturgin und Filmemacherin. Nach einem Studium der Dramaturgie und des Kreativen Schreibens in Belgrad zog sie nach Berlin und studierte an der Freien Universität Theaterwissenschaften. Ihre Stücke feierten Uraufführungen im Düsseldorfer Schauspielhaus („Amsterdam“), im Theater Augsburg („Playboy“), im Maxim Gorki Theater („This is not happening“), bei der Theaterbiennale Neue Stücke aus Europa („Bunny-Boy“) und an zahlreichen anderen Orten. Derzeit arbeitet Verhoef an ihrer dritten Kurzfilm-Dokumentation für das Deutsche Theater Berlin, an ihrem Langfilm-Dokumentationsdebüt „Sofke’s World“ und an dem Spielfilm „Margita“. Sie ist Teil des Künstlerkollektivs Mixed Pickles. Ihre Arbeitssprachen sind Deutsch, Englisch, Niederländisch und Serbokroatisch.
Matthias Zschokke
Matthias Zschokke, geboren 1954 in Bern, besuchte in Zürich die Schauspielschule. Seit 1980 lebt er als Schriftsteller und Filmemacher in Berlin. 1982 erschien sein Romandebüt „Max“. Für sein Prosawerk wie für seine Filme und Theaterstücke erhielt er zahlreiche Auszeichnungen.
//OPEN : CLOSED BORDERS// – GRENZGÄNGER FESTIVAL II - TAG 2 - Teil 1
05. September 2020
Literarisches Colloquium Berlin
Panel 3 | Mensch und Maschine. Wie künstliche Intelligenz unser Leben verändert
Gespräch: Madeleine Dallmeyer und Gesine Schmidt
Moderation: AC Coppens
Panel 4 | Die Menschheit als Naturkatastrophe?
Gespräch: Daniela Danz, Olga Delane und Fritz Schumann
Moderation: Dorothee Wenner
Besprochene Bücher: Wildnis
Europäische Erzähler: Tanguy Viel
04. Oktober 2007
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung: Tanguy Viel
Moderation: Hinrich Schmidt-Henkel
Besprochene Bücher: Unverdächtig, Insoupçonnable
Alexander Kluge
Alexander Kluge (1932-2026) ist vor allem als erfolgreicher Filmemacher und -theoretiker und als Schriftsteller bekannt. Außerdem schuf er mit seiner Produktionsfirma dctp eine Reihe von TV-Kulturmagazinen und Interviewreihen. Für seine filmischen und literarischen Werke wurde Kluge mit vielen hochdotierten Preisen geehrt, darunter der Goldene Löwe in Venedig, der Deutsche Filmpreis, der Heinrich-Böll-Preis, der Georg-Büchner-Preis oder das Große Bundesverdienstkreuz.
Jelena Jeremejewa
Jelena Jeremejewa ist Künstlerin, Autorin und Regisseurin für Dokumentarfilm. Zuletzt erschien das Kriegstagebuch „Seit September will ich nach Kiew” (parasitenpresse) ferner publizierte sie zu divergierenden Erinnerungsnarrativen innerhalb der heterogenen jüdischen Gemeinschaft in “Neues Judentum – altes Erinnern?" Ihre Promotion an der Bauhaus-Universität Weimar über die Unsichtbarkeit des Traumas als Individual- und Kollektiverfahrung im russischen Dokumentarfilm der 90er-2000er Jahre hat sie 2019 abgeschlossen. Sie lehrt dokumentarische Filmpraxis an der Bauhaus Universität Weimar und an der Hochschule Darmstadt.
Regina Gisbertz
Regina Gisbertz, geboren in Düsseldorf ist Theater-,Film und Fernsehschauspielerin. Sie absolvierte ihre Schauspielausbildung in Köln und stand seit ihrem Anfängerengagement in Oberhausen auf zahlreichen Bühnen u. a. in Köln, Berlin, Oberhausen, Frankfurt am Main, Dortmund, Aachen, etc. Hier erhielt sie 2007 den Kurt Sieder-Preis der Stadt Aachen. Für Film und Fernsehen steht sie regelmäßig vor der Kamera und lebt seit 2010 als freischaffende Schauspielerin und Sprecherin in Berlin.
Ron Segal
Ron Segal, geboren 1980 in Israel, hat an der Sam Spiegel Film and Television School Jerusalem studiert. Sein Abschlussfilm "The Stain" wurde u.a. beim Beijing Film Festival sowie vom Tel Aviv Museum of Art ausgezeichnet. 2014 erschien im Wallstein Verlag sein Debütroman "Jeder Tag wie heute". Für die Arbeit an seinem Roman "Katzenmusik", erhielt er das Alfred Döblin Stipendium, das Stuttgarter Schriftstellerhaus Stipendium sowie das KulturKontakt Österreich Stipendium. Seit 2009 lebt er mit Unterbrechungen in Berlin.
Radka Franczak
Radka Franczak, Jahrgang 1977, ist eine polnische Drehbuchautorin, Regisseurin, Cutterin und Fotografin. Sie ist Absolventin der staatlichen Hochschule für Film, Fernsehen und Theater in Łódź sowie des DOK PRO Documentary Programme der Wajda School in Warschau. Sie nahm an mehreren internationalen Workshops teil, unter anderem an Dragon Forum, Laboratory, Mobile Academy, der Berlinale Talent Campus, Ex Oriente Film und EAVE. Bisher drehte Radka Franczak den Kurzfilm „Stiepan“, der auf internationalen Festivals gezeigt wurde, sowie die Dokumentation „Losing Sonia“.
Johanna Straub
Johanna Straub, geboren 1970 in Hamburg, organisierte bereits parallel zu ihrem Studium der Rhetorik und Kulturwissenschaft regelmäßig die Tübinger Kurz- und Kleinphilmnacht. Später leitete sie einen Weltvertrieb für Dokumentarfilme in Leipzig und lebt heute als freie Autorin und Filmemacherin in Berlin. Ihr Debütroman „Das Zebra hat schwarze Streifen, damit man die weißen besser sieht“ erschien 2007.